Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

“Hmmm … das ist natürlich Doof!”, dachte ich mir eben, als mir ein Gast der Lounge erzählte, dass er keine Milch verträgt. Das ich bisher nicht selbst auf den Gedanken gekommen bin, dass ich in der Lounge mal einen Gast haben könnte, der auf irgendwas allergisch ist, ist natürlich auch Doof. Dadurch bin ich nämlich überhaupt nicht vorbereitet, habe nicht einmal einen Notfallplan in der Hand, um jetzt schnell etwas für diesen Gast tun zu können, und das ist deswegen Doof, weil ich natürlich möchte, dass sich jeder Gast in der Lounge wohlfühlt.

Ich habe jetzt Süßigkeiten hier, in denen überall Milch drin ist. Sowohl in den Keksen wie auch in den Schokoladenriegeln ist Milch und in der Kaufhalle, in der ich eben war, hatten sie keine Süßigkeiten, die für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet gewesen wären. Das ist natürlich auch Doof. Alles Doof irgendwie.

Allerdings, auch wenn es alles Doof ist, besteht dadurch auch die Chance jetzt etwas zu ändern. Wir müssen schon bei der Organisation der Veranstaltungen die Möglichkeit bieten, uns über Allergien der Gäste zu informieren. Wir haben ja bereits eine Wunschliste, und diese kann natürlich um diesen Punkt erweitert werden. Ob mir dann auch alle relevanten Allergien mitgeteilt werden, ist dann natürlich nicht sicher, aber es gibt eben auch Dinge, die ich selbst nicht beeinflussen kann. Die anderen, an denen ich was machen kann, sollte ich aber angehen, denn eine Allergie darf nicht dazu führen, dass ein Gast sich nicht wohl fühlt bei uns in der Lounge. Eine Allergie soll nicht zu einer Art Ausgrenzung führen, denn auch das wäre total Doof.

Donnerstag, kurz nach fünf, noch viel zu früh, um sich mit irgendjemanden zu streiten. Es ist der dritte Tag, an dem ich meinem Auftraggeber erklären muss, dass der Verein immer noch nicht telefonisch erreichbar ist und das auch die Internetleitung noch nicht steht. Dabei hängt das eine vom anderen ab, denn der Telefonanschluss sollte am Dienstag auf Voice over IP umgestellt werden, der nächste heiße Scheiß, so scheint es jedenfalls, wenn du dem Gerede der Telekommunikationsunternehmen glaubst. Allerdings scheint das Umschalten auf diese Technologie gar nicht so einfach zu sein, und so ist der Verein jetzt schon seit Dienstag nicht telefonisch erreichbar. Der Horror! Im schlimmsten Fall gehen Aufträge verloren und somit auch Gelder, kein schöner Gedanke.

Aber ich weiche ab, denn um kurz nach fünf musste ich heute wieder den Support anrufen. Nachdem auch die Internetleitung nicht funktioniert, musste dafür am Mittwoch eine Lösung gefunden werden und diese Lösung war ein Surfstick, der eventuell, wenn etwas Glück im Spiel ist, mit der nächsten Rechnung verrechnet wird. Aber das liegt in der Zukunft, keiner weiß, wie viel Spaß ich bis dahin noch mit dem Support haben werde.
Nein, es geht jetzt noch nicht um die Zukunft, es geht noch um die Vergangenheit, denn nachdem ich am Mittwoch nun diesen Stick gekauft hatte, rief ich erneut beim Support an, denn dieser wollte mit kostenloses Datenvolumen auf den Stick buchen, damit das Unternehmen wieder online ist. Die Bearbeiterin war freundlich, versicherte mir auch, dass sie das Datenvolumen aufgebucht hätte und wünschte mir noch einen schönen Tag.

