Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Nächsten Samstag, am 21.06.2014, findet hier in Lichtenberg wieder der „Run-for-Help“ statt, der von der Alexander-Puschkin-Schule veranstaltet wird. An dieser Veranstaltung habe ich die letzten beiden Jahre teilgenommen, und ich würde auch gerne dieses Jahr wieder teilnehmen, dazu bräuchte ich allerdings einen Rundensponsor.

Das Prinzip des Laufes ist simpel. Gelaufen wird in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr auf dem Sportplatz in der Zachertstraße. Für jede gelaufene Runde – ich plane zwischen 30 und 50 Runden zu laufen – zahlt der Rundensponsor einen vorher vereinbarten Betrag als Spende an die Schule. Natürlich ist auch ein Pauschalbetrag möglich, der sich, bei 50 Runden, zwischen 30,- bis 50,- Euro bewegen sollte. Die Spenden gehen dann an eine Partnerschule in Afrika, wo das Geld sehr gut angelegt ist.

Die Schule stellt für diesen Betrag auch eine Spendenquittung aus, ihr könnt also, wenn ihr euch entscheidet, meine Runden zu sponsorn, den gespendeten Betrag von der Steuer absetzen. Mehr Infos findet ihr hier auf der Seite von „Neues Deutschland“.

Wenn ihr selbst nicht als Sponsor auftreten könnt, würde ich mich freuen, wenn ihr den Artikel in euren Netzwerken teilen könntet.

Und schon wieder ist ein Laufjahr vorbei. Nein, nicht 2014, denn das beginnt ja gerade erst, sondern 2013. Seit 2008 ist 2013 nun schon meine sechste Laufsaison gewesen, in der ich regelmäßig mein Lauftraining absolviert habe und es war das vierte vollständige Jahr, in dem ich mit meinem Laufpartner Bernd zusammen trainiert habe.

1022,3 Kilometer

 

Die Kilometerleistung ist wieder ein wenig enttäuschend, aber ich hatte ja schon zum Halbjahr angekündigt, mir für 2013 keine größeren Ziele vorzunehmen. Dabei ist es auch geblieben, wobei ich dadurch doch wieder sehr viel regelmäßiger trainiert habe, als im ersten Halbjahr, in welchem ich ja mehrere Wochen am Stück nicht gelaufen bin. Weggefallen ist aber die Vorbereitung auf den Halbmarathon, weswegen ich bei der Kilometerleistung auch nicht sehr viel rausholen konnte.

Für 2014 wünsche ich mir hier eine deutliche Steigerung, was auch bedeutet, dass ich auch 2014 gerne neue Strecken in und um Berlin kennenlernen möchte. Wenn ihr mir eure Laufstrecken hier in Berlin also mal vorstellen wollt, meldet euch doch einfach mal bei mir.

Volksläufe

 

2013 bin ich gerade einmal bei 3 Volksläufen gestartet. Auch das soll sich 2014 natürlich wieder ändern, aber auch hierfür muss ich wieder ein wenig intensiver trainieren. 2013 fehlte mir zu oft die Motivation für Volksläufe, weil mir bewusst war, dass ich den Volkslauf nicht in einer Zeit von unter einer Stunde laufen kann. Das ist derzeit immer noch der Fall, aber durch ein wenig mehr Training, wird sich dieses Motivationsloch auch wieder schließen.

Wuhletalweg

 

2012 sind mein Laufpartner und ich den Wuhletalweg hier in Berlin regelmäßig gelaufen. Hier im Blog gibt es auch noch die Seite „Lauftreff“, auf der wir die Termine bekannt gegeben haben, damit sich andere Läufer anschließen konnten. 2013 sind wir den Wuhletalweg dann nicht einmal gelaufen, was verschiedene Gründe hatte. 2014 wollen wir uns aber auch wieder an diese Strecke wagen, und wenn Interesse besteht, werden wir hier auch gerne wieder die Termine dafür begannt geben. Los geht es aber wohl frühestens Mitte Februar.

Mein Laufjahr 2013 hatte keine wirklichen Höhepunkte, dafür habe ich aber wieder regelmäßig trainiert und, was viel wichtiger ist, ich bin ohne größere Erkältungen durch das Laufjahr gekommen, was ja die Jahre davor nicht der Fall war.

