Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Manchmal gibt es Tage, da ist Laufen eine Qual. Gestern war einer davon, denn das Laufgefühl stellte sich einfach nicht ein. Das merkte ich schon auf dem ersten Kilometer, wo mein Abendessen wieder aus meinem Magen heraus wollte – allerdings nicht auf dem normalen Weg. Da ich aber eh schon genügend Trainingsrückstand habe, habe ich mich dazu durchgerungen, dennoch weiter zu laufen. Meistens ist das auch die beste Entscheidung, denn normalerweise stellt sich irgendwann das Laufgefühl ein, dann denke ich nur noch daran, fühl mich richtig gut, richtig frei und vergesse alle wehwechen und natürlich auch den inneren Schweinhund. Nur gestern, da wollte dieses Gefühl nicht eintreten, da wurde ich von Kilometer zu Kilometer langsamer und nach knapp 6 Kilometern musste ich dann sogar eine Pause einlegen. Normalerweise mache ich keine Pausen, normalerweise breche ich das Training höchstens ab, aber, weil ich ja bereits Trainingsrückstand habe, habe ich mich nach einigen Minuten dann dazu durchgerungen, doch weiter zu laufen. Knapp 2 Kilometer weiter musste ich erneut eine Pause einlegen. Diesmal aber nur für eine Minute, in der ich noch ein wenig was getrunken habe. Die restlichen beiden Kilometer brachte ich dann ohne Probleme hinter mich, aber schnell war ich nicht wirklich. Für die 10,5 Kilometer brauchte ich am Ende 1 Stunde 13 Minuten und 3 Sekunden, hier sind die Pausen natürlich schon herausgerechnet.

Mich wunderte das ein wenig, denn am Sonntag lief das Lauftraining wirklich gut. Ich war zwar noch nicht bereit die 13 Kilometer zu laufen, aber die 10,5 Kilometer liefen sich wirklich gut. Das nicht jeder Lauf gleich ist, dass weiß ich, denn ich Laufe ja inzwischen schon seit 2007. Aber so einen Leistungseinbruch zwischen zwei Trainingseinheiten hatte ich in dieser Zeit noch nicht gehabt – jetzt einmal von den krankheitsbedingten Leistungseinbrüchen abgesehen. Jetzt bin ich doch gespannt, wie meine nächste Trainingseinheit so läuft, eigentlich kann es nur noch aufwärts gehen 😉 .

Gestern habe ich mir mal wieder einen interessanten Artikel über das Gehirn und dessen Entwicklung durchgelesen. Ich finde diese Erkenntnisse immer wieder interessant, und wenn ich lese, dass es sich bis ins hohe Alter immer weiter umbaut, dann bin ich fasziniert von diesem Organ, welches uns erst zu dem macht, was wir sind. Dabei bin ich wieder über einen interessanten Fakt gestoßen, denn auch Tanzen trainiert das Gehirn.

Tanzen, da war doch was? Genau, vor einigen Monaten habe ich mir ja zwei DVDs gekauft, mit denen man das Tanzen lernen kann. Ich habe sie mir auch schon ein paarmal angesehen, allerdings lag ich danach meist total verknotet am Boden und musste mich erst mal wieder entwirren. Ich bin wohl ein wenig ungeschickt, wenn man das so sagen darf, aber aufgegeben habe ich das Tanzen noch nicht und die DVDs liegen immer noch hier, damit sie mir das Tanzen beibringen. Oder eher ich mir selbst das Tanzen beibringe und mir die DVDs dabei helfen.

Den Entschluss Tanzen zu lernen habe ich schon vor zwei Jahren getroffen, denn eigentlich wollte ich auf dem Abiball wenigstens ein wenig Tanzen können. Am Abiball habe ich dann ja nicht teilgenommen, aber mit dem Lernen hatte ich auch noch nicht angefangen, da ich mich auf mein Abitur konzentrieren musste. Inzwischen habe ich mehr Zeit, muss mich nicht mehr aufs Abitur konzentrieren und die DVDs habe ich ja nun einmal, weswegen ich jetzt auch keine Ausrede mehr habe, nicht mit dem Tanzen anzufangen.

Oben habe ich ja schon erwähnt, dass ich es schon einmal probiert hatte und das ich dann zusammengeknotet am Boden lag. Ich glaube das, wenn ich jetzt damit anfange, noch sehr viel mehr solcher lustigen Situationen zustande kommen. Deswegen werde ich hier im Blog ab jetzt auch über meine Tanzfortschritte berichten. Videos sind derzeit aber nicht geplant, es reicht ja, wenn ich darüber schreibe, wenn ich mir ein Bein breche, das muss man dann ja nicht noch sehen 😉 .

 

Ich weiß eigentlich mag hier keiner Mathe und das was ich euch vorsetze könnt ihr noch weniger leiden, aber ich glaube hier habe ich mal etwas was jeder von uns hin bekommt. Es geht ums Kopfrechnen und zwar mit den normalen Rechenarten, also Plus, Minus, Mal und Durch. Ein wenig schwieriger wird es natürlich weil es auch Kettenaufgaben gibt und die Geschwindigkeit steigt, aber schaut am besten selbst. Glaubt mir einfach, es macht Spaß und täglich ein, zwei Runden davon trainieren eure Grauen Zellen ungemein 😉

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