Heute um kurz nach fünf komme ich dann in das Büro, schalte das Internet ein und bekomme die Nachricht, dass das Datenvolumen bereits aufgebraucht wäre. Wir reden hier von 50 GB. Da das natürlich nicht sein konnte, rief ich also kurz nach fünf beim Support an, einfach um kurz nachzuhören, was da wohl passiert sei. Eigentlich hatte ich vor freundlich zu bleiben, aber wie willst du freundlich bleiben, wenn dir um kurz nach fünf schon eine unfreundliche Dame die Schuld geben will? Schuld an eine Situation, die der Telekommunikationsanbieter verschuldet hat, weil er den Anschluss nicht umgeschaltet sondern stillgelegt hat und die wohl noch ein paar Tage anhält, weil er einen Fehler im System nicht sofort beheben kann, obwohl er ihn selbst produziert hat.

Ich musste mir also anhören, dass wir das Datenvolumen von 50 GB innerhalb von 12 Stunden verbraucht hätten – mit einer Leitung, die maximal 2 Mbit/s hergibt. Schuld daran sollte sein, dass ich den Stick nicht nach jeder E-Mail, die im Büro abgerufen wird, vom Netz getrennt habe. Ich stelle mir gerade vor, wie ich jedes mal das mobile Datennetz meines Smartphones deaktiviere, nachdem ich eine Mail abgerufen habe und schlage in Gedanken meinen Kopf gegen die Wand.

Auf die Idee, dass die Mitarbeiterin, die ich am Tag zuvor in der Leitung hatte, um den Stick mit dem Datenvolumen bestücken zu lassen, einen Fehler gemacht hat, weshalb das Datenvolumen gar nicht gebucht wurde, kam die nette unfreundliche Support-Mitarbeiterin um kurz nach fünf natürlich nicht und ich hatte nicht wirklich die Lust dazu, mit ihr darüber zu diskutieren, nachdem ich, weil der Telefonanschluss im Büro nicht funktionierte, gerade einmal 4 Stunden geschlafen hatte. Ich wollte nicht über eine Leitung diskutieren, die im Büro gerade einmal dazu reicht, um wenigstens die Mails abzurufen und zu beantworten, wenn schon das Telefon nicht funktioniert. Über eine Leitung, die nicht dazu geeignet ist, um sich irgendwo Videos anzusehen, mit der ich gar keine Trafficintensiven Dienste nutzen könnte, die ich bräuchte, um 50 GB Traffic zu erzeugen. Mal davon abgesehen, dass ich hier zu Hause nicht einmal auf 50 GB Traffic im Monat komme, obwohl ich hier Spotify und Youtube regelmäßig nutze und auch mein Linux regelmäßig Updates herunter lädt. Und ich wollte auch nicht unfreundlich werden, nicht so früh am Tag.

Diesen Part übernahm dann mein Auftraggeber, als er später am Tag erneut die Hotline anrief, nachdem der Telekommunikationsanbieter nicht einmal in der Lage war mitzuteilen, ab wann denn der Telefonanschluss wieder funktioniert. Um es noch einmal zu erwähnen, es geht hier nicht um einen privaten Anschluss, es geht um den Anschluss eines Vereins. Hier hängen also auch Existenzen dran, Mitarbeiter, die darauf angewiesen sind, dass die Kommunikation nach außen funktioniert. Und ja, zur Kommunikation eines Vereins oder Unternehmens gehört auch heute ncoch das klassische Telefon, aber eben auch das Internet, weswegen zumindest der Surfstick funktionieren muss.

War nicht eben erst Silvester? Ja? Jedenfalls ist der Januar jetzt schon wieder vorbei. Die ersten 31 Tage im Jahr 2016 sind Geschichte und der Februar 2016 steht vor der Tür.

Sport

 

117 Laufkilometer sind es im Januar 2016 geworden. Das ist mein zweitbester Start in ein Laufjahr und so darf es gerne auch weiter gehen. Zur Zeit macht das Laufen auch wieder richtig Spaß und ich hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt.

Im Februar möchte ich deswegen auch mal wieder bei einem Volkslauf starten. Ich weiß noch nicht, ob ich das Finanziell auch hinbekomme, aber ich peile es mal an.

