Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Nächsten Samstag, am 21.06.2014, findet hier in Lichtenberg wieder der „Run-for-Help“ statt, der von der Alexander-Puschkin-Schule veranstaltet wird. An dieser Veranstaltung habe ich die letzten beiden Jahre teilgenommen, und ich würde auch gerne dieses Jahr wieder teilnehmen, dazu bräuchte ich allerdings einen Rundensponsor.

Das Prinzip des Laufes ist simpel. Gelaufen wird in der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr auf dem Sportplatz in der Zachertstraße. Für jede gelaufene Runde – ich plane zwischen 30 und 50 Runden zu laufen – zahlt der Rundensponsor einen vorher vereinbarten Betrag als Spende an die Schule. Natürlich ist auch ein Pauschalbetrag möglich, der sich, bei 50 Runden, zwischen 30,- bis 50,- Euro bewegen sollte. Die Spenden gehen dann an eine Partnerschule in Afrika, wo das Geld sehr gut angelegt ist.

Die Schule stellt für diesen Betrag auch eine Spendenquittung aus, ihr könnt also, wenn ihr euch entscheidet, meine Runden zu sponsorn, den gespendeten Betrag von der Steuer absetzen. Mehr Infos findet ihr hier auf der Seite von „Neues Deutschland“.

Wenn ihr selbst nicht als Sponsor auftreten könnt, würde ich mich freuen, wenn ihr den Artikel in euren Netzwerken teilen könntet.

Nachdem ich euch jetzt ein paar Tage habe warten lassen, folgt nun der Artikel zur dritten Etappe. Nachdem ich ja am Mittwoch knapp 100 Kilometer geschafft hatte, waren am Donnerstag noch knapp 70 Kilometer zu absolvieren, um mein Ziel zu erreichen.

Schweriner See

Schweriner See

Das Aufstehen am Donnerstag viel ziemlich schwer, aber um kurz nach sieben habe ich mich dann doch aus dem Bett gequält. Es kündigte sich schon die Erkältung an, durch die ich schon ziemlich Müde war und durch die ich leichte Kopfschmerzen hatte. Muskelkater hatte ich allerdings immer noch keinen, was mich doch überraschte, nachdem ich am Vortag 100 Kilometer gefahren bin. Um acht Uhr ging ich dann erst einmal Frühstücken, wobei ich seltsamerweise keinen großen Hunger hatte. Dann ging es zurück aufs Zimmer, wo ich meine Sachen packte und um neun Uhr ging es dann wieder los mit dem Rad.

Die ersten Kilometer waren auch ganz angenehm, sodass ich ziemlich schnell vorankam. Doch irgendwann ging es dann mit den Steigungen los, die mir verdammt viel Kraft raupten. Und wenn dann keine Steigung war, dann kam eben der Wind von vorne, der genau denselben Effekt hatte, wie die Steigungen. Und wenn beides zusammenkam, war es unmöglich überhaupt noch zu fahren, dann musste ich das Rad immer mal wieder ein paar Meter schieben. Insgesamt war diese dritte Etappe, obwohl sie die kürzeste war, auch die schwerste.

Baumstamm auf dem Weg

Baumstamm auf dem Weg

Dafür hatte ich aber auch wieder verdammt schöne Aussichten und ganz viel Sonne. So gab es eine Stelle, da konnte ich über den Schweriner See schauen und mir die Stadt Schwerin ansehen. Leider hatte ich auch hierfür wieder keine Kamera, die dieses verdammt schöne Panorama hätte einfangen können. Es gab aber auch Stellen, da hatte ich verdammt viel Glück – wäre ich dort unvorsichtiger und schneller gewesen, wäre ich zum Beispiel über einen Baum geflogen, der sich über den Weg gelegt hatte. Und es waren natürlich auch wieder Wege dabei, die für ein Citybike nicht geeignet sind, aber auch hier hat sich das Nextbike super geschlagen, sodass ich dann, gegen 16:40 Uhr, mein Ziel erreichte.

Ziel Erreicht - Wietow

Ziel Erreicht – Wietow

Wietow hat sich schon ziemlich verändert. Es leben jetzt viel mehr Menschen dort, und es gibt dort ein Solarschulungszentrum, was es vorher natürlich auch nicht gab. Das Haus meines Opas war aber immer noch dasselbe, was ich von früher kannte, auch wenn es mir diesmal ziemlich klein vorkam, was ich so gar nicht mehr in meiner Erinnerung hatte. Und nicht nur das Haus von meinem Opa war noch da, sondern auch mein Opa.

