Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Gestern bin ich durch Zufall über WLan Verstärker gestolpert. Über Twitter fragte ich gleich einmal nach, wozu man die denn eigentlich bräuchte. Die erste Antwort war natürlich, zur Verstärkung des WLan Signals. Das war mir natürlich schon vorher klar. Aber wenn ich mich an meine Erfahrungen mit Wlan zurückerinnere, so hatte das Gerät, welches ich damals verwendet hatte, genügend Energie um meine gesamte Wohnung mit Wlan zu versorgen. Somit bringen diese Wlan Verstärker nicht wirklich etwas in der Wohnung, außer man hat ein riesiges Haus mit 50 Zimmern und 20 Bädern oder so.

Aber Sinn macht so ein Verstärker schon, wenn man zum Beispiel ein großes Grundstück hat und dieses durchgehend mit Wlan ausstatten möchte. Einsatzmöglichkeiten gibt es da sicher viele, in Unternehmen, um Daten schnell über das Wlan Netz von überall her in die Zentrale übermitteln zu können. Oder einfach nur, um auf dem gesamten Grundstück Internet zur Verfügung zu haben, damit man nicht ans Haus gebunden ist, wenn man arbeitet.

Auch habe ich schon gehört, dass in manchen Altbauten die Wände so dick sind, dass man das normale Wlan Signal nicht in allen Zimmern in ausreichender Qualität ankommt. Auch hier wäre der Einsatz eines Wlan Verstärkers sinnvoll. Dieser verstärkt das Signal um ein Vielfaches, wodurch es dann natürlich auch in den bisher nicht versorgten Zimmern, zur Verfügung steht.

Das hatte ich bisher noch nicht gewusst, finde ich aber interessant, weil sich dadurch hier bei mir im Büro noch Möglichkeiten ergeben, welche mir bisher noch gar nicht so bewusst waren.

Auch um die Sicherheit muss man sich keine Sorgen machen, denn die Verschlüsselung, welche man beim Wlan eingestellt hat, bleibt auch beim verstärkten Signal erhalten. Es kann sich also niemand, der nicht berechtigt ist, in das Netz einwählen. Das entspricht ja dann auch dem, was die Gerichte letztens beschlossen haben.

Als Fazit bleibt für mich, dass ich wieder etwas gelernt habe, was ich bisher nicht wusste und dass ich demnächst nicht mehr auf Twitter fragen werde, wenn sich für mich die Frage schon blöd anhört. 😉