Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Doch, es gibt alte Lieder, die sind heute wieder so verdammt aktuell. So auch dieses von Gilbert Becaud:

Eigentlich konnte ich bisher nicht viel mit der Blue Man Group anfangen. Sicher hatte ich schon davon gehört, aber ich wusste ehrlich gesagt nicht, worum es dort geht. Auch die Ausschnitte, welche ich im Fernsehen bisher gesehen hatte, hatten mich noch nicht davon überzeugt, mir diese Show anzusehen, doch seit letztem Freitag ist alles anders.
Am letzten Freitag durfte ich mir die Show einmal ansehen, und am Ende bin ich als riesiger Fan wieder aus der Vorstellung heraus gegangen.

Drei blaue Menschen, eine Band und ganz viel Spaß

 

Wie schon erwähnt, bin ich ganz ohne Erwartungen in die Show gegangen. Sicher hatte ich ein paar Infos bekommen, aber ich habe sie mir

Die Blue Man Group

Die Blue Man Group

nicht durchgelesen, weil ich die Blue Man Group einfach genießen wollte. Und das zahlte sich schon zu Beginn der Show aus, denn schon da folgte ein Lacher dem anderen. Man erfährt zum Beispiel, was eine Kuh mit Kopfschmerzen zu tun hat und wer sich so alles im Publikum aufhält. Wer bis hier noch nicht wusste, dass auch das Publikum bei der Show der Blue Man Group aktiv mitmachen musste, weiß es spätestens an diesem frühen Punkt der Show.
Danach wartet ein Mix aus Theater und Musikshow auf einem, welche auch zum Nachdenken über das eigene Verhalten anregt. Das Ganze ist mit soviel Witz gemacht, dass man fast gar nicht mehr aus dem Lachen herauskommt. Und immer wieder muss auch eine Person aus dem Publikum mitmachen, was die ganze Show noch ein wenig spannender macht.
Doch die drei blauen Menschen sind nicht allein, im Hintergrund werden sie von einer Band unterstützt. Und die können schon eine ganze Menge Lärm machen. Ohrenschmerzen oder starke Kopfschmerze sollte man also nicht haben, wenn man zu Show geht, wobei für die Kopfschmerzen bietet die Blue Man Group ja eine Lösung, am Anfang der Show ;-).

Mein Fazit

 

Beginn und Finale der Blue Man Group

Beginn und Finale der Blue Man Group

Die Show ist einfach nur Klasse. Jeder der die Chance hat dort hinzugehen, sollte das auch nutzen, denn die knapp 100 Minuten Show belasten nicht nur die Lachmuskeln, sie machen auch einfach nur Spaß. Eines sollte man aber nicht tun, man sollte nicht zu Spät zur Vorstellung erscheinen, denn das mögen die blauen Männer überhaupt nicht ;-).
Sprachbarrieren gibt es eigentlich keine, sodass man auch mit einem ausländischen Gast gerne zur Blue Man Group gehen kann. Die wenige stellen, an denen gesprochen oder geschrieben wird, sind nicht nur in Deutsch, sondern auch in Englisch verfügbar. Doch das Meiste wird eh mit Gesten, Blicken und Musik rübergebracht.

Die Blue Man Group wird 20

 

Inzwischen gibt es die Blue Man Group schon 20 Jahre. Damals, 1991, erblickten sie das Licht der Welt in New York im Astor Place Theatre. 13 Jahre später, also 2004, wagten die Blauen Männer dann den Sprung nach Europa und feierten ihre Europapremiere am Potsdamer Platz. Dort sind sie auch heute noch zu finden, mit dem Ziel, „ein Spielzeug für Erwachsene“ zu sein, um diesen „allen ein wenig mehr Kindlichkeit und Offenheit zu bewahren.“

Die Blue Man Group - Wir wollten doch immer schon mal mit Papier werfen ;-)

Die Blue Man Group - Wir wollten doch immer schon mal mit Papier werfen 😉

Wer jetzt Interesse daran hat die Blue Man Group einmal zu besuchen, der findet auf der Webseite der blauen Männer einige Informationen rund um die Show. Wem mein Artikel schon reicht, der kann sich im Ticketshop die Karten kaufen und wer lieber auf Facebook Informationen sammeln möchte, findet hier die Facebook-Seite der Blue Man Group Berlin.

Couchpoetos

Couchpoetos

Couchpoetos – das sind keine Chips, die gegessen werden können. Es ist auch keine Musikgruppe oder Fernsehsendung. Die Couchpoetos, das sind Karsten Lampe, Sarah Bosetti, Jan Papke, Daniel Hoth und Ingo Starr. Diese fünf Menschen bilden die Nomadenlesebühne, welche jeden 1. und 3. Montag im Monat im King Kong Klub in Berlin stattfindet. Zwei Stunden dauert die Veranstaltung, auf welcher Lyrik und Prosatexte gelesen werden und Musik gesungen wird.

Gestern feierten die Couchpoetos ihren ersten Geburtstag. Es gab Kuchen, Bonbons und einen geschmückten Mikrofonständer. Und da mir mein Schweinehund sagte, dass diese Veranstaltung sicher besser ist, als das Laufen, war ich gestern natürlich auch dabei. Leider musste ich meinem Schweinehund wieder recht geben, aber okay, dafür wird dann heute wieder gelaufen.

