Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Und schon wieder ist ein Laufjahr vorbei. Nein, nicht 2014, denn das beginnt ja gerade erst, sondern 2013. Seit 2008 ist 2013 nun schon meine sechste Laufsaison gewesen, in der ich regelmäßig mein Lauftraining absolviert habe und es war das vierte vollständige Jahr, in dem ich mit meinem Laufpartner Bernd zusammen trainiert habe.

1022,3 Kilometer

 

Die Kilometerleistung ist wieder ein wenig enttäuschend, aber ich hatte ja schon zum Halbjahr angekündigt, mir für 2013 keine größeren Ziele vorzunehmen. Dabei ist es auch geblieben, wobei ich dadurch doch wieder sehr viel regelmäßiger trainiert habe, als im ersten Halbjahr, in welchem ich ja mehrere Wochen am Stück nicht gelaufen bin. Weggefallen ist aber die Vorbereitung auf den Halbmarathon, weswegen ich bei der Kilometerleistung auch nicht sehr viel rausholen konnte.

Für 2014 wünsche ich mir hier eine deutliche Steigerung, was auch bedeutet, dass ich auch 2014 gerne neue Strecken in und um Berlin kennenlernen möchte. Wenn ihr mir eure Laufstrecken hier in Berlin also mal vorstellen wollt, meldet euch doch einfach mal bei mir.

Volksläufe

 

2013 bin ich gerade einmal bei 3 Volksläufen gestartet. Auch das soll sich 2014 natürlich wieder ändern, aber auch hierfür muss ich wieder ein wenig intensiver trainieren. 2013 fehlte mir zu oft die Motivation für Volksläufe, weil mir bewusst war, dass ich den Volkslauf nicht in einer Zeit von unter einer Stunde laufen kann. Das ist derzeit immer noch der Fall, aber durch ein wenig mehr Training, wird sich dieses Motivationsloch auch wieder schließen.

Wuhletalweg

 

2012 sind mein Laufpartner und ich den Wuhletalweg hier in Berlin regelmäßig gelaufen. Hier im Blog gibt es auch noch die Seite „Lauftreff“, auf der wir die Termine bekannt gegeben haben, damit sich andere Läufer anschließen konnten. 2013 sind wir den Wuhletalweg dann nicht einmal gelaufen, was verschiedene Gründe hatte. 2014 wollen wir uns aber auch wieder an diese Strecke wagen, und wenn Interesse besteht, werden wir hier auch gerne wieder die Termine dafür begannt geben. Los geht es aber wohl frühestens Mitte Februar.

Mein Laufjahr 2013 hatte keine wirklichen Höhepunkte, dafür habe ich aber wieder regelmäßig trainiert und, was viel wichtiger ist, ich bin ohne größere Erkältungen durch das Laufjahr gekommen, was ja die Jahre davor nicht der Fall war.

Das erste Halbjahr ist vorbei und somit ist mal wieder Zeit für ein Laufupdate in meinem Blog. Am Ende des letzten Jahres hatte ich ja geschrieben, dass mein Ziel eigentlich 1.600 KM + x waren. Das hatte ich leider nicht geschafft, und wollte dies eigentlich in diesem Jahr nachholen. Nach dem ersten Halbjahr bin ich aber doch ziemlich weit entfernt davon.

Lauftraining

Teil meiner Laufstrecke

515 Kilometer in den ersten sechs Monaten

 

Leider waren in den ersten Monaten des Jahres einige Wochen dabei, in denen ich nicht gelaufen bin. Zum Teil, weil mein Körper nicht wollte und zum Teil, weil ich keine Lust hatte. Es ist halt nervig, wenn ich 2-3 Wochen hart arbeite, um wieder an meine alten Leistungen anzuknüpfen und dann wieder krank zu werden. Da war ich dann halt auch ein wenig demotiviert und das hat sich dann auch auf meinen Kampf gegen diesen fiesen Schweinehund ausgewirkt. Die letzten 12 Wochen lief es jetzt aber wieder super, auch wenn ich natürlich erneut klein anfangen musste. Dadurch bin ich auch noch auf die 515 KM gekommen, sonst hätte das erste Halbjahr wohl noch sehr viel schlechter ausgesehen.