Mit dem Fahrrad war ich auch schon knapp 5 Kilometer unterwegs. Ist nicht viel, aber bei dem Wetter im Januar war einfach nicht mehr drin. Im Februar wird das aber bestimmt besser werden.

Arbeit

 

Der Auftrag, den ich derzeit habe, läuft sehr gut. Aber er reicht natürlich nicht aus, um meine gesamten Kosten zu decken. Leider hat auch Clickworker nicht viel gebracht ( gerade einmal 2,10 Euro) und bei Textbroker war überhaupt nichts dabei. Es gab natürlich gesuche für Texte, aber die haben mich nicht angesprochen und wenn das nicht der Fall ist, dann werden auch die Texte nicht gut, weswegen ich es gar nicht erst versucht habe.

Für den Februar hoffe ich, dass das bei Clickworker und Textbroker ein wenig besser wird. Ansonsten gibt es hoffentlich ein paar andere Aufträge, denn so langsam schmilzt meine Reserve und bis zum Sommer muss ich damit noch irgendwie hinkommen, denn dann habe ich wieder einen Auftrag, bei dem ich richtig Geld verdienen kann. Ja, der Auftrag, den ich letztes Jahr im Sommer schon hatte.

Studium

 

Im Januar war noch nicht wirklich viel los, außer das ich natürlich lernen musste. Ich habe mich jetzt für 2 Klausuren angemeldet, die erste davon schreibe ich Ende Februar und die andere Anfang März. Weiterhin habe ich auch schon das nächste Semester geplant, dabei hatte ich kurz überlegt, ob ich auch gleich ein Wahlpflichtmodul absolviere, aber die 120,- Euro dafür spare ich mir erst einmal (meine Reserven 😉 ) und belege das dann im übernächsten Semester. Nein, wegen Geld mache ich mir keinen Stress mehr …

Sonstiges

 

Ansonsten war der Januar eigenltich ziemlich okay. Ich war noch auf einer politischen Veranstaltung und ansonsten war ich ordentlich mit Arbeit (bezahlte und unbezahlte) eingedeckt. Und mein Projekt kennt ihr ja schon 🙂 …

„Notfalls soll er eben Klos putzen!“, ist eine häufige Aussage, wenn es darum geht, dass es nicht für alle Menschen genügend bezahlte Arbeit gibt. Die Betonung liegt hier auf bezahlt, denn genügend Arbeit ist durchaus vorhanden, sie erfährt nur keine Wertschätzung durch Bezahlung – ich denke hier an die Hausarbeit und die Kindererziehung, mir würden aber noch weitere Beispiele einfallen. Aber das nur am Rand, denn eigentlich geht es mir um Reinigungskräfte.

Der Spruch oben zeigt viel über die Wertschätzung von Reinigungskräften, beziehungsweise zeigt er, dass es diese Wertschätzung überhaupt nicht gibt. Was würde eine Bäckerin wohl denken, wenn zu Arbeitslosen gesagt wird: „Notfalls backt er eben Brötchen.“, oder was würde ein Erzieher wohl denken, wenn zu einem Arbeitslosen gesagt wird: „Notfalls erziehst du eben Kinder im Kindergarten.“? Sie würden wahrscheinlich denken, dass ihr Beruf unterschätzt wird und er in der Gesellschaft keine wirkliche Anerkennung findet. Und ja, sie würden das zurecht denken, denn es ist respektlos und lässt den Eindruck entstehen, dass es sich hierbei um verdammt leichte Arbeit handelt.

Wer aber schon als Reinigungskraft gearbeitet hat, der weiß, dass es eben keine Arbeit ist, die von jedem gemacht werden kann. Da ist schon allein der körperliche Aspekt, der bestimmte Gruppen ausschließt. In der Reinigung muss Mensch körperlich fit sein. Wer zum Beispiel Probleme mit dem Rücken hat, wird nicht lange in der Reinigung aushalten. Auch Probleme mit den Gelenken können schon ein KO-Kriterium sein.

