Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Zum Glück habe ich mich vorhin noch dazu entschieden, mit meinem Bruder etwas zu trinken zu kaufen. Hätten wir das nämlich nicht gemacht, dann hätten wir das folgende Video nicht machen können, wobei ich hier Glück hatte, dass mein Bruder sein Handy mit hatte. Meins lag, wie eigentlich immer, gemütlich auf meinem Schreibtisch. Auf jeden Fall führte uns unser Weg an diesen kleinen süßen Igel vorbei, der entweder Langeweile hatte, oder sein Revier aufräumen wollte. Dritte Alternative wäre, dass er zur Kaufhalle wollte, um Pfand zu bekommen 😉

 

Wenn man nicht viel tun kann, weil man zum Beispiel krank ist und sich nicht mehr bewegen möchte, dann ist so ein Smartphone schon was Schönes. Besonders wenn man dort ein Spiel namens „Papijump“ drauf hat 😉 .

Das Spiel

Der Sinn des Spiels ist schnell erklärt. Auf dem Bildschirm gibt es einen Smilyball, welcher von Stein zu Stein hüpft. Dass er auf diese Steine kommt, dafür sind natürlich wir verantwortlich. Die Steuerung erfolgt über die Bewegungssensoren des Smartphones. Hiermit steuert man den Ball entweder nach Links oder nach Rechts, je nachdem, wo sich der nächste Stein befindet.

Insgesamt gibt es drei verschiedene Schwierigkeitsstufen. Am Anfang ist allerdings nur die erste Stufe freigeschaltet. In diesem bleiben die Steine an ihrem Ort, auch wenn der Ball diesen berührt hat. Schafft man hier eine bestimmte Anzahl von Punkten, dann wird die zweite Stufe freigeschaltet. In dieser Stufe fallen dann die Steine von der Wand, sobald sie vom Ball berührt wurden.

Auch für die dritte Stufe muss man wieder eine bestimmte Punktzahl erreichen, kann sich dann aber noch zusätzlich um Geister kümmern, die zusätzlich im Raum mit herumschweben und unseren Ball von den Steinen schubsen wollen. Diese Geister kann man abschießen, hierzu muss man allerdings auf den Bildschirm tippen und zwar im richtigen Moment. Nebenbei muss man natürlich von Stein zu Stein springen, die jetzt allerdings wieder an ihrem Ort bleiben, sodass man ihn auch mehrmals berühren kann.
Ziel in allen drei Stufen ist es, so viele Punkte wie nur möglich zu sammeln.

Fazit

Wie in der Überschrift schon erwähnt, eigentlich ist es ein sinnloses Spiel, allerdings macht es doch ziemlichen Spaß, weil man sich nicht wirklich anstrengen muss. Und irgendwann ist man von dem Online-Highscore dann auch so angestachelt, dass man selbst einmal auf Position eins stehen möchte. Dass dies dann doch nicht so einfach ist, wie man es am Anfang denkt, das zeigt die Zeit, die ich inzwischen schon mit dem Spielen dieses Spiels verbracht habe. Übrigens habe ich auch eine Online-Version des Spiels gefunden. Hier steuert man dann mit den Pfeiltasten der Tastatur.

 

Heute ist nun endlich das Tangram Buch gekommen, welches ich mir letzte Woche bestellt habe. In dem Buch sind über 1600 Bilder zum nachlegen drin und natürlich auch die Lösungen, ob man es richtig gelöst hat. Nachdem ich heute nicht wirklich einen freien Kopf habe, habe ich mich dennoch dran gewagt und ein, zwei Tangrame gelegt. Und wie schon beim Twitterausfall bin ich auch jetzt wieder daran verzweifelt.  Die Bilder sehen so einfach aus und eigentlich hat man ja auch nur sieben Teile die verbaut werden müssen, aber immer wieder merkt man, dass es doch verdammt schwer ist und man sich in das Bild erst mal hineindenken muss, um es richtig legen zu können.

Tangram ist somit ein schönes Spiel um einen verregneten Abend zu überbrücken, um seine grauen Zellen wieder in Schwung zu bekommen und um einfach nur Spaß zu haben und eine Herausforderung ist es natürlich auch.

Ich habe ja irgendwann schon einmal geschrieben, dass Sprachen lernen, in diesen Fall Englisch, in Verbindung mit Spielen sehr viel mehr Spaß macht, als das bloße Pauken. So kam es auch durch einen Zufall, dass ich in Internet ein paar Karten gefunden habe, bei denen man Deutsche Sätze ins Englische übersetzen muss. Diese waren dann die Grundlage für dieses Spiel.

Mensch ärgere dich nicht

Was braucht man, um es zu Spielen?

 

Man braucht natürlich Karten, auf denen Deutsche Sätze auf der Vorderseite stehen, die man dann ins Englische übersetzen soll, und die Lösungen – in Englisch – auf der Rückseite. Dann braucht man noch ein Mensch ärgere dich nicht Spiel und schon kann es losgehen.

Die Regeln:

 

Ausgangspunkt sind die ganz normalen Mensch ärger dich nicht Regeln. Diese werden aber um folgende Regeln erweitert:

  1. Bei einer sechs darf man die Spielfigur ins Spiel bringen, ohne eine Karte zu übersetzen
  2. Bei jeder weiteren Aktion muss dann, um die Figur setzen zu dürfen, jeweils eine Karte übersetzt werden
  3. Wenn man einen Gegner rauswerfen möchte, muss man als erstes eine Karte übersetzen, um den Zug machen zu können und eine weitere, um den Gegner rauswerfen zu können.

 

Das waren eigentlich schon die Regeln, also gar nicht so schlimm. Die dritte Regel kann diskutiert werden, man kann es auch ohne zweite Übersetzung spielen, aber natürlich strengt man sich mehr an, wenn auch hier übersetzt werden muss.

Bei den Karten selber kann man sich überlegen, ob man diese in sechs Schwierigkeitsgrade unterteilt und dann jeder Zahl einen Schwierigkeitsgrad zuweist. Also der Eins die leichteste Stufe und der Sechs die Schwierigste.

Ich habe das Spiel mit einem Freund nun schon mehrmals gespielt und muss sagen, dass es echt Spaß macht. Das Problem, was wir bisher allerdings hatten, ist, dass wir noch nie ein Spiel wirklich zu Ende gespielt haben, weil es einfach zu lange gedauert hat. Hier sollte man also entweder richtig gut in Englisch sein, oder viel Zeit einplanen, wenn man das Spiel spielt. Spaß macht es auf jeden Fall….

Auf den Karten müssen natürlich nicht nur Sätze sein, es können auch Wortgruppen verwendet werden, oder Unregelmäßige Verben, die man dann natürlich auch irgendwann drauf hat 😉

Würde mich freuen, wenn ihr einen Kommentar dazu abgebt oder wenn ihr Verbesserungen habt, dann freue ich mich natürlich auch.