Allerdings ist das natürlich wieder ein Rückschlag für das Hauptziel, denn um am Ende über die 1.600 Kilometer zu kommen, hätte ich im ersten Halbjahr natürlich 800 + x Kilometer laufen müssen. Da bin ich derzeit weit von entfernt, und ob ich das im zweiten Halbjahr noch aufholen kann, ist natürlich fraglich. Ich bin ja kein Täglichläufer und ich habe derzeit auch nicht vor das zu werden. Mit 3 Trainings in der Woche fühle ich mich ganz gut, ab und zu schiebe ich auch noch ein viertes Training ein, aber 7 Tage in der Woche zu laufen, wäre mir wahrscheinlich schon zu viel.

Halbmarathon im Oktober

 

Mit der zweiten Jahreshälfte beginnt nun auch die Vorbereitung auf den Halbmarathon im Oktober. Letztes Jahr bin ich ja nur den BIG 25 gelaufen und habe den Müggelsee-Halbmarathon ausfallen lassen. Somit ist der letzte Halbmarathon nun auch schon über ein Jahr her, weswegen ich mich auf den Nächsten natürlich intensiv vorbereiten muss. Ziel ist es, eine Zeit von unter 2 Stunden zu laufen, was mir bisher noch nicht gelungen ist. Dazu muss gesagt werden, dass ich mich auf die bisherigen Starts nie richtig vorbereitet habe und ich in der Vorbereitung meist nicht die 20 Kilometer Distanz gelaufen bin. Dass soll in diesem Jahr anders werden, weswegen schon ab diesem Monat die Vorbereitung läuft. Das bedeutet, ich werde jetzt wieder regelmäßig meine 13-Kilometer-Trainingsstrecke laufen und spätestens Ende Juli werde ich mich dann auch auf die 20-Kilometer-Strecke wagen.

Pankeweg laufen

 

Was ich mir auch vorgenommen habe, ist, dass ich den Pankeweg hier in Berlin laufen möchte. Ich habe leider keine Ahnung, wie viele Kilometer dieser hat, aber es ist ja kein Problem, den Weg in mehrere Abschnitte aufzuteilen. Ob ich meinen Laufpartner Bernd davon überzeugen kann, weiß ich noch nicht, aber notfalls muss ich den Weg alleine laufen. Ich möchte nämlich mein Lauftraining in Zukunft auch dazu nutzen, um Berlin noch besser zu erkunden. Außerdem ist es auch langweilig, wenn man immer wieder dieselbe Strecke läuft, weswegen zumindest am Wochenende ein wenig Abwechslung ganz schön ist.

Keine Kilometer-Ziele fürs zweite Halbjahr

 

Für das zweite Halbjahr habe ich mir jetzt keine Kilometer-Ziele gesetzt. Es läuft sich einfach entspannter, wenn man kein bestimmtes Ziel im Auge hat. Ich nehme mit, was ich mitnehmen kann und der Rest wird sich dann am Ende des Jahres zeigen.

Das Jahr neigt sich dem Ende, und somit ist es Zeit, neue Pläne für das neue Jahr zu schmieden. Dieses Jahr war ich etwas unzufrieden mit meinen Laufkilometern. Mit viel Glück erreiche ich die 1.000 Kilometer-Grenze, aber das war es dann auch schon. Das ist leider keine Steigerung gegenüber den letzten Jahren, nein ich bin über 300 Kilometer weniger gelaufen. Das hatte mit Krankheit zu tun, aber auch mit der fehlenden Motivation. Gegen das Erste hilft nur eine gesündere Lebensweise, gegen das Zweite ein Lauftreff. Und genau den möchte ich auch starten!

In Berlin gibt es ja den Wuhletalweg, welchen ich dieses Jahr einmal gelaufen bin. Diesen möchte ich jetzt öfter in mein Trainingsprogramm einbauen, was auch als Vorbereitung auf den BIG 25 dienen soll, aber auch auf den Halbmarathon im Oktober. Deswegen habe ich mir gedacht, ich werde diesen Termin regelmäßig, heißt alle 2 Wochen, in mein Trainingsprogramm aufnehmen und mache daraus einen Lauftreff. Das Ganze ist natürlich vom Wetter abhängig, das heißt, sollte es stark Regnen oder Stürmen, dann würde der Lauftreff nicht stattfinden, darüber würde ich aber hier im Blog natürlich berichten. Auch Volksläufe können sich mit den Terminen überschneiden, aber das würde auch rechtzeitig bekanntgegeben werden.