Es ist ein Unterschied, ob du deinen Haushalt oder ein Großraumbüro reinigst.

 

„Putzen ist doch nichts Schweres, ich putze bei mir zu Hause doch auch regelmäßig.“ – ja, wir putzen hoffentlich alle regelmäßig zu Hause, aber es ist eben ein Unterschied, ob ich mir für 80 Quadratmeter einen ganzen Samstag Zeit nehmen kann, oder ob ich die 80 Quadratmeter in sechzig Minuten reinigen muss. Es ist ein Unterschied, wenn ich daheim 15 Minuten mit dem Staubsauger arbeite, oder ob ich zwei Stunden am Stück durch ein Großraumbüro hetze. Wenn ich daheim 1 Klo putze, bringt mich das wahrscheinlich nicht einmal ins Schwitzen, in Großraumbüros sind es aber 10 oder 20 Klos, die dann auch noch in einer gewissen Zeit geschafft werden-, und dann auch wirklich sauber sein müssen.

Kurz gesagt, die private Wohnung ist kein Maßstab, um zu erkennen, wie schwer die Arbeit als Reinigungskraft ist. Wer noch nie in der Reinigung gearbeitet hat, hat gar keine Vorstellung davon, wie hoch die körperliche Belastung ist. Er hat auch keine Ahnung davon, welcher Zeitdruck auf Reinigungskräfte lastet. Zeitdruck, der zur seelischen Belastung werden kann, denn wenn jemand zu langsam ist, ist er seinen Reinigungsjob sehr schnell wieder los. Hätte er diese Vorstellung nämlich, würde er nicht so respektlos über diesen Berufszweig reden, für den es ja auch durchaus eine Ausbildung gibt.

Ein paar Millionen zusätzliche Reinigungskräfte

 

Wenn wir aber einmal davon absehen, geht es auch rein praktisch nicht, dass jeder Erwerbslose als Reinigungskraft arbeiten kann. Woher soll denn die zusätzliche Arbeit für all diese Menschen kommen? Und wer sollte diese Arbeit denn bezahlen, wenn sie tatsächlich vorhanden ist? Ich meine, wenn ihr schon über den ersten Punkt nicht nachdenken möchtet, dann denkt doch wenigstens einmal darüber nach.

Wenn es tatsächlich soviel Arbeit im Bereich der Reinigung gibt, dann scheint ja bisher zumindest keiner dazu bereit gewesen zu sein, diese Arbeit auch zu bezahlen. Warum sollte sich das jetzt ändern?

Nein, notfalls kann er eben keine Klos reinigen, jedenfalls nicht, wenn er dafür auch bezahlt werden möchte. Und nein, die Reinigung ist auch kein Bereich, in der jeder Mensch arbeiten kann, denn sie ist körperlich anspruchsvoll, auch wenn es Büroarbeiter gibt, die denken, dass die Arbeit mit dem Gehirn sehr viel anstrengender ist. Es wäre tatsächlich schön, wenn jeder, der für seinen eigenen Beruf mehr Anerkennung, mehr Wertschätzung und mehr Respekt verlangt, anderen Berufen gegenüber ebenfalls diese Anerkennung, Wertschätzung und diesen Respekt zeigen würde.

Ach so, bevor ich es vergesse: Erwerbslosigkeit ist in den meisten Fällen kein eigenes Verschulden, weswegen auch Erwerbslose Respekt und Wertschätzung verdienen.

Nachdem ich gestern das Vorstellungsgespräch hatte, was leider wieder nichts geworden ist, lag ich wieder die halbe Nacht wach im Bett und grübelte genau darüber nach. Auf der einen Seite kann ich den Arbeitgeber ja verstehen, dass er für eine bestimmte Stelle Menschen mit einer bestimmten Qualifikation sucht, auf der anderen Seite aber kann ich vieles auch nicht mehr verstehen.

