Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Ich habe in den letzten Jahren einige Vorträge halten müssen, dass bringt Schule und Abitur so mit sich und habe dadurch jetzt für mich eine ordentliche Methode gefunden um mich auf den Vortrag vorzubereiten. Nach dem ich mir die Informationen für den Vortrag ausgearbeitet habe, schreibe ich mir einmal eine Rohfassung des Vortrags auf, diese wird dann aber sofort wieder von mir entsorgt, da ich diese nicht weiter brauche um mich optimal Vorzubereiten. Diese Rohfassung hat mir nur dabei geholfen meine Infos einmal kurz zu sortieren, da es ja doch immer eine ganze Menge sind und man auch viele hat, die für einen Vortrag unwichtig sind. Durch dieses Konzept weiß ich nun aber was ich wo im Vortrag unterbringen möchte, daraus erarbeite ich mir dann Karteikarten mit kurzen Stichpunkten, die ich dann aber auch nur noch aufbewahre um eine Sicherheit zu haben, wenn  ich an irgendeiner Stelle mal zum Hängen komme.

Das wichtigste was ich mache ist dann aber mein Handy zu nehmen und mit diesen einmal den Vortrag aufzunehmen. Ich stelle mir dabei immer vor, dass ich dieses Video im Internet veröffentliche und simuliere so eine Stresssituation, da ein Video fürs Internet natürlich auch ein wenig was hergeben sollte. Natürlich ist der Vortrag, der dabei entsteht, nicht gleich perfekt und ich brauche meist drei, vier Anläufe bis sich in mir das Gefühl ergibt, dass ich das Thema jetzt wirklich verinnerlicht habe. Auch kommen mir dabei dann immer Fragen in den Sinn, die das Publikum nach dem Vortrag stellen könnte. Auf diese kann ich mich somit auch einstellen und eventuelle Wissenslücken schließen.

Ein solches Video möchte ich euch jetzt mal vorstellen. Es enthält den Zypernbeitrag den ich hier auch schon einmal vorgestellt habe. Das Video ist nicht perfekt, zeigt aber auf, was ich meine. Man kann damit nämlich super weiter arbeiten, sich das ganze anschauen, schwächen wie „Ähhh“ und andere Füllwörter abstellen und wie gesagt, man kann sich beim Anschauen auch schon einmal Fragen überlegen, welche kommen könnten sobald der Vortrag beendet ist.

Zyper-Vortrag

Ein Video was bei der Vorbereitung auf meinen Zypern-Vortrag entstanden ist und zeigen soll, dass nicht gleich alles perfekt sein muss.

Posted by Sven Buchien on Samstag, 10. April 2010

Dieses Video hat mir dabei geholfen die ganzen Aussetzer und „Ähss“ und was weiß ich was ich dort noch alles falsch mache in meinen eigentlichen Vortrag auszuschalten. Für meinen Vortrag habe ich dann eine 1 bekommen, was doch für diese Vorbereitung spricht 😉

Heute war ich von der Schule aus in einen Vortrag über Zufall und Wahrscheinlichkeit. Neben einigen Infos zur Entstehung der Wahrscheinlichkeitsrechnung gab es auch Beispiele für die Nutzung von Zufallsexperimenten.

Das erste was ich interessant war ist, dass man mit Zufallsexperimenten Flächen, zwar nur in Circa werten, berechnen kann. Wenn man z.B. weiß wie groß ein bestimmtes Quadrat an Land ist und in diesem Quadrat hat man nun ein eigenes Grundstück das eine komische Form hat 😉 , wo man die Fläche eigentlich nur mit Integralrechnung berechnen kann, kann man auch einen Näherungswert durch Zufallsexperimente ermitteln. Man kann das machen, indem man nun in dieses Quadrat, wo auch das Grundstück drine ist,  1000 „Punkte“ rein wirft und dann schaut, wie viele dieser Punkte in unseren Grundstück gelandet sind. Kommt dabei jetzt raus das 650 Punkte auf dem Grundstück gelandet sind, so haben wir P = 650/1000  das wäre eine Wahrscheinlichkeit von P=0,65 oder 65 Prozent. Diese 65 Prozent sind jetzt die Fläche von Quadrat, welches dein Grundstück einnimmt.

Dann gibt es noch ein Zufallsexperiment mit dessen Hilfe man einen Näherungswert für die Zahl Pi errechnen kann. Und zwar geht es in den Experiment um Dielen und Stöckchen. Das Stöckchen soll auf den Dielenkanten in einen bestimmten Winkel liegen und hier will man nun die Wahrscheinlichkeit ausrechnen. Wenn man nun aber schon die Wahrscheinlichkeit kennt, kann man mithilfe dieser und der Formel, mit welcher man diese Wahrscheinlichkeit errechnet hat, kann man dann die Zahl Pi errechnen. Die Formel ist P = 2 x l / Pi x b (l ist die Länge des Stöckchen und b die Breite der Dielen). Umgestellt wäre es dann Pi=2 x l / P x b.

Ich finde das schon sehr Interessant, da Zufälle ja nicht vorhersagbar sind und man damit soviel rechnen kann.

Aber wie sagte der Präsentator doch so schön, wir müssen die Welt im kleinen betrachten und das was in der Welt im kleinen Abläuft, dass ist durch Zufälle bestimmt.

Übrigens gibt es begleitent zu den Vorträgen noch eine Ausstellung im Technikmuseum  in Berlin, welche sehr Interessant ist. Es geht nicht nur um Zufälle und Wahrscheinlichkeiten, da dies nur ein Vortrag aus einer Vortragsreihe war, sondern um die Mathematik im allgemeinen. Kann man sich ruhig mal anschauen.

Nachdem ich meine beiden Leistungskursklausuren versaut habe, habe ich mir nun in jeden Fach einen Vortrag besorgt. Nun würde ich mich freuen, wenn ihr mir vielleicht ein paar Quellen nennen könntet, wo ich mich über diese Vorträge informieren kann. Auch Buchtitel wären schön, diese kann ich mir ja dann in der Bibliothek ausleihen.

Die Themen wären:

Mathe : Partialbruchzerlegung mittels Koeffizientenvergleich

und in

Physik: Elektromotor

Wenn ihr mir ein paar Quellen nennen könntet, würde mich das freuen. Ich werde mich natürlich selber Informieren und im Internet suchen, aber manchmal kennt einer Quellen, die man nicht so leicht findet.