Da ich euch heute nicht wieder mit der Berliner Volksbank nerven will, veröffentliche ich einfach mal einen Gastartikel. Nein, für diesen Artikel habe ich kein Geld erhalten und nein, ich bekomme auch keinen Backlink dafür. Soviel zur Einleitung, jetzt kommt der Gastartikel. Viel Spaß damit.

 

Laufschuhe sind ja ohne Frage ein sehr umfangreiches Produktgebiet, deshalb auch die Frage ob es Sinn machen kann sich die neuen Treter zu bestellen. Wenn man seine Laufschuhe online bei sport-versand24.de kauft, hat man zumindest den Vorteil, dass man aus einem breiten Produktspektrum wählen kann und der Preis ist im Vergleich zum normalen Fachhandel auch meist deutlich niedriger. Aber geht es immer nur um den Preis, oder welche Aspekte sollten noch beachtet werden? Die Zeiten, in der man einfach in den Laden gehen und ein Paar Turnschuhe zum Laufen kaufen konnte, gehören mit Sicherheit der Vergangenheit an.

Was sind eigentlich die gravierenden Unterschiede bei Laufschuhen

 

Heutzutage gibt es viel Unterschiede, die nicht nur im Preis liegen. Ein wichtiges Merkmal ist das Gewicht. Natürlich ist es am angenehmsten einen sehr leichten Schuh zu laufen, nur muss man auch den Punkt beachten, dass diese Schuhe im Gelände meist wenig Robustheit bieten. Stellt sich also die Frage, wo man den Laufschuh einsetzen möchte. Ein weiterer Unterschied ist auch das Profil der Sohle, auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wiederum vom Untergrund abhängig sind auf dem man sich bewegt.

Was muss die Sohle eines Laufschuhs alles können

 

Die Sohle, speziell die Innensohle gibt es in diversen Ausführungen, größtes Augenmerk wird hier auf die Dämpfung gelegt. Aber Dämpfung ist auch nicht gleich Dämpfung. Mal mehr mal weniger, wird das Hauptaugenmerk eher auf den Fersenbereich oder auf den gesamten Fuß gelegt? Dies ist natürlich abhängig von der Ergonomie des eigenen Fußes oder auch wieder des Einsatzgebietes. In vielen Fällen wäre eine individuell angepasste Innensohle die Optimallösung. Recht neu auf dem Markt sind die sogenannten Minimalschuhe oder auch Barfußlaufschuhe genannt. Diese zeichnen sich zum einen durch ein sehr leichtes Gewicht und zum anderen durch die besondere Sohle aus. Diese ist vergleichsweise dünn und arbeitet ohne Dämpfung. Sie unterstützt die natürliche Form des Fußes, sodass ein Barfußlaufgefühl entsteht.
Alles Punkte, die bei der Auswahl beachtet werden sollten, wenn man dann weiß, was man benötigt, steht auch dem deutlich günstigeren Kauf des Laufschuhs online nichts mehr im Weg.

Das erste Halbjahr ist vorbei und somit ist mal wieder Zeit für ein Laufupdate in meinem Blog. Am Ende des letzten Jahres hatte ich ja geschrieben, dass mein Ziel eigentlich 1.600 KM + x waren. Das hatte ich leider nicht geschafft, und wollte dies eigentlich in diesem Jahr nachholen. Nach dem ersten Halbjahr bin ich aber doch ziemlich weit entfernt davon.

Lauftraining

Teil meiner Laufstrecke

515 Kilometer in den ersten sechs Monaten

 

Leider waren in den ersten Monaten des Jahres einige Wochen dabei, in denen ich nicht gelaufen bin. Zum Teil, weil mein Körper nicht wollte und zum Teil, weil ich keine Lust hatte. Es ist halt nervig, wenn ich 2-3 Wochen hart arbeite, um wieder an meine alten Leistungen anzuknüpfen und dann wieder krank zu werden. Da war ich dann halt auch ein wenig demotiviert und das hat sich dann auch auf meinen Kampf gegen diesen fiesen Schweinehund ausgewirkt. Die letzten 12 Wochen lief es jetzt aber wieder super, auch wenn ich natürlich erneut klein anfangen musste. Dadurch bin ich auch noch auf die 515 KM gekommen, sonst hätte das erste Halbjahr wohl noch sehr viel schlechter ausgesehen.