Starten würden wir am Stadion an der Alten Försterei und das Ende der Strecke wäre dann am S-Bahnhof Ahrensfelde. Insgesamt wären das 17,209-Kilometer und 1297 Höhenmeter wären auf dieser Strecke zu überwinden. Der Wuhletalweg selbst führt an der Wuhle entlang und führt einen die meiste Zeit durch die Natur. Es ist ein schöner Weg, den wir gemeinsam entdecken können. Asphalt, Beton und Naturwege wechseln sich dabei gegenzeitig ab, wobei ich jetzt nicht mehr weiß, was dort am meisten vorkommt.

Ich würde euch gerne alle dazu einladen, diesen Weg regelmäßig mit uns zu laufen. Getränke müsste natürlich jeder selbst mitbringen und eine Fahrkarte (AB), um von Ahrensfelde wieder in die Stadt zu fahren. Als ersten Termin würde ich Sonntag den 08.01.2012 vorschlagen, die Uhrzeit könnten wir in den Kommentaren noch festlegen.
Wer mitlaufen möchte, sollte sich kurz in den Kommentaren melden, damit ich ungefähr weiß, auf wie viele Läufer ich dann am 08.01 warten muss.

Obwohl das mit Bernd jetzt noch nicht abgesprochen ist, lade ich euch herzlichst im Namen des Teams „Rummelsburger See“ ein. Bernd hat mit Sicherheit nichts dagegen 😉 .

Das Ganze können wir dann übrigens auch als Erfahrungsaustausch nutzen. Mich würde nämlich interessieren, was ihr, neben dem Laufen, noch alles als Wettkampfvorbereitung macht. ;-).
Wäre noch das Tempo wichtig. Bernd und ich sind mehr gemütliche Läufer, was bedeutet, dass wir das Tempo nicht höher als 10 KM/H ansetzen wollen, eher noch etwas niedriger. Es ist dennoch jeder eingeladen, da sich auf der Strecke selbst ja dann noch Grüppchen bilden können.

Vor einigen Jahren habe ich mal einen Bericht über einen Fahrradfahrer gesehen, der sich auf die Tour de France vorbereitet hat. In diesem ging es ausnahmsweise mal nicht ums Doping, sondern um das Trainingsprogramm. Ein Punkt ist dabei bei mir hängengeblieben und zwar, dass der Radfahrer vor dem Frühstück das erste Training absolviert. Damit möchte er die Fettverbrennung anheizen, bevor er sein Frühstück zu sich nimmt, damit die Figur gehalten wird.
Mir ist das deswegen noch so bewusst, weil ich mich überlegt hatte, dass dies ja auch etwas für mich sein könnte. Immerhin habe ich Probleme mit meinem Gewicht, und wenn ich das halten kann, indem ich vor dem Frühstück mein Lauftraining absolviere, dann ist das doch eigentlich gar keine so große Umstellung.
Wirklich informiert habe ich mich dann nicht mehr über dieses Thema, denn meine Motivation direkt nach dem Aufstehen Laufen zu gehen, und dabei nicht einmal etwas im Magen zu haben, war nicht gerade groß. Deswegen habe ich es bisher auch nie gemacht, auch wenn ich natürlich gedacht habe, dass dies positiv wär.

Seit einigen Tagen bin ich nun aber etwas schlauer. Die eigentliche Idee hinter dem Laufen vor dem Frühstück ist, dass die Kohlehydratspeicher noch leer sind und somit der Körper vermehrt auf die Fette zugreift, um diese zu verbrennen. Allerdings scheint hier ein Fehlglaube vorzuliegen, denn es werden zwar in der Nacht Kohlenhydrate abgebaut, aber nicht unbedingt die aus den Muskeln, sonder es werden die Speicher in der Leber abgegriffen. Somit sind die Kohlehydrat-Speicher in den Muskeln am Morgen immer noch sehr gut gefüllt. Hinzu kommt noch der niedrige Blutzuckerspiegel, der durch den Sport noch weiter abgesenkt wird. Hierdurch wird der Körper angeregt, körpereigenes Eiweiß abzubauen – was nicht wirklich positiv für die Muskeln und die Gesundheit ist.

Für mich bedeutet das, dass ich bisher alles richtig gemacht habe. Erst einmal muss etwas in den Magen, das muss dann verdaut werden und dann kann man sein Lauftraining beginnen. Aber Vorsicht, lasst dem Magen Zeit zur Verdauung, denn währende dieser Zeit ist das meiste Blut im Bereich des Magens zu finden, was natürlich auch nicht gerade förderlich für das Laufen ist.