Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

„Einfach mal die Sichtweise ändern!“ – das ist ein Satz der einen ziemlich häufig gesagt wird, meist dann, wenn einem absolut nichts zu einem Thema einfällt. Dass es hier auch eine Kreativitätstechnik gibt, die mit diesem System arbeitet, das wusste ich bisher noch nicht.

Die Flip-Flop-Technik

Diese Kreativitätstechnik ist nicht einmal schwer. Aufgabe ist es nämlich, das Gegenteil von dem eigentlichen Ziel zu formulieren und für dieses dann Lösungen zu finden. Wenn ein Blogbetreiber zum Beispiel die Zahl der Blogbesucher erhöhen möchte, aber keine Idee hat, was er noch besser machen kann, der verwendet einfach die Flip-Flop-Technik.

Als Erstes müsste er nun sein Ziel ins Gegenteil umformulieren. In diesem Fall wäre das: „Was muss ich tun, damit die Zahl meiner Blogbesucher sinkt?“ Die Antworten, welche der Blogbetreiber auf diese Frage findet, notiert er sich. Am besten ist hier, wenn man ein Blatt in der Mitte faltet und auf der einen Seite die Antworten notiert. Die andere Seite braucht man dann für den zweiten Schritt.

Der zweite Schritt besteht darin, die Antworten zu analysieren und zu sehen, was auf einen selbst zutrifft. Wenn ich zum Beispiel als Antwort aufgeschrieben habe, dass ich einfach nur eine Menge Werbung auf meinem Blog einblenden muss, am besten auch noch Pop-Ups, dann schaue ich, was auf meinen Blog zutrifft. Habe ich vielleicht zu viel Werbung geschaltet? Wenn ja, dann habe ich hier schon einen Ansatz, um noch mehr Besucher auf den Blog zu locken, ich reduziere einfach die Werbung.

Das macht der Blogbetreiber jetzt mit jeder Antwort, die er sich aufgeschrieben hat. Für jede Antwort wird die Ist-Situation analysiert und wenn nötig, wird dieser Zustand dann verbessert.

Am Ende hat der Blogbetreiber, obwohl er überhaupt nicht über die Ausgangsfrage nachgedacht hat, sehr viele Lösungsansätze für sein Problem gefunden. Er wird wissen, welche Dinge er an seinen Blog optimieren muss, damit die Besucherzahlen steigen. Natürlich ist das nur ein Beispiel und die Flip-Flop-Technik kann auch für andere Probleme eingesetzt werden.

Als Fazit kann ich festhalten, dass mir die Technik gefällt. Wie oft saß ich vor einem Problem und suchte nach Lösungen. Eingefallen sind mir meist nur Dinge, die das Gegenteil bewirken würden. Auf die Idee, diese aufzuschreiben, bin ich bisher aber noch nie gekommen, dabei kann man damit der Lösung doch sehr schnell näher kommen.

 

Gerade habe ich mal wieder eine interessante Übung gefunden, mit welcher man sein Gehirn trainieren kann. Es geht darum, Sätze zu finden, und zwar mit Wörtern, deren Anfangsbuchstaben vorgegeben sind. Hört sich im ersten Moment ziemlich leicht an, aber wenn man es sich genauer ansieht, dann wird die Kreativität schon gefordert. Immerhin ist die Satzlänge schon durch die Buchstaben vorgegeben, und dann noch einen sinnvollen Satz zu finden, ist gar nicht so einfach.

Nehmen wir als Beispiel einfach mal die Buchstaben „EDBVG“. Jeder Buchstabe steht für ein Wort, und diese Wörter müssen am Ende einen sinnvollen Satz ergeben. Versuchen wir es einfach mal 😉 :

Ein dicker Bär verfolgt Günther.

Ist doch ein schöner Satz, oder? Und weil mir gerade kein weiterer Satz einfällt, dürft ihr jetzt weitere Sätze mit diesen Anfangsbuchstaben bilden 😉 .