Allerdings ist das natürlich wieder ein Rückschlag für das Hauptziel, denn um am Ende über die 1.600 Kilometer zu kommen, hätte ich im ersten Halbjahr natürlich 800 + x Kilometer laufen müssen. Da bin ich derzeit weit von entfernt, und ob ich das im zweiten Halbjahr noch aufholen kann, ist natürlich fraglich. Ich bin ja kein Täglichläufer und ich habe derzeit auch nicht vor das zu werden. Mit 3 Trainings in der Woche fühle ich mich ganz gut, ab und zu schiebe ich auch noch ein viertes Training ein, aber 7 Tage in der Woche zu laufen, wäre mir wahrscheinlich schon zu viel.

Halbmarathon im Oktober

 

Mit der zweiten Jahreshälfte beginnt nun auch die Vorbereitung auf den Halbmarathon im Oktober. Letztes Jahr bin ich ja nur den BIG 25 gelaufen und habe den Müggelsee-Halbmarathon ausfallen lassen. Somit ist der letzte Halbmarathon nun auch schon über ein Jahr her, weswegen ich mich auf den Nächsten natürlich intensiv vorbereiten muss. Ziel ist es, eine Zeit von unter 2 Stunden zu laufen, was mir bisher noch nicht gelungen ist. Dazu muss gesagt werden, dass ich mich auf die bisherigen Starts nie richtig vorbereitet habe und ich in der Vorbereitung meist nicht die 20 Kilometer Distanz gelaufen bin. Dass soll in diesem Jahr anders werden, weswegen schon ab diesem Monat die Vorbereitung läuft. Das bedeutet, ich werde jetzt wieder regelmäßig meine 13-Kilometer-Trainingsstrecke laufen und spätestens Ende Juli werde ich mich dann auch auf die 20-Kilometer-Strecke wagen.

Pankeweg laufen

 

Was ich mir auch vorgenommen habe, ist, dass ich den Pankeweg hier in Berlin laufen möchte. Ich habe leider keine Ahnung, wie viele Kilometer dieser hat, aber es ist ja kein Problem, den Weg in mehrere Abschnitte aufzuteilen. Ob ich meinen Laufpartner Bernd davon überzeugen kann, weiß ich noch nicht, aber notfalls muss ich den Weg alleine laufen. Ich möchte nämlich mein Lauftraining in Zukunft auch dazu nutzen, um Berlin noch besser zu erkunden. Außerdem ist es auch langweilig, wenn man immer wieder dieselbe Strecke läuft, weswegen zumindest am Wochenende ein wenig Abwechslung ganz schön ist.

Keine Kilometer-Ziele fürs zweite Halbjahr

 

Für das zweite Halbjahr habe ich mir jetzt keine Kilometer-Ziele gesetzt. Es läuft sich einfach entspannter, wenn man kein bestimmtes Ziel im Auge hat. Ich nehme mit, was ich mitnehmen kann und der Rest wird sich dann am Ende des Jahres zeigen.

Die Kristin von Selbstbewusstleben ruft zu einer Fitness-Challenge im Monat Februar auf. Der kürzeste Monat des Jahres soll zum fittesten Monat im Jahr werden. Ziel ist es, so viel Sport zu machen, wie man sich zutraut. Die Challenge soll dazu dienen, sich gegenseitig zu motivieren und den Winterblues zu überwinden.

Mein Lauf-Januar lief eigentlich ziemlich gut, aber warum nicht einmal neue Herausforderungen annehmen? Und bei der Fitness-Challenge soll es ja nicht nur ums Laufen gehen, sondern auch alle anderen Sportarten sind erlaubt. Somit ist die Challenge auch dazu geeignet, mal ein paar neue Sportarten auszuprobieren. Ich habe ja auch ein paar Tanz-Lern-Videos hier liegen, die irgendwie noch ziemlich ungenutzt sind, obwohl ich sie schon vor vielen Monaten bestellt habe 😉 (fleißige Blogleser werden sich sicher noch erinnern 😉 ).

