Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Wisst ihr, es gibt ja Dinge, die sollte mensch lieber lassen. Dazu gehört zum Beispiel, dass ihr euch, wenn ihr in einem Seminar ein negatives Beispiel für irgendwas braucht, keinen Menschen nehmen solltet, der zufällig in den Raum kommen könnte. Es kommt nämlich überhaupt nicht gut, wenn dann erst einmal Stille ist und dann vom Vorträger die Bemerkung kommt, dass das jetzt gerade kein passendes Beispiel ist.

Und jetzt zum abschreiben: Ist etwas unpassend, wenn die Person plötzlich im Raum ist, dann ist es auch unpassend, wenn die Person nicht im Raum ist!

Ich verstehe durchaus, dass es in einem Seminar Beispiele geben muss, damit etwas greifbarer wird. Allerdings sind diese Beispiele dann entweder passend, dann kann sie auch die Person hören, die als Beispiel herhalten muss, oder sie sind unpassend, dann sind sie es aber generell und sollten nicht genutzt werden. Wenn plötzlich Stille entsteht, dann weiß die Person, die den Vortrag hält, ganz genau, dass ihr Beispiel die Person, die als Beispiel herhalten muss, verletzen könnte. Und wenn dem so ist, dann sollte sich die Person, die den Vortrag hält, eine fiktive Person erdenken. Diese kann sie nämlich nicht verletzen, denn sie existiert nicht.

Ich musste das kurz einmal für all die aufschreiben, die denken, dass ein Vortrag oder ein Seminar besonders lustig wird, wenn eine abwesende, aber real existierende Person, zum negativen Beispiel gemacht wird. Ein solches Beispiel ist nur dann passend, wenn es ebenso gebracht werden würde, wenn die Person im Raum ist und wenn es nichts ist, was die Person verletzen könnte.

So, und jetzt macht dort weiter, wobei ich euch gerade gestört habe.

Diesmal fange ich rechtzeitig an meinen Vortrag auszuarbeiten. Immerhin habe ich zwei Wochen Ferien und nicht wirklich etwas vor. Ich gehe also auf Google, google nach dem Begriff Elektromotor und lasse mich von der Vielfalt überraschen, die mir Google zur Verfügung stellt. An erster Stelle natürlich die Wiki, die gehört dort hin und der Kollege der diesen Beitrag verfasst hat muss auch Langeweile gehabt haben, denn er ist lang, sehr lang und es ist noch nicht mal der Teil der Gleichstrommotoren vorhanden. Okay sage ich mir, drucken wir das ganze doch einmal aus, im Park lesen macht doch bei diesen schönen Wetter sehr viel mehr Spaß.

Nachdem ich mich drei Stunden später wieder daran erinnere das ich ja etwas ausgedruckt habe, erhebe ich mich von meinen Buch, gehe zum Drucker, nehme mir einen blauen Hefter und hefte das Ausgedruckte hinein. Inzwischen ist das Wetter draußen noch schöner geworden und man könnte ja in den Park gehen um das ganze einmal zu lesen.

Im Park angekommen fange ich dann auch an mit dem Lesen, leider nicht das was im Hefter steht, sondern das was in meinen Buch steht. Später dann, sagen wir so eine Woche danach, fällt mir ein, dass ich einen blauen Hefter habe der gelesen werden will. Nicht so schlimm denke ich mir, sind ja noch 7 Tage bis ich meinen Vortrag halten muss. Also nichts wie zum …..  Computer, Googlen……

Hach was ist heute eigentlich wieder so auf Twitter los? Interessant was die Leute dort so schreiben, wieso war ich jetzt noch mal am Rechner? Ach egal, E-Mails prüfen ist angesagt, ach ja den Server wollte ich auch noch neu Installieren lassen, dauert ja alles seine Zeit….

Einige Tage später läuft der Server wieder, die Seiten sind erreichbar, aber irgendetwas war da noch, was ist da eigentlich in diesen blauen Hefter, ach Elektromotoren, sehr interessant….

Einige Stunden bevor ich den Vortrag vortragen müsste fällt mir dann auch wieder ein wozu dieser Hefter da war. Ich bekomme Panik, gehe mir erst einmal Kornflakes kaufen, da man auf leeren Magen keinen anständigen Vortrag vorbereiten kann, komme nach Hause, esse gemütlich, die Uhr läuft…..