IHK Zeugnis

Ihr kennt doch sicher alle den Spruch: „Mach erst mal eine Ausbildung, egal was, was du später dann arbeitest, ist ja dann egal, wenigstens du hast eine Ausbildung.“. Aber sind wir ehrlich, es ist nicht egal, was nach der Ausbildung gearbeitet wird, denn wenn du einmal raus bist, dann bist du raus. Nach einer gewissen Zeit ist deine Ausbildung nicht mehr viel wert, dann hast du zwar ein schönes Stück Papier und irgendwann mal eine Prüfung abgeschlossen, aber den Arbeitgeber interessiert das nicht wirklich.

Das Schlimme daran ist allerdings, dass es viele Menschen gibt, die nach ihrer Ausbildung gar nicht die Chance bekommen, in ihrem Ausbildungsberuf zu arbeiten. Die schlagen sich dann mit anderen Jobs durch, bewerben sich aber weiterhin in ihrem Bereich, bekommen dann aber immer öfter zu hören, dass sie schon viel zu lange aus dem Beruf raus sind und doch Menschen gesucht werden, die auch eine gewisse Berufserfahrung mitbringen. Die Menschen können leider keine wirkliche Berufserfahrung sammeln und irgendwann können die dann eigentlich ihr IHK-Zeugnis nehmen und es verbrennen, weil der Brennwert wahrscheinlich ein größerer Wert ist, als die Berufsausbildung selbst.

Ich habe meine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel 2004 abgeschlossen. Danach habe ich meinen Grundwehrdienst geleistet und habe dann leider keine Chance bekommen, als Kaufmann im Groß- und Außenhandel zu arbeiten. Ich habe dennoch weiter an mir gearbeitet, habe mich mit anderen Jobs über Wasser gehalten, mein Abitur nachgeholt und jetzt studiere ich, wie die meisten von euch ja wissen. Sicher ist über die Zeit das Wissen ein wenig eingerostet, aber eingerostet ist nicht vergessen. Hinzu kommt mein Studium, das einen Wirtschaftsteil hat und wodurch mein Wissen in den letzten Jahren wieder aufgefrischt wurde.

Ich habe nicht gerne als Warenverräumer gearbeitet, auch Reinigungskraft war ich nicht gerne, vom Briefsortieren und den anderen Zeitarbeitsjobs einmal zu schweigen. Ich hätte viel lieber in meinem Beruf gearbeitet. Ich bin mir sicher, dass ich meinen Job auch ziemlich gut gemacht hätte und ihn auch jetzt ziemlich gut machen würde, auch wenn ich natürlich wieder eine gewisse Zeit bräuchte, um mich einzuarbeiten und die neuen Regeln und Vorschriften zu lernen.

Wenn ich ganz ehrlich bin, wollte ich früher ja Koch werden. Die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel war also schon eine Ausbildung, die ich eigentlich nur gemacht habe, weil keine Kochausbildung bekommen habe. Dennoch hat mir die Ausbildung spaß gemacht und ich habe es nicht bereut, die Ausbildung gemacht zu haben, nur ist es dann eben blöd, wenn es dann nie eine Chance gibt, in diesem Beruf auch zu arbeiten. Ich würde das immer noch gerne tun, auch wenn ich jetzt studiere.

Die Sammelmappe fragt auf ihrem Blog:

Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Grundeinkommen gesorgt wäre?

