Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Ich nehme ja öfter mal an einem Volkslauf teil. Um hier eine optimale Zeit zu laufen, ist natürlich die Vorbereitung auf solch einen Lauf sehr wichtig. Die beginnt zwar schon mit dem Training, aber auch das Verhalten am Wettkampftag ist wichtig. Beim Online-Laufkurs, welchen ich dieses Jahr mitgemacht habe, gab es hierfür auch ein paar Tipps, die ich natürlich nicht für mich behalten möchte.

 

Die Vorbereitung auf einen Wettkampf fängt eigentlich schon einen Tag vorher an, denn an diesen Tag sollte der Läufer kein Sport treiben. In der Woche vorher sollte auch der Trainingsumfang reduziert werden, damit der Körper sich regenerieren kann und seine Energiereserven wieder auffüllen kann.

Am eigentlichen Wettkampftag sollte der Läufer dann rechtzeitig vor dem Wettkampf aus seinem Bett fallen. Mindestens drei Stunden vor dem Wettkampf sollte man aufstehen, damit Körper und Geist richtig wach werden können. Die Nahrung am Wettkampftag sollte möglichst viele Kohlenhydrate enthalten und möglichst wenige Ballaststoffe, da diese die Verdauung anregen und während des Laufs möchte ein Läufer ja nicht wirklich auf Toilette gehen 😉 . Vor und während des Laufes sollte der Läufer dann Bananen essen, denn die sind der richtige Energiespeicher, die der Körper braucht. Süße Getränke wie Cola sollten während des Laufes tabu sein, denn der Zucker könnte dazu führen, dass der Blutzuckerspiegel nach einem kurzen Hoch in den Keller rauscht. Dadurch kann der Läufer dann nicht mehr die optimale Leistung abrufen, im schlimmsten Fall könnte es sogar passieren, dass der Läufer den Lauf abbrechen muss.

Bevor man allerdings in den Wettkampf startet, steht noch das Aufwärmen an. Dieses sollte ungefähr 20 Minuten vor dem Lauf beginnen. Das optimale Aufwärmprogramm muss jeder Läufer für sich selbst finden, wichtig ist aber, dass die Muskeln warm werden, damit man sich beim Lauf keine Verletzung holt.

Nach dem Lauf sollte man sich dann warm anziehen, um einer Erkältung aus dem Weg zu gehen. Auch ein Abkühl-Programm sollte man sich vielleicht überlegen, damit die Muskeln nicht sofort von 100 auf 0 herunterfahren.

 

Das Ganze ist natürlich sehr allgemein, denn jeder Läufer muss für sich selbst die optimale Vorbereitung finden. Aber vielleicht hilft dieser Beitrag ja dabei, noch ein paar Sekunden oder Minuten mehr einzusparen. Natürlich würde ich mich auch über eure Tipps freuen, wie bereitet ihr euch auf einen Wettkampf vor und welche Rituale habt ihr am Wettkampftag?

 

Ich habe in den letzten Jahren einige Vorträge halten müssen, dass bringt Schule und Abitur so mit sich und habe dadurch jetzt für mich eine ordentliche Methode gefunden um mich auf den Vortrag vorzubereiten. Nach dem ich mir die Informationen für den Vortrag ausgearbeitet habe, schreibe ich mir einmal eine Rohfassung des Vortrags auf, diese wird dann aber sofort wieder von mir entsorgt, da ich diese nicht weiter brauche um mich optimal Vorzubereiten. Diese Rohfassung hat mir nur dabei geholfen meine Infos einmal kurz zu sortieren, da es ja doch immer eine ganze Menge sind und man auch viele hat, die für einen Vortrag unwichtig sind. Durch dieses Konzept weiß ich nun aber was ich wo im Vortrag unterbringen möchte, daraus erarbeite ich mir dann Karteikarten mit kurzen Stichpunkten, die ich dann aber auch nur noch aufbewahre um eine Sicherheit zu haben, wenn  ich an irgendeiner Stelle mal zum Hängen komme.

Das wichtigste was ich mache ist dann aber mein Handy zu nehmen und mit diesen einmal den Vortrag aufzunehmen. Ich stelle mir dabei immer vor, dass ich dieses Video im Internet veröffentliche und simuliere so eine Stresssituation, da ein Video fürs Internet natürlich auch ein wenig was hergeben sollte. Natürlich ist der Vortrag, der dabei entsteht, nicht gleich perfekt und ich brauche meist drei, vier Anläufe bis sich in mir das Gefühl ergibt, dass ich das Thema jetzt wirklich verinnerlicht habe. Auch kommen mir dabei dann immer Fragen in den Sinn, die das Publikum nach dem Vortrag stellen könnte. Auf diese kann ich mich somit auch einstellen und eventuelle Wissenslücken schließen.

Ein solches Video möchte ich euch jetzt mal vorstellen. Es enthält den Zypernbeitrag den ich hier auch schon einmal vorgestellt habe. Das Video ist nicht perfekt, zeigt aber auf, was ich meine. Man kann damit nämlich super weiter arbeiten, sich das ganze anschauen, schwächen wie „Ähhh“ und andere Füllwörter abstellen und wie gesagt, man kann sich beim Anschauen auch schon einmal Fragen überlegen, welche kommen könnten sobald der Vortrag beendet ist.

Zyper-Vortrag

Ein Video was bei der Vorbereitung auf meinen Zypern-Vortrag entstanden ist und zeigen soll, dass nicht gleich alles perfekt sein muss.

Posted by Sven Buchien on Samstag, 10. April 2010

Dieses Video hat mir dabei geholfen die ganzen Aussetzer und „Ähss“ und was weiß ich was ich dort noch alles falsch mache in meinen eigentlichen Vortrag auszuschalten. Für meinen Vortrag habe ich dann eine 1 bekommen, was doch für diese Vorbereitung spricht 😉