Ich werde auch mal das Internet durchforsten, um dort neue Dinge zu entdecken. Mein Hauptaugenmerk wird aber weiterhin auf dem Laufen liegen. Am 10.02 steht dann auch der erste Volkslauf im Jahre 2013 auf dem Programm und bis dahin möchte ich noch ein paar Kilometer laufen.

Das Jahr 2012 ist vorbei – somit auch das Laufjahr 2012. Zeit also für einen Rückblick auf das Laufjahr, ich schreibe ja eh zu wenig über das Laufen hier auf dem Blog ;-).

Ziele

 

Fangen wir mit den Zielen an, die ich für das Jahr 2012 hatte. Geplant waren 1600 + x Kilometer, nachdem ich 2011 nicht einmal die 1.000 Kilometermarke knacken konnte. Ebenso wollte ich einen 10-Kilometer-Volkslauf wieder in einer Zeit von unter 50 Minuten beenden. Auch der BIG25 musste noch beendet werden, was im Jahr 2011 ja nicht gelungen ist.

Die Realität

 

Die Realität am Ende des Jahres sieht leider etwas anders aus. Gelaufen bin ich insgesamt knapp 1016 Kilometer. Dabei sah es bis zum BIG 25 super aus. Doch das zweite Halbjahr ging dann ziemlich in die Hose. Lief ich in den ersten sechs Monaten noch knapp 600 Kilometer, wobei der Juni mit gerade einmal 4 Trainingseinheiten das Bild schon zerstörte. Im zweiten Halbjahr sind dann gerade noch 400 Kilometer zusammen gekommen, die fehlenden 16 Kilometer verteilen sich noch irgendwo ins erste und zweite Halbjahr. Gründe für den Einbruch gibt es viele, zum einen gab es wieder einige Krankheiten und zum anderen fehlte dann auch immer mal wieder die Motivation, den Trainingsrückstand wieder aufzuholen, nachdem eine erneute Krankheit wieder alles zerstört hatte.

Auch für mein zweites Ziel sah es am Anfang des Jahres noch sehr gut aus. Den 71.Pländerwaldlauf konnte ich in einer Zeit von 54 Minuten und 5 Sekunden beenden – ein guter Start ins Volkslauf-Laufjahr 2012. Danach kam dann der Birkenwäldchenlauf, bei dem ich mit einer Zeit von 53 Minuten und 49 Sekunden ins Ziel kam. Das war dann auch schon der letzte 10-Kilometer-Volkslauf vor dem BIG25 und doch lief die Entwicklung sehr positiv. Nach dem BIG25 ging es dann aber bergab und somit schaffte ich es auch nicht, die 50 Minuten zu knacken. Somit verfehlte ich also auch das zweite Ziel für das Jahr 2012.

Den BIG25 hingegen habe ich beendet und es war ein richtig schönes Gefühl. Doch nach dem BIG25 war dann auch mein Laufjahr eigentlich gelaufen. Danach wurde ich immer wieder von irgendwelchen Krankheiten heimgesucht und, wie schon erwähnt, diese raupten mir auch ein wenig die Motivation zum Laufen. Jedes Mal musste ich danach wieder meine Form suchen, und nachdem ich sie dann wieder gefunden hatte, kam die nächste Krankheit, die mich wieder zurückwarf. Nervig und das, nachdem das Laufjahr 2011 schon so negativ war.

Fazit

 

Ich glaube, man kann oben herauslesen, dass ich ziemlich enttäuscht bin vom Laufjahr 2012. 2013 kann eigentlich nur besser werden und deswegen übernehme ich auch einfach die Ziele, die ich im Jahr 2012 nicht erreicht habe, für das Jahr 2013. Die nächsten Wochen werde ich zwar noch dazu benötigen, um meinen Schweinehund wieder schrumpfen zu lassen, aber dann geht es hoffentlich wieder steil bergauf. Nach 2011 und 2012 muss ich das Tal einfach erreicht haben, noch tiefer geht es nur, wenn ich ein Loch grabe und dort reinfalle ;-).