Wer hatte eigentlich die Idee so viele verschiedene Motoren zu bauen, warum Quäle ich mich hier eigentlich rum, sollte ich nicht schon seit 10 Minuten in der Schule sein? Ach ja, der Vortrag, die versaute Klausur, der Test, ich schaue entsetzt auf meinen Bildschirm, nichts von einen Vortrag zu finden…..

Zwei Tage später, immer ist noch kein Vortrag vorhanden, wo ist der nur, was hält mich davon ab diesen einen Vortrag zu erstellen, bisher habe ich doch immer einen Vortrag auf die Beine bekommen, warum jetzt nicht?

Verzweiflung, Entsetzen, Notstand

Übrigens brauche ich jetzt erst einmal Kornflakes, ich glaube ja immer noch daran das mein Vortrag irgendwann einmal fertig sein wird….

Und wieder habe ich ein wenig in meinen Unterlagen rum gesucht und einen weiteren Vortrag gefunden, welchen ich im letzten Jahr gehalten habe. Und zwar über „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt. Es handelt sich hierbei allerdings nur um das Handout. Zusätzlich habe ich auch noch die Personen konstellation als PDF hier hoch geladen, hat allerdings ein paar Rechtschreibfehler, aber als Anregung ist es sicher gut.

Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt

Entstehung:

Die Komödie entstand im Jahre 1961 und wurde am 20.02.1962 Uraufgeführt. Es handelt sich um ein Theaterstück, welches erst nach der Uraufführung niedergeschrieben wurde, deshalb enthält es auch Regie Anweisungen.

Aufbau:

Dürrenmatt hält sich bei seiner Komödie streng an den Vorgaben des aristotelischen Theaters was die Einheit des Ortes, der Zeit und Handlung betrifft, allerdings hält er sich nicht an die Vorgabe dass das Stück aus vier Akten bestehen müsste, sondern schreibt nur 2.Akte für dieses Stück und nennt es deswegen auch Komödie in 2.Akten.

Inhalt:

Mit den ersten Akt steigen wir in einer Szene ein, wo gerade eine Leiche untersucht wird und der Inspektor Voß sich mit der Oberschwester Marta Boll unterhält. Der Inspektor würde gerne mit dem Täter reden, darf dies allerdings nicht, da es Ärztlich nicht zu vertreten ist, auch mit der Chefärztin kann er nicht reden, da diese gerade mit dem Täter zusammen Musik macht. Der Täter heißt Ernst Heinrich Ernesti, hält sich aber für Einstein, und spielt gerade Geige, wozu ihn die Chefärztin begleitet. Inspektor Voß entschließt sich zu warten und kommt mit Herbert Georg Beutler ins Gespräch, welcher sich für Newton hält. Dieser erzählt ihn im Gespräch das er eigentlich gar nicht Newton sei, sonder Einstein.

Im weiteren Verlauf des ersten Aktes kommt dann noch die Ex-Frau von Johann Wilhelm Möbius mit ins Spiel, welche aber nur eine kurze Rolle in der ganzen Komödie einnimmt. Sie hat nämlich wieder geheiratet und ist nun mit ihren drei Kindern und dem neuen Ehemann nur vorbei gekommen um sich zu verabschieden. Dies tut sie dann auch und um den Abschied etwas erträglicher zu machen spielt Möbius den verrückten und verjagt seine Familie, damit diese ohne Reue ein neues Leben anfangen können.

Nun kommt die Krankenschwester Monika Stettler ins Spiel, die Möbius gesteht das sie ihn liebt und das sie weiß das er nicht verrückt sei. Sie fordert Möbius auf mit ihr weg zugehen. Dieser möchte aber nicht…..

Monika Stettler wird am ende des ersten Aktes zum dritten Mordopfer…..