Die Antwort ist ziemlich einfach. Ich würde mich erst einmal auf mein Fahrrad schwingen, welches ich dann hätte, und würde durch die Welt radeln. Ich weiß, das hat erst einmal nicht viel mit Arbeit zu tun, aber hey, wir sind nur ein paar Jahrzehnte auf dieser Welt und dann sollten wir sie wenigstens auch einmal kennenlernen. Unterwegs würde ich aber weiterhin Texte schreiben, ich würde weiterhin meinen Blog führen. Ihr würdet dann erfahren, wie ich im Herbst auf einer Farm arbeite, oder einem Bauern helfe, seine Ernte einzubringen. Ihr würdet wohl auch lesen, wie ich in New York in einem Café arbeite, oder England unsicher mache. Vielleicht würdet ihr mich in Irland in einem Pub wiederfinden, nicht vor dem Tresen, sondern dahinter.
Es gibt so viele Dinge, die ich einmal machen möchte und wenn für mein Grundeinkommen gesorgt wäre, dann könnte ich das auch umsetzen.
So könnte ich im Altenheim mit alten Menschen Schach spielen und mir ihre Geschichten anhören. Geschichten, die bald verloren sind, wenn es die Menschen nicht mehr gibt. Ich würde zu Weihnachten im Kinderkrankenhaus Weihnachtsmann spielen und dort Geschichten vorlesen.

Ich habe tatsächlich konkrete Vorstellungen von dem, was ich machen möchte. Allerdings fehlt es immer an einem, nämlich an dem Geld. Denn leider muss ich mir Gedanken darüber machen, wie ich meine Miete bezahle. Außerdem brauche ich Essen und Kleidung, sodass ich nicht das machen kann, was ich möchte. Jedenfalls kann ich es derzeit noch nicht, aber wer weiß, vielleicht kann ich es ja in zehn Jahren. Vielleicht kann ich es aber auch nie umsetzen.

Mein Blog hat eine neue Kategorie erhalten, und zwar „Sven fragt…“. Wie es der Name schon sagt, werde ich dort Fragen stellen, auf die ich dann natürlich gerne auch Antworten haben „möchte“. Und weil die Kategorie ja nicht umsonst angelegt wurde, geht es heute schon los mit dem Fragen.

Dass ich für einige Seiten im Internet Texte schreibe, das ist ja inzwischen bekannt. Für die Texte muss ich natürlich sehr viel Recherchieren, sowohl im Internet wie auch in verschiedenen Büchern und Zeitschriften. Und nein, ich kopiere keine fremden Texte oder klaue mir irgendwelche Passagen, aber sein Wissen kann man nur auf diesen Weg vertiefen und ausbauen. Aber ich sollte jetzt nicht vom Thema abweichen, sonst wird das hier wieder ein endlos langer Beitrag.

Wenn ich nun also im Internet oder in Büchern recherchiere, kommt es ab und an doch einmal dazu, dass ich mir etwas aufschreiben möchte. Und genau hier habe ich ein Problem! Ich hätte nämlich gerne ein Formular, welches mir beim Recherchieren hilft. Es kommt nämlich vor, dass ich durchaus wichtige Punkte einfach vergesse, weil mir andere Sachen als wichtiger erscheinen. Diese schreibe ich mir dann immer nicht auf und dann den Artikel noch einmal durchzulesen, wenn man gerade beim Schreiben ist, das nervt einfach. Außerdem möchte ich auch die Natur ein wenig entlasten, denn wenn ich mir nicht mehr alle Artikel ausdrucken muss, spare ich Papier und Geld. Das gesparte Papier entlastet die Umwelt, das gesparte Geld meine Geldsorgen 😉 .

Nun aber genug erklärt und hin zu meiner Frage. Ich möchte mir nämlich so ein Formular entweder selbst basteln oder ein schon Vorhandenes nutzen. Deswegen meine Frage: Hat wer von euch schon ein Formular entwickelt, was bei der Recherchearbeit hilft? Wenn nicht, welche Dinge sollte ich in das Formular unbedingt aufnehmen?

Ich habe durchaus schon eine Grundidee, aber da man die einfachsten Dinge ja schnell einmal vergisst, obwohl es meistens die wichtigsten sind, würde ich hier schon gerne noch einmal eine Ideensammlung durchführen. Dabei möchte ich wirklich all eure Ideen hören. Auch wenn ihr meint, dass ich diese Information eh schon in meiner Grundidee für das Formular aufgegriffen habe oder nicht.