Ich werde immer Fauler, das muss ich hier jetzt mal so festhalten. Die letzte Woche war ich nicht einmal Laufen, obwohl ich mir einiges an Kilometer vorgenommen habe. Ich habe mir zwar auch einiges an Lehrheften vorgenommen, welche ich durcharbeiten wollte, aber das ist keine Ausrede, denn es ist immer noch genügend Zeit da zum Laufen, und wenn ich keine Ausrede habe, dann kann ich nur faul sein 😉 .

Nachdem ich das jetzt hemmungslos aufgedeckt habe, muss es jetzt daran gehen, diese Faulheit wieder zu bekämpfen. Die Faulheit übrigens, die auch verhindert, dass ich hier täglich einen Blogeintrag verfasse, obwohl eigentlich genügend Themen vorhanden sind. Ich könnte zum Beispiel täglich jammern, wie schlimm doch mein Studium ist und ich könnte die Tage runterzählen, bis ich meine erste Klausur schreibe (es sind heute, am Dienstag, übrigens noch genau 5 Wochen bis dahin). Aber weil ich ja zu faul dazu bin, mache ich das nicht. Aber zurück zum Thema, denn das hier ist ja ein Laufupdate ;-).

In den letzten Monaten war ich also so faul, dass ich jeweils nicht in die Nähe von 100 KM im Monat gekommen bin, und dass, wo ich doch soviel vorhatte in diesem Jahr. Noch ist es nicht verloren, aber ich muss tatsächlich meinen inneren Schweinehund besiegen und endlich wieder mehr laufen. Der Schweinehund hatte übrigens nur eine Chance, weil ich vor ein paar Wochen dann doch wieder krank war und erst einmal ein paar Wochen nicht laufen konnte. Das hat mir das Genick gebrochen, denn danach bin ich wirklich nur noch sehr unregelmäßig gelaufen, und in der letzten Woche überhaupt nicht, weil mein Laufpartner (auch genannt Schweinehundbesieger) im Urlaub war und er somit meinen Schweinehund nicht besiegen konnte. Ist er nun nicht mehr und ab Donnerstag geht es wieder los. Ja, Donnerstag, denn Heute (Dienstag) bin ich beim LearnTank und da macht sich das gleichzeitige Laufen etwas schlecht.

Am 02. Juni 2012 findet der 9. „Run-for-Help“ statt, welcher von meiner alten Gesamtschule veranstaltet wird. Ich hatte mir überlegt, dass ich ja durchaus dran teilnehmen könnte, weil euch Ole schon einmal davon gesprochen hatte, und war nun auf der Suche nach Infos zum Lauf. Leider blieb es bei der Suche, denn wirklich gefunden habe ich keine und das Plakat (siehe Bild) hilft mir auch nicht weiter. Ich finde es zwar nett, wenn der Wowi sagt, dass der Lauf super ist, aber wie funktioniert es? Wie melde ich mich an? Wie viel Zeit habe ich zum Runden laufen?

Run for Help - Berlin Lichtenberg

Run for Help - Berlin Lichtenberg

Ja, es geht darum möglichst viele Runden zu laufen, soviel habe ich inzwischen schon herausgefunden. Und was ich noch herausgefunden habe, ist, dass ich für diese Runden dann noch einen Sponsor brauche, der bereit ist, für jede Runde, die ich gelaufen bin, einen bestimmten Betrag zu spenden, welcher dann an eine Partnerschule in Afrika geht. Da es nur noch zwei Woche sind, bis der Lauf stattfindet und ich wirklich gerne dran teilnehmen würde, Frage ich hier einmal in den Raum, ob jemand bereit wäre, mein Rundensponsor zu werden? Ich versuche in den nächsten Tagen an noch mehr Infos zu kommen, aber wenn jemand was gutes tun möchte, kann er sich hier einmal melden.

Eine Runde hat eine Länge von 400 Meter (Sportplatzrunde), in einer Stunde würde ich ungefähr 22-25 Runden schaffen, allerdings kann ich noch nicht sagen, wie viel Zeit ich zur Verfügung habe. Aber mehr als 3 Stunden werden es nicht sein. Wie viele Runden dabei zustande kommen würden, könnt ihr euch ja ungefähr ausrechnen.