Der zweite Akt beginnt wie der erste, wieder ist die Polizei im Haus und wieder wird eine Leiche untersucht und zwar die von Monika Stettler. Weiterhin stellt sich heraus das zwei der drei Physiker Spione sind die den dritten Physiker auf ihre Seite bringen wollen, da dieser über soviel Wissen verfüge das man die Weltherrschaft damit erringen könnte. Zum Schluss kommt es zu einer sehr überraschenden Wendung und zwar gesteht Fräulein Doktor das Sie alle Unterlagen von Möbius kopiert hat und mit diesen die Weltherrschaft anstrebe, außerdem behauptet sie, dass ihr auch der König Salomon erschienen ist und ihr dazu den Auftrag gegeben hat. Weiterhin stellt sich heraus das sie auch die Physiker manipuliert hat und die ganzen drei Morde von ihr so geplant und vorhergesagt wurden.

Diese Inhaltsangabe habe ich bereits auf www.lesensiegut.de veröffentlicht…

Quellen:

Heut war ich in einen Vortrag über Unmöglichkeiten rund um die Mathematik und was das im alltäglichen so bedeutet. Einführend wurden einfache Dinge erwähnt, wie die Unmöglichkeit Kreise zu quadrieren. Dann ging es in die aktuelleren Themen, wie die Optimierung von Online-Prozessen, also Prozessen wo eine Entscheidung sofort dann nötig ist, wenn eine Information eintrifft. Hier wurde gezeigt, dass es unmöglich ist einen Prozess so zu optimieren, wie er es wäre, wenn man z.b. erst den ganzen Tag über die Daten sammeln würde und diese dann Auswertet und eine optimale Planung vornimmt.

Ein Beispiel wäre hier, wie auch im Vortrag erwähnt, der ADAC. Der Einsatzwagen des ADAC steht an einer bestimmten Stelle B. Nun kommt es an Stelle C zu einen Schaden an einem Auto, der Besitzer ruft den ADAC an, welche den Einsatzwagen von der Stelle B zur Stelle C befördern. Nun hat ein weiterer Autofahrer an stelle A einen schaden, wobei die Stelle A weniger weit von Stelle B entfernt ist wie Stelle C. Die Leitstelle entscheidet sich nun, den Einsatzwagen erst zur Stelle A zu schicken, da diese immer noch weniger weit entfernt ist, wie Stelle C. In diesen Fall hat aber der Einsatzwagen schon eine bestimmte Strecke auf den Weg zur Stelle C zurück gelegt und muss diese natürlich nun auch wieder auf den Weg zu A zusätzlich zur Strecke die Stelle A von Stelle B entfernt ist, zurücklegen.

Die Optimale Lösung hätte man natürlich gehabt, wenn man die Daten erst gesammelt hätte und den Fahrer dann sofort von Stelle B zur Stelle A geschickt hätte. Das ist allerdings nicht möglich, da dann für die Kunden eine Wartezeit eintreten würde, die wohl nicht mehr zu vertreten wäre. Darum versucht man diese Online-Prozesse zu optimieren, wobei es unmöglich ist, dass optimalste Ergebnis zu erreichen. Um das so auszudrücken, wenn Optimal die Nummer 1 wäre und die 0,1 je zehn Prozent betragen, dann könnte man nur ein maximal optimiertes Ergebnis von 1,54 erreichen. Man ist also immer schlechter als das Optimum, allerdings erst mal nur auf dieses oben genannte Beispiel bezogen.

Für weitere Betrachtungen die ich aus dem Vortrag mitnehmen konnte, brauche ich jetzt erst mal ein wenig Zeit um es nachzuvollziehen, da es doch schon ein etwas komplizierter Vortrag war, für jemanden der weder Mathe noch Physiklehrer oder Student oder Professor ist. Oder halt sich tiefer mit dieser Materie beschäftigt hat.

So Leute,

nach dem ich heute total verschlafen habe und meinen Vortrag in Physik nicht halten konnte, habe ich dieses jetzt als mp3 gemacht und stelle es hier zur Verfügung.

Für die Aufgabe am Ende des Vortrages sind fast alle Daten im Vortrag genannt, es fehlt aber die Masse der Sonne, welche 1,99 *10³⁰ Kg beträgt.

Viel Spaß mit dem Vortrag, Kommentare sind erwünscht und bringen mich auf jeden Fall weiter.

Hier ist der Vortrag : Merkur Vortrag

Die Quellen sind :

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Merkur_(Planet)
  2. http://www.neunplaneten.de/nineplanets/mercury.html