Das Formular, das dabei entsteht, stelle ich dann natürlich hier als Download zur Verfügung.

Update:

Da der Artikel negativ Bewertet wurde, habe ich jetzt einmal einen Entwurf gemacht, den ihr euch hier als PDF anschauen könnt. Ich würde das ganze aber gerne noch ausbauen.

Formular zur Recherche

Kennt ihr noch die Moorhühner? Genau das Spiel, wo man die Hühnchen vom Himmel schießt, aber wo man den Ballon möglichst ganz lassen sollte. Ich weiß nicht, wie ich jetzt darauf komme, aber irgendwie ging mir das Spiel mal wieder durch den Kopf.

Dabei war ich damals gar nicht so der Hühnerjäger, sondern ich habe das Spiel in einer anderen Version gespielt und zwar in der, in der man Vampire gejagt hat. Aber auch die Moorhühner habe ich immer mal wieder gejagt, aber wirklich gut war ich nie darin. Ich habe zwar auf meinem Rechner immer die Highscore-Listen angeführt, aber das war kein Wunder, denn ich habe es ja immer nur selbst gespielt.

Nachdem ich dann aber von Windows zu Linux gewechselt bin, habe ich das Spiel aus den Augen verloren. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich dann auch andere Dinge zu tun und irgendwann habe ich dann auch gar nicht mehr an die verrückten Hühner gedacht. Bis jetzt! Irgendwie würde ich gerne mal wieder Hühner abschießen, nicht weil mir die Vögel irgendetwas getan haben, sondern einfach nur so. Deswegen habe ich mich auch einmal auf die Suche begeben, ob es vielleicht ein ähnliches Spiel auch für Linux gibt. Leider ist das nicht der Fall, dafür findet man aber etliche Anleitungen, wie man die Windows-Version unter Linux zu laufen bekommt. Dabei ist mir dann auch aufgefallen, wie alt das Spiel eigentlich schon ist, denn die Anleitung von Chip.de ist schon aus dem Jahre 2001.

Übrigens ist das Installieren von Windows-Dateien inzwischen einfacher geworden. Man braucht zwar immer noch Wine, aber eine Konsole ist nicht mehr unbedingt nötig – das ist aber wohl abhängig davon, welche Linux-Version man einsetzt.

Da der Artikel von Chip zwar erklärt wie man Moorhuhn installieren kann, man aber dort nicht mehr an das Spiel selbst herankommt, habe ich Google weiter bemüht, in der Hoffnung das Ich eine Moorhuhn-Version finde, die nicht unbedingt von Viren befallen ist. Dabei ist mir dann erst einmal aufgefallen, in wie vielen Versionen es das Moorhuhn-Spiel eigentlich gibt. Noch mehr überrascht hat mich natürlich, dass „Moorhuhn“ meistens gar nicht kostenlos angeboten wird, sondern dass es tatsächlich Kaufversionen gibt. War das Spiel denn damals nicht kostenlos?

Ich glaube jetzt auch zu wissen, warum mir das Spiel wieder einmal durch den Kopf gegangen ist. Ich wollte mich einfach nur von der Arbeit ablenken, die hier noch vor mir liegt. Der Montag hat mir tatsächlich einige Aufträge eingebracht, welche ich noch abarbeiten muss, da mir keine zeitlichen Angaben gemacht wurden. Die Moorhühner könnten mir jetzt wahrscheinlich die Ablenkung bringen, die ich bräuchte, damit ich mich wieder auf die Buchstaben konzentrieren kann, um gute Texte zu schreiben. Nach 30 Minuten ist so eine kleine Auszeit von 90 Sekunden schon einmal sehr praktisch, und wenn man dann noch eine Ablenkung hat, die einen die Texte vergessen lässt, dann ist das für die Kreativität gar nicht so schlecht.

So, und jetzt bin ich Moorhühner jagen, die Texte können auch noch 90 Sekunden warten, oder 180, oder 360…