BIG25 Berlin

BIG25 Berlin

Und dann kam der Tunnel auf mich zu, die 24 Kilometer, die bereits hinter mir lagen, waren vergessen. Gänsehaut am ganzen Körper, kälte, wärme ein unterdrücktes Lachen und viel Freude. Der Tunnel lag dunkel vor mir, noch knapp 700 Meter waren es, bis zur Ziellinie – jetzt nur nicht schlappmachen. Dann in den Tunnel hinein, Trommler in der Ecke, Scheinwerfer, die einem den Weg weißen und dann Licht und das große Stadion, in welchem das Ziel liegt. Einlauf, knapp 300 Meter noch bis zum Ziel, eine dreiviertel Stadionrunde noch und dann ist es vorbei, die 25 Kilometer sind Geschichte, das Ziel ist und zwar 2 Stunden, 30 Minuten und 34 Sekunden nach dem Start.

Es ist Sonntag kurz nach 8 Uhr am Morgen. Ich schließe die Tür meiner Wohnungstür und begebe mich zur S-Bahn. Knapp eine Stunde später komme ich am Olympiastadion an und mit mir eine ganze Menge anderer Läufer, die am BIG25 teilnehmen. Für mich ist es der zweite Start bei diesem Lauf. Vor einem Jahr stand ich schon mal hier, habe schon einmal meinen Kleiderbeutel abgegeben und mich in meinen Startblock gestellt und bin pünktlich um 10 Uhr auf die Strecke gegangen. Im letzten Jahr musste ich aber nach knapp 10 Kilometern aufgeben, da ich die Wochen vor dem Wettkampf krank gewesen bin.

Dieses Jahr lief die Vorbereitung optimal. Kein Trainingsausfall wegen Krankheit, keine Verletzung und auch sonst keine Ausreden. Kurz vor dem Start meldet sich dann doch noch mal kurz mein Knie, aber nur kurz, das letzte Mal an diesem Tag und dann ging es los, pünktlich um 10 Uhr ging es auf die Strecke. Die Temperaturen waren in Ordnung, weit unter denen, die in der Woche zuvor aufgetreten sind – noch ein Faktor, der mich im letzten Jahr verzweifeln lassen hat.

Ganz langsam ging ich die ersten Kilometer an und dennoch überholte ich andauernd irgendwelche Läufer, die den Lauf wohl noch langsamer angingen als ich. Nach 3 Kilometern, für die ich knapp 19 Minuten gebraucht habe, steigerte ich dann das Tempo, es lief super, keine Schmerzen, keine Erschöpfung und so lief und lief ich. Kurz vor dem Brandenburger Tor überholte ich den Tempomacher für eine Zeit von 2 Stunden und 30 Minuten. Kurz überlegte ich, ob ich zu schnell bin, doch schnell ließ ich diesen Gedanken wieder fallen, denn ich fühlte mich super. Und so lief ich weiter, vorbei an der 10-Kilometermarke, auch vorbei an der 15-Kilometermarke. Das Ziel kam immer näher und meine Beine fühlten sich immer noch super an, immer noch überholte ich Läufer, die vor mir liefen und ich hielt auch weiterhin mein Tempo. Natürlich überholten mich inzwischen auch Läufer, aber das war mir egal, nur nicht überdrehen jetzt, nicht zu schnell Laufen, noch waren 10 Kilometer vor mir. Dann die 20-Kilometermarke, vorbei und auch vorbei am Versorgungspunkt, wie an den anderen davor auch schon.
Dann der erste Höhepunkt, die Halbmarathon-Wertung. Hier lief ich nach 2 Stunden und 6 Minuten durch. Nicht meine schnellste Wertung bei einem Halbmarathon, aber ich hatte ja auch noch knapp 4 Kilometer vor mir. Vor mir ein kleiner Hügel, der würde noch einmal Zeit kosten, aber kein Problem, hatte ich eh nur mit einer Zielzeit von 3 Stunden gerechnet. Natürlich war mir hier schon klar, dass ich keine 50 Minuten mehr brauchen würde, maximal noch 30, wenn die Kräfte jetzt nachlassen würden.
Dann ging es wieder auf den Olympischen Platz vor dem Olympiastadion zu. Das Ziel kam wieder in Sichtweise und doch waren es noch über 2 Kilometer bis zum Zieleinlauf. Langsam merkte ich auch die Beine, aber jetzt war beißen angesagt. 2 Kilometer vor dem Schluss macht man nicht mehr schlapp, da Läuft man bis zum bitteren Ende.
Weiter ging es um das Olympiastadion herum. Der Weg führte zum Personaleingang und vom Personaleingang dann zum Tunnel. Dieser führte wiederum ins Stadion und dort war ja das Ziel.

