Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Im Deutschunterricht kommt man nicht darum herum Textarten erkennen zu können. Natürlich sollte jeder wissen, wann er einen Roman, eine Novelle, eine Fabel, eine Erzählung, einen Sachtext und und und vor sich liegen hat. Auch Kurzgeschichten gehören dazu und es gibt natürlich einige Punkte, an denen ihr erkennen könnt, ob es sich um eine Kurzgeschichte handelt oder nicht.

Zum einen ist da der Umfang. Kurzgeschichten können sicher einige Seiten haben, aber so dick, wie ein Roman, ist eine Kurzgeschichte wohl eher nicht. Bei einer Kurzgeschichte steigen wir in eine Geschichte ein, deren Vorgeschichte wir nicht kennen. Es handelt sich also um eine Szene, einen Ausschnitt, aus dem Leben der Akteure oder der Gegenstände, um die es in der Kurzgeschichte geht. Die Kurzgeschichte hat also einen unvermittelten Beginn, was natürlich auch bei Romanen der Fall sein kann.

Bei einer Kurzgeschichte gibt es meist nur einen Handlungsstrang. Wenn wir es wieder mit einen Roman vergleichen, so gibt es dort meist mehrere Handlungsstränge, was aber nicht dringend notwendig ist.

Das nächste Merkmal einer Kurzgeschichte ist, dass nur wenige Charaktere in der Handlung vorkommen. Außerdem sind Kurzgeschichte meist kurz und prägnant und sie haben, in den meisten Fällen, ein offenes Ende.

Sicher gibt es auch Ausnahmen, denn die bestätigen ja die Regel, aber in den meisten Fällen kann man eine Kurzgeschichte an diesen Merkmalen erkennen. Noch mal kurz zusammengefasst heißt das:

  • unvermittelter Beginn
  • ein Handlungsstrang
  • wenige Charaktere
  • kurz und prägnant
  • offenes Ende

 

Sollte es also demnächst in Deutsch mal darum gehen zu erklären wie man eine Kurzgeschichte erkennt, so könnt ihr dies hier als Grundlage nehmen.

Bestimmte Dinge haben bestimmte Merkmale, welche in der Statistik wichtig sind zu unterscheiden. Es gibt auf der einen Seite die Quantitativen Merkmale, welche sich noch in stetig und diskret unterscheiden. Beispiele dafür sind die Armlänge (quantitativ und stetig) und die Sparanlage(quantitativ und stetig). Auf der anderen Seite gibt es die Qualitativen Merkmale wie die Mathmatikzensur(qualitativ und ordinal) oder die Haarfarbe ( qualitativ und nominal).

Soweit, so gut! Aber wie unterscheide ich das jetzt? Wie ist welches Merkmal definiert? Würde mich hier über eure Denkanstöße freuen.