Als meine Tante die Tür öffnete, erkannte sie mich erst gar nicht. Das ist nach zehn Jahren aber auch nicht verwunderlich, sodass ich ihr kurz meinen Namen sagte, woraufhin sie mich dann auch erkannte. Natürlich war sie ziemlich überrascht, da ich mich vorher nicht angemeldet hatte, aber sie führte mich dann zu meinem Opa, der gerade am Puzzeln war, und der sich darüber freute, dass ich da war. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie glücklich ich war, als ich meinen Opa gesehen habe. Nach 10 Jahren! Und er ist ja auch schon knapp 90 Jahre alt (vielleicht auch schon etwas älter), da hätte es durchaus sein können, dass er nicht mehr ist.

Leider ist aber eine meiner Tanten gestorben. Sie war noch nicht mal 60 und da war ich dann natürlich schon ein wenig geschockt – auch darüber, dass das schon 1 Jahr her ist und mich niemand darüber informiert hat.

Am Abend bin ich dann mit dem Zug wieder nach Berlin gefahren. Ich hatte zwar eigentlich vor auch zurück mit dem Rad zu fahren, aber, wie oben schon geschrieben, hat sich den ganzen Tag schon eine Erkältung angedeutet, sodass ich die Rücktour nicht geschafft hätte. Insgesamt war es aber eine super Erfahrung, die Strecken waren super, auch dank Google Fahrradroutenplaner, der ja immer noch Beta ist. Und seit Freitag habe ich dann auch den Muskelkater, den ich ja auf den ersten beiden Etappen vermisst hatte.

Wuhuhu, Morgen habe ich nur noch 67 Kilometer vor mir. Dafür musste ich heute aber eine Grusel-Etappe hinter mich bringen, an deren Ende ich beinahe ohne Zimmer gewesen wäre.

Angefangen hat der Tag relativ gemütlich, nachdem ich in der Nacht nicht wirklich schlafen konnte – fragt mich nicht warum, eigentlich hätte ich KO sein sollen, war ich aber nicht. Egal, um 7 Uhr habe ich dann jedenfalls gefrühstückt. Danach bin ich direkt losgefahren, um um acht Uhr in der Kaufhalle zu sein.

Dort kaufte ich mir Bananen, die Dounuts und was zu trinken, wobei die Apfelschorle sich entschied, nicht in der Flasche zu bleiben. Egal, da ich eh noch mal in den DM musste, um mir Powerriegel zu hohlen.

Danach ging es dann aber los, wobei ich mich am Anfang ein paar mal Verfahren hatte, was mich sicher 45 Minuten gekostet hat. Nachdem ich dann aber auf den richtigen Weg kam, verging mir das Lachen ziemlich schnell. Google schickte mich auf irgendwelche Waldwege, die nur teilweise befahrbar waren. Bedeutete für mich, dass ich auch ab und an mal das Rad schieben musste. Auch hier habe ich sicher 40 Minuten verloren.

Dafür habe ich aber viele Rehe gesehen und komische Vögel, die mein Laufpartner sicher gerne fotografiert hätte. Dazu bin ich im übrigen sehr wenig gekommen, denn für Tiere reicht meine Handycam nicht aus, und lauter Bäume wollte ich auch nicht zeigen.

Zum Ende der Etappe war ich dann auf Hotelsuche, was mich bis Parchim brachte, wo ich auch beinahe kein Zimmer bekommen hätte. Doch um 21 Uhr gab es noch Rettung, weswegen ich jetzt frisch geduscht im Bett liege. Die 12 Stunden Etappe spüre ich seltsamerweise immer noch nicht, was mich wundert, denn wenn ich mit meinem Laufpartner radel, bin ich meist schon nach 20 Kilometern kaputt – heute bin ich über 100 Kilometer, mit Umwegen, gefahren.

Achso, ich liege gerade in einem Zimmer für 50 Euro – geiles Teil, kann ich nur sagen. 😉

So, der erste Tag ist überstanden. Ich bin seit 18 Uhr in Neuruppin in einer Pension. Das Erste, was ich hier gemacht habe, war duschen. Danach habe ich noch ein wenig Fern gesehen, und nun liege ich bereits im Bett, schließlich möchte ich morgen früh gleich weiter.

