Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Radfahren in Berlin

 

Radfahren in Berlin, das kann schon ein ziemliches Abenteuer sein. Wie ich darauf komme? Nun, seit ein paar Wochen habe ich wieder ein Fahrrad, mit dem ich auch ziemlich oft unterwegs bin. Hach, wie habe ich das regelmäßige Radfahren vermisst, wie oft habe ich mich darüber geärgert, dass ich kein Fahrrad habe, weil ich gerne zu einer Veranstaltung fahren wollte, wie oft habe ich mich über die mangelnde Mobilität geärgert. All das ist jetzt Geschichte. Vorher habe ich mir für Touren immer mal ein Nextbike ausgeliehen, aber das war nicht die Lösung, weil die Ausleihstellen doch ziemlich weit weg waren und sich so eine spontane Radtour nie wirklich ergeben hat, aber auch das ist jetzt nicht mehr.

Doch zurück zum Thema. Nachdem ich jetzt ein paar Kilometer durch Berlin gefahren bin, ist mir wieder aufgefallen, wie abenteuerlich das ist. Da fehlt mal ein Stein im Fahrradweg, sodass Mensch ordentlich stürzen kann, wenn Mensch nicht richtig aufpasst. Ein anderes mal endet der Fahrradweg plötzlich, oder er ist einfach schon so alt, dass eigentlich jeder Abschnitt ein Abschnitt zum übers Lenkrad fallen ist. Hier und da liegen schöne Scherben aus Glas, weil einige Menschen zu viel Geld haben und Pfandflaschen gerne zertreten, oder die Bordsteinkante ist so schön, dass der kleinste Fehler dazu beiträgt, dass man sich auf die Schnauze packt. Kurz gesagt, an einigen Stellen in Berlin ist es nicht wirklich schön, mit dem Rad zu fahren. Dazu gehören auch Straßen, auf denen der Autoverkehr so stark ist, dass sich ein Fahrradfahrer nicht wirklich auf die Straße trauen sollte, die aber dennoch keinen Fahrradweg aufweisen.

Versteht mich nicht falsch, es gibt durchaus auch gute Fahrradwege und auch Straßen, auf denen das Radfahren superviel Spaß macht, aber das ändert ja nichts daran, dass es eben auch diese gefährlichen Stellen in Berlin gibt.

Ich persönlich finde ja, dass es in einer Großstadt wie Berlin ein gut ausgebautes Netz an Fahrradstraßen geben sollte. Und mit gut ausgebaut meine ich nicht nur, dass es viele viele Kilometer gibt, sondern dass diese Fahrradstraßen auch in einem guten Zustand sind. Das würde dabei helfen, mehr Menschen auf das Fahrrad zu bringen, wenn es um kurze Wege geht und es würde sich auch auf die Unfallzahlen positiv auswirken. Aber irgendwie scheint dafür nicht genügend Geld in den Kassen zu sein.

Fahrradfahren werde ich aber weiterhin, denn es macht mir immer noch verdammt viel Spaß und es erhöht meine Mobilität in Berlin.

Es ist Zeit für den dritten Teil von „Das Kind in dir“. Diesmal geht es um Abenteuer draußen und ich habe da nicht so wirklich eine Idee was ich dazu schreiben soll, denn ich war mehr ein Stubenhocker 😉

Aber es gab schon ein paar Abenteuer die man bei uns erleben konnte. Wir hatten z.B. einen Wassergraben in unserer Wohnsiedlung und hier war ein Abenteuer immer über die schmale Wasserrinne zu springen ohne nasse Füße zu bekommen. Heute würde ich es wahrscheinlich locker mit einen großen Schritt schaffen, damals war es ein riesengroßer Abstand den man überwinden musste.

Hinzu kam noch ein dickes Rohr welches über diesen Wassergraben verlaufen ist. Wenn wir mal keine Lust hatten darüber zu springen, sind wir darüber balanciert. War natürlich nicht so einfach, deswegen hat man es auch nicht all zu oft gemacht und ich war da eh immer ein wenig Feige, weswegen ich es wahrscheinlich auch nur 3 – 4 mal versucht habe und auch nur einmal dann wirklich rüber gegangen bin und es auch geschafft habe.

Am selben Wassergraben gab es auch noch so was ähnliches wie eine Brücke, ein Foto von dieser habe ich hier schon einmal gezeigt, aber da es natürlich hier im Internet ist, könnt ihr es hier und jetzt noch einmal sehen:

Da sind wir auch immer rüber. Als Kind fanden wir die Abstände zwischen den einzelnen Balken schon ziemlich groß, heute würde ich darüber nur noch lachen, aber als Kind kommt einen ja doch alles ein wenig größer vor.

Dann hatten wir natürlich auch noch einiges an Phantasie. Wir haben uns ab und an vorgestellt von einen anderen Planeten zu kommen und auf dieser Erde sind um einiges an schlimmen Dingen zu verhindern. Wir waren bei diesen Abenteuern zwar auch meistens an der frischen Luft, aber das Abenteuer selbst hat sich wohl eher im Kopf abgespielt.