Die Rechnung aus dem Vorjahr war damit beglichen, die 25 Kilometer bewältigt und die Finisher-Medaille hing um meinem Hals.

„Lauftraining verlängert das Leben. Nur leider geht die dadurch erworbene Lebenszeit wieder fürs Lauftraining verloren.“

Es ist schon wieder Mitte April, in etwas mehr als zwei Wochen steht der BIG25 auf dem Plan, da wird es doch langsam wieder Zeit, hier ein kleines Laufupdate zu publizieren. Das letzte Laufupdate habe ich im Februar veröffentlicht, ist also schon etwas länger her ;-).

Seit dem letzten Artikel bin ich schon 3 Volksläufe gelaufen. Den Plänterwaldlauf, den ich damals schon erwähnt habe, den Birkenwäldchenlauf in Treptow und letztes Wochenende dann den Pankower Frühlingslauf. Eigentlich hatte ich noch vor am kommenden Wochenende einen Volkslauf zu laufen, aber daraus wird wohl nichts, womit der nächste Volkslauf dann wohl der BIG25 sein wird.

Den Plänterwaldlauf habe ich in einer Zeit von 54 Minuten und 5 Sekunden gelaufen. Damals war ich mir noch gar nicht bewusst, dass ich schon wieder in der Lage bin, einen Volkslauf so schnell zu laufen. Wobei schnell natürlich hier für mich persönlich gilt, für andere ist das wohl eher ein lockerer Trainingslauf ;-). Die Leistung hat mir aber natürlich gezeigt, dass mein Training in die richtige Richtung geht, denn am Ende des Jahres, beim 72.Plänterwaldlauf, möchte ich wieder eine Zeit unter 50 Minuten laufen.

Der Birkenwäldchenlauf war eine spontane Entscheidung gewesen. Ich wollte nicht bis zum BIG25 warten, und bin dann dort an den Start gegangen. Hier konnte ich eine Zeit von 53 Minuten und 49 Sekunden erlaufen. Der Lauf konnte also den Trend bestätigen, dass meine Laufzeiten langsam wieder besser werden.

Letztes Wochenende bin ich dann beim Pankower Frühlingslauf gestartet. Diesen Lauf bin ich, ebenso wie den Birkenwäldchenlauf, zum ersten Mal gelaufen, weshalb ich nicht wusste, was auf mich zukommt. Der „kleine“ Hügel, den ich fünfmal überqueren müsste, löste mir deswegen schon ein wenig Respekt ein, weswegen ich den Lauf auch langsamer angegangen bin, als die beiden Volksläufe davor. Deswegen war die Zielzeit mit 1 Stunde, 14 Minuten und 6 Sekunden auch ziemlich langsam. Dabei muss ich anmerken, dass die Strecke, anders als bei den ersten beiden Läufen, eine Länge von 12,5 Kilometer hatte. Somit war meine Durchschnittsgeschwindigkeit auch bei diesem Lauf über 10 KM/H.

Auch mit dem Training insgesamt bin ich in diesem Jahr sehr zufrieden. Insgesamt bin ich jetzt schon bei knapp 426 Kilometern. Das sind über 120 Kilometer mehr, als im letzten Jahr um diese Zeit und es ist auch schon mehr als in all den Laufjahren davor, wenn auch nur minimal. Es sieht insgesamt also ganz gut aus, weswegen ich mir auch um den BIG25 keine Sorgen mache. Und auch die Steigerung der Laufkilometer, welche ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, liegen im Bereich des möglichen. Derzeit läuft es also wirklich super, ich hoffe mal, dass es so bleibt.