Heute früh wollte ich eigentlich schon um 7 Uhr los fahren, aber verlassen habe ich die Wohnung erst um halb neun. Danach habe ich erst mal zwei Stunden gebraucht, um aus Berlin raus zu kommen. Nachdem ich Berlin aber verlassen hatte, kam sofort die Sonne raus, und begleitete mich auch für ein paar Stunden. Irgendwann erwischte mich dann aber das schlechte Wetter, und weil Regen ja nicht genug gewesen wäre, musste mich zwei Mal der Hagel erwischen. Aber ich will mich gar nicht beschweren, denn achtzig Prozent der Fahrt war trocken.

Was mich eher schockiert hat, war mein Tempo. Ich bin echt so verdammt langsam unterwegs gewesen, aber zumindest das minimal Ziel habe ich erreicht. Hoffentlich kann ich mich morgen etwas steigern, denn sonst bin ich noch ewig unterwegs.

Entschädigt dafür wurde ich aber von der schönen Strecke, die ich größtenteils von Radwegen aus bestaunen durfte. Auf Twitter habe ich hierzu ja ein paar Bilder veröffentlicht, und sobald ich wieder zu Hause bin, werdet ihr auch im Blog welche zu sehen bekommen.

Ihr wisst ja, dass ich doch ein wenig verrückt bin, was ich nächste Woche mal wieder beweisen werde. Ich schrieb gestern auf Twitter, dass ich ein Fahrrad brauche, weil ich nach Mecklenburg fahren möchte. Da ich, wenn ich mal Rad fahren möchte, mir immer eines bei Nextbike leihe, schrieb ich im selben Tweet, dass das wohl zu teuer wäre, ein Rad von Nextbike zu verwenden. Damit war das Thema für mich eigentlich schon erledigt, weil ich niemanden kenne, der mir ein Fahrrad hätte leihen können.

Doch dann bekam ich von Nextbike einen Tweet, dass sie mir ein Fahrrad kostenlos zur Verfügung stellen, wenn ich die Fahrt mit Bildern, auf Twitter, dokumentiere. Nun, wie oben schon erwähnt, bin ich ziemlich verrückt und habe dieses Angebot natürlich sofort angenommen. Ich werde nächste Woche also 240 Kilometer mit dem Rad nach Mecklenburg fahren.

Natürlich gibt es einen Grund, warum ich dort hin will. In Wietow, einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, lebt mein Opa, den ich schon 10 Jahre lang nicht mehr gesehen habe. Dabei weiß ich gar nicht, ob mein Opa überhaupt noch lebt, aber ich gehe davon aus, dass ich erfahren hätte, wenn dies nicht der Fall wäre. Außerdem wünsche ich mir schon sehr lange so eine Tour zu machen, und nächste Woche ist der beste Zeitpunkt dazu, weil das die letzte Woche vor dem neuen Semester ist und ich somit diese Möglichkeit einfach mal nutzen werde.

Für mich ist dies tatsächlich Neuland, denn die Fahrt wird sicherlich nicht nur einen Tag dauern, weswegen ich mir unterwegs auch eine Unterkunft suchen muss. Wenn ihr dafür eine gute App für ein Android-Smartphone kennt, immer hier mit den Tipps.

Außerdem brauche ich noch einen günstigen Prepaid Anbieter, bei dem ich eine Datenflat fürs mobile Internet bekomme, mit der ich dann die Bilder von der Tour hochladen kann. Meine 300 MB, die mir normalerweise ausreichen, werden für eine solche Tour garantiert nicht reichen. Auch hier nehme ich Tipps gerne entgegen.

Los geht die Tour am Dienstag, und wenn alles gut läuft, bin ich bis Sonntag wieder in Berlin. Gespannt bin ich darauf, wie mein Körper auf eine solche Tour reagieren wird. Und natürlich auch auf die Strecke und die Landschaft. Mehr zur Tour gibt es dann später, wenn ich alles vorbereitet habe und ich noch mehr weiß.

Wer will, kann mich gerne unterstützen, indem er mir ein paar Cappuccini spendiert. 😉

Und schon wieder ist ein Laufjahr vorbei. Nein, nicht 2014, denn das beginnt ja gerade erst, sondern 2013. Seit 2008 ist 2013 nun schon meine sechste Laufsaison gewesen, in der ich regelmäßig mein Lauftraining absolviert habe und es war das vierte vollständige Jahr, in dem ich mit meinem Laufpartner Bernd zusammen trainiert habe.