Der Abend selbst war natürlich Klasse, obwohl ich auch nichts anderes erwartet habe, denn ich war schon vor zwei Wochen bei den Couchpoetos und schon damals von der Veranstaltung überzeugt.

Im Laufe des Abends tragen die Mitglieder der Couchpoetos immer abwechselnd ihre Texte vor, wobei mir der Mix aus Musik, Lyrik und Prosa wirklich gefällt. Auch die Atmosphäre ist Klasse, denn der King Kong Klub ist gemütlich eingerichtet, auch wenn er gestern ziemlich voll war und ich keinen Platz auf der Couch erobern konnte. Hinzu kommt natürlich, dass man sich nicht schämen muss, wenn man mal einen Text nicht versteht. Erstens wird das nie jemand erfahren und zweitens steht das Vergnügen im Vordergrund. Es ist keine Veranstaltung, bei der über die Texte diskutiert wird, obwohl das sicher auch möglich ist, wenn man nach der Veranstaltung zu den Mitgliedern der Couchpoetos geht.

Die Texte selbst können lustig sein, aber sie können auch zum Nachdenken anregen. Einschränkungen bei den Themen gibt es nicht, sodass man immer wieder vom Inhalt der Texte überrascht wird. So wird jeder Abend bei den Couchpoetos zu etwas Besonderem, weswegen ich euch nur empfehlen kann, diese Veranstaltung auch einmal zu besuchen.

Ich habe heute meine alte Liebe wiederentdeckt! Eigentlich ist das falsch, denn sie stand die ganze Zeit in meinem Sichtfeld, aber ich habe sie immer wieder links liegenlassen. Ich rede hier natürlich von meiner Gitarre, die zwar immer mal wieder für 10 Minuten ein paar Töne von sich gegeben hat, aber wirklich gespielt habe ich sie schon Jahre lang nicht mehr. Das soll sich jetzt aber wieder ändern, denn ich habe wieder richtig Lust darauf ein Instrument zu spielen. Eigentlich habe ich sogar Lust darauf zwei Instrumente zu spielen, aber soviel Zeit habe ich auch nicht zur Verfügung, und da ich derzeit keine Flöte habe, ist meine Wahl natürlich auf die Gitarre gefallen.

Meine Gitarre

Meine Gitarre

Mit den Gitarre-Spielen habe ich damals in der Gesamtschule angefangen, nachdem ich mir als Wahlpflichtfach Musik ausgewählt hatte. Hier gab es nun nur die Möglichkeit entweder Gitarre zu lernen oder Keyboard, beides sehr interessante Instrumente – ich habe mich dann für die Gitarre entschieden. Damals habe ich dann zwei Jahre lang Gitarre gespielt, bevor ich dann den Fehler gemacht habe und mir zwei andere Wahlpflichtfächer aussuchte. Danach war meine Karriere als Gitarrenspieler eigentlich schon wieder beendet, aber ab und an habe ich zu Hause noch gespielt und konnte mir so einige Akkorde merken. Doch wirklich weiter gemacht habe ich nicht.

Inzwischen habe ich aber doch wieder ein wenig Zeit und die Lust, Gitarre zu spielen, hat mich auch wieder gepackt,

Stimmgerät für die Gitarre

Stimmgerät für die Gitarre

weswegen ich jetzt auch wieder damit anfangen werde. Heute habe ich schon ein wenig gespielt, und drei oder vier Akkorde kann ich auch noch. Leider glaube ich, dass meine Gitarre nur noch ein Museumsstück ist, denn wirklich gut klingen tut das Ganze nicht mehr. Aber bevor ich die Gitarre abschreibe, werde ich erst einmal die Saiten wechseln und zum Üben, ist die Gitarre auf jeden Fall noch gut genug.

Leider habe ich meine ganzen Gitarrenbücher irgendwo vermüllt, sodass ich mir diese wohl neu kaufen muss. Das wird keine günstige Angelegenheit, denn die Bücher waren damals schon immer teuer und ich glaube nicht, dass dies heute sehr viel besser geworden ist. Ich habe mich zwar schon ein wenig im Internet umgeschaut und auch ein paar interessante Seiten entdeckt, aber so wirklich spaß macht es nicht, sich die Akkorde auf dem Bildschirm anzusehen. Liebe habe ich sie vor mir, auf einem Blatt Papier, so wie es in einem Buch nun einmal ist. Die Seiten werde ich aber ergänzend zu den Büchern nutzen, denn ab und an ist es gar nicht schlecht die Akkorde einmal vorgeführt zu bekommen, bevor man sie selbst dann spielt.

Ich freue mich jetzt schon auf die täglichen Übungseinheiten. Vielleicht kann ich euch hier ja dann auch mal was vorspielen, aber dafür brauche ich wirklich erst einmal wieder eine Ganze menge Übung. Vielleicht gibt es ja ein paar Gitarrenspieler unter meinen Lesern, die mir noch ein paar Tipps geben können. An alle anderen spielt ihr auch ein Instrument? Wenn ja welches und wielange spielt ihr es schon?