1022,3 Kilometer

 

Die Kilometerleistung ist wieder ein wenig enttäuschend, aber ich hatte ja schon zum Halbjahr angekündigt, mir für 2013 keine größeren Ziele vorzunehmen. Dabei ist es auch geblieben, wobei ich dadurch doch wieder sehr viel regelmäßiger trainiert habe, als im ersten Halbjahr, in welchem ich ja mehrere Wochen am Stück nicht gelaufen bin. Weggefallen ist aber die Vorbereitung auf den Halbmarathon, weswegen ich bei der Kilometerleistung auch nicht sehr viel rausholen konnte.

Für 2014 wünsche ich mir hier eine deutliche Steigerung, was auch bedeutet, dass ich auch 2014 gerne neue Strecken in und um Berlin kennenlernen möchte. Wenn ihr mir eure Laufstrecken hier in Berlin also mal vorstellen wollt, meldet euch doch einfach mal bei mir.

Volksläufe

 

2013 bin ich gerade einmal bei 3 Volksläufen gestartet. Auch das soll sich 2014 natürlich wieder ändern, aber auch hierfür muss ich wieder ein wenig intensiver trainieren. 2013 fehlte mir zu oft die Motivation für Volksläufe, weil mir bewusst war, dass ich den Volkslauf nicht in einer Zeit von unter einer Stunde laufen kann. Das ist derzeit immer noch der Fall, aber durch ein wenig mehr Training, wird sich dieses Motivationsloch auch wieder schließen.

Wuhletalweg

 

2012 sind mein Laufpartner und ich den Wuhletalweg hier in Berlin regelmäßig gelaufen. Hier im Blog gibt es auch noch die Seite „Lauftreff“, auf der wir die Termine bekannt gegeben haben, damit sich andere Läufer anschließen konnten. 2013 sind wir den Wuhletalweg dann nicht einmal gelaufen, was verschiedene Gründe hatte. 2014 wollen wir uns aber auch wieder an diese Strecke wagen, und wenn Interesse besteht, werden wir hier auch gerne wieder die Termine dafür begannt geben. Los geht es aber wohl frühestens Mitte Februar.

Mein Laufjahr 2013 hatte keine wirklichen Höhepunkte, dafür habe ich aber wieder regelmäßig trainiert und, was viel wichtiger ist, ich bin ohne größere Erkältungen durch das Laufjahr gekommen, was ja die Jahre davor nicht der Fall war.

Da ich euch heute nicht wieder mit der Berliner Volksbank nerven will, veröffentliche ich einfach mal einen Gastartikel. Nein, für diesen Artikel habe ich kein Geld erhalten und nein, ich bekomme auch keinen Backlink dafür. Soviel zur Einleitung, jetzt kommt der Gastartikel. Viel Spaß damit.

 

Laufschuhe sind ja ohne Frage ein sehr umfangreiches Produktgebiet, deshalb auch die Frage ob es Sinn machen kann sich die neuen Treter zu bestellen. Wenn man seine Laufschuhe online bei sport-versand24.de kauft, hat man zumindest den Vorteil, dass man aus einem breiten Produktspektrum wählen kann und der Preis ist im Vergleich zum normalen Fachhandel auch meist deutlich niedriger. Aber geht es immer nur um den Preis, oder welche Aspekte sollten noch beachtet werden? Die Zeiten, in der man einfach in den Laden gehen und ein Paar Turnschuhe zum Laufen kaufen konnte, gehören mit Sicherheit der Vergangenheit an.

Was sind eigentlich die gravierenden Unterschiede bei Laufschuhen

 

Heutzutage gibt es viel Unterschiede, die nicht nur im Preis liegen. Ein wichtiges Merkmal ist das Gewicht. Natürlich ist es am angenehmsten einen sehr leichten Schuh zu laufen, nur muss man auch den Punkt beachten, dass diese Schuhe im Gelände meist wenig Robustheit bieten. Stellt sich also die Frage, wo man den Laufschuh einsetzen möchte. Ein weiterer Unterschied ist auch das Profil der Sohle, auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die wiederum vom Untergrund abhängig sind auf dem man sich bewegt.

Was muss die Sohle eines Laufschuhs alles können

 

Die Sohle, speziell die Innensohle gibt es in diversen Ausführungen, größtes Augenmerk wird hier auf die Dämpfung gelegt. Aber Dämpfung ist auch nicht gleich Dämpfung. Mal mehr mal weniger, wird das Hauptaugenmerk eher auf den Fersenbereich oder auf den gesamten Fuß gelegt? Dies ist natürlich abhängig von der Ergonomie des eigenen Fußes oder auch wieder des Einsatzgebietes. In vielen Fällen wäre eine individuell angepasste Innensohle die Optimallösung. Recht neu auf dem Markt sind die sogenannten Minimalschuhe oder auch Barfußlaufschuhe genannt. Diese zeichnen sich zum einen durch ein sehr leichtes Gewicht und zum anderen durch die besondere Sohle aus. Diese ist vergleichsweise dünn und arbeitet ohne Dämpfung. Sie unterstützt die natürliche Form des Fußes, sodass ein Barfußlaufgefühl entsteht.
Alles Punkte, die bei der Auswahl beachtet werden sollten, wenn man dann weiß, was man benötigt, steht auch dem deutlich günstigeren Kauf des Laufschuhs online nichts mehr im Weg.

Das erste Halbjahr ist vorbei und somit ist mal wieder Zeit für ein Laufupdate in meinem Blog. Am Ende des letzten Jahres hatte ich ja geschrieben, dass mein Ziel eigentlich 1.600 KM + x waren. Das hatte ich leider nicht geschafft, und wollte dies eigentlich in diesem Jahr nachholen. Nach dem ersten Halbjahr bin ich aber doch ziemlich weit entfernt davon.

Lauftraining

Teil meiner Laufstrecke

515 Kilometer in den ersten sechs Monaten

 

Leider waren in den ersten Monaten des Jahres einige Wochen dabei, in denen ich nicht gelaufen bin. Zum Teil, weil mein Körper nicht wollte und zum Teil, weil ich keine Lust hatte. Es ist halt nervig, wenn ich 2-3 Wochen hart arbeite, um wieder an meine alten Leistungen anzuknüpfen und dann wieder krank zu werden. Da war ich dann halt auch ein wenig demotiviert und das hat sich dann auch auf meinen Kampf gegen diesen fiesen Schweinehund ausgewirkt. Die letzten 12 Wochen lief es jetzt aber wieder super, auch wenn ich natürlich erneut klein anfangen musste. Dadurch bin ich auch noch auf die 515 KM gekommen, sonst hätte das erste Halbjahr wohl noch sehr viel schlechter ausgesehen.

Allerdings ist das natürlich wieder ein Rückschlag für das Hauptziel, denn um am Ende über die 1.600 Kilometer zu kommen, hätte ich im ersten Halbjahr natürlich 800 + x Kilometer laufen müssen. Da bin ich derzeit weit von entfernt, und ob ich das im zweiten Halbjahr noch aufholen kann, ist natürlich fraglich. Ich bin ja kein Täglichläufer und ich habe derzeit auch nicht vor das zu werden. Mit 3 Trainings in der Woche fühle ich mich ganz gut, ab und zu schiebe ich auch noch ein viertes Training ein, aber 7 Tage in der Woche zu laufen, wäre mir wahrscheinlich schon zu viel.

Halbmarathon im Oktober

 

Mit der zweiten Jahreshälfte beginnt nun auch die Vorbereitung auf den Halbmarathon im Oktober. Letztes Jahr bin ich ja nur den BIG 25 gelaufen und habe den Müggelsee-Halbmarathon ausfallen lassen. Somit ist der letzte Halbmarathon nun auch schon über ein Jahr her, weswegen ich mich auf den Nächsten natürlich intensiv vorbereiten muss. Ziel ist es, eine Zeit von unter 2 Stunden zu laufen, was mir bisher noch nicht gelungen ist. Dazu muss gesagt werden, dass ich mich auf die bisherigen Starts nie richtig vorbereitet habe und ich in der Vorbereitung meist nicht die 20 Kilometer Distanz gelaufen bin. Dass soll in diesem Jahr anders werden, weswegen schon ab diesem Monat die Vorbereitung läuft. Das bedeutet, ich werde jetzt wieder regelmäßig meine 13-Kilometer-Trainingsstrecke laufen und spätestens Ende Juli werde ich mich dann auch auf die 20-Kilometer-Strecke wagen.

Pankeweg laufen

 

Was ich mir auch vorgenommen habe, ist, dass ich den Pankeweg hier in Berlin laufen möchte. Ich habe leider keine Ahnung, wie viele Kilometer dieser hat, aber es ist ja kein Problem, den Weg in mehrere Abschnitte aufzuteilen. Ob ich meinen Laufpartner Bernd davon überzeugen kann, weiß ich noch nicht, aber notfalls muss ich den Weg alleine laufen. Ich möchte nämlich mein Lauftraining in Zukunft auch dazu nutzen, um Berlin noch besser zu erkunden. Außerdem ist es auch langweilig, wenn man immer wieder dieselbe Strecke läuft, weswegen zumindest am Wochenende ein wenig Abwechslung ganz schön ist.

Keine Kilometer-Ziele fürs zweite Halbjahr

 

Für das zweite Halbjahr habe ich mir jetzt keine Kilometer-Ziele gesetzt. Es läuft sich einfach entspannter, wenn man kein bestimmtes Ziel im Auge hat. Ich nehme mit, was ich mitnehmen kann und der Rest wird sich dann am Ende des Jahres zeigen.

Die Kristin von Selbstbewusstleben ruft zu einer Fitness-Challenge im Monat Februar auf. Der kürzeste Monat des Jahres soll zum fittesten Monat im Jahr werden. Ziel ist es, so viel Sport zu machen, wie man sich zutraut. Die Challenge soll dazu dienen, sich gegenseitig zu motivieren und den Winterblues zu überwinden.

Mein Lauf-Januar lief eigentlich ziemlich gut, aber warum nicht einmal neue Herausforderungen annehmen? Und bei der Fitness-Challenge soll es ja nicht nur ums Laufen gehen, sondern auch alle anderen Sportarten sind erlaubt. Somit ist die Challenge auch dazu geeignet, mal ein paar neue Sportarten auszuprobieren. Ich habe ja auch ein paar Tanz-Lern-Videos hier liegen, die irgendwie noch ziemlich ungenutzt sind, obwohl ich sie schon vor vielen Monaten bestellt habe 😉 (fleißige Blogleser werden sich sicher noch erinnern 😉 ).

Ich werde auch mal das Internet durchforsten, um dort neue Dinge zu entdecken. Mein Hauptaugenmerk wird aber weiterhin auf dem Laufen liegen. Am 10.02 steht dann auch der erste Volkslauf im Jahre 2013 auf dem Programm und bis dahin möchte ich noch ein paar Kilometer laufen.

Das Jahr 2012 ist vorbei – somit auch das Laufjahr 2012. Zeit also für einen Rückblick auf das Laufjahr, ich schreibe ja eh zu wenig über das Laufen hier auf dem Blog ;-).

Ziele

 

Fangen wir mit den Zielen an, die ich für das Jahr 2012 hatte. Geplant waren 1600 + x Kilometer, nachdem ich 2011 nicht einmal die 1.000 Kilometermarke knacken konnte. Ebenso wollte ich einen 10-Kilometer-Volkslauf wieder in einer Zeit von unter 50 Minuten beenden. Auch der BIG25 musste noch beendet werden, was im Jahr 2011 ja nicht gelungen ist.

Die Realität

 

Die Realität am Ende des Jahres sieht leider etwas anders aus. Gelaufen bin ich insgesamt knapp 1016 Kilometer. Dabei sah es bis zum BIG 25 super aus. Doch das zweite Halbjahr ging dann ziemlich in die Hose. Lief ich in den ersten sechs Monaten noch knapp 600 Kilometer, wobei der Juni mit gerade einmal 4 Trainingseinheiten das Bild schon zerstörte. Im zweiten Halbjahr sind dann gerade noch 400 Kilometer zusammen gekommen, die fehlenden 16 Kilometer verteilen sich noch irgendwo ins erste und zweite Halbjahr. Gründe für den Einbruch gibt es viele, zum einen gab es wieder einige Krankheiten und zum anderen fehlte dann auch immer mal wieder die Motivation, den Trainingsrückstand wieder aufzuholen, nachdem eine erneute Krankheit wieder alles zerstört hatte.

Auch für mein zweites Ziel sah es am Anfang des Jahres noch sehr gut aus. Den 71.Pländerwaldlauf konnte ich in einer Zeit von 54 Minuten und 5 Sekunden beenden – ein guter Start ins Volkslauf-Laufjahr 2012. Danach kam dann der Birkenwäldchenlauf, bei dem ich mit einer Zeit von 53 Minuten und 49 Sekunden ins Ziel kam. Das war dann auch schon der letzte 10-Kilometer-Volkslauf vor dem BIG25 und doch lief die Entwicklung sehr positiv. Nach dem BIG25 ging es dann aber bergab und somit schaffte ich es auch nicht, die 50 Minuten zu knacken. Somit verfehlte ich also auch das zweite Ziel für das Jahr 2012.

Den BIG25 hingegen habe ich beendet und es war ein richtig schönes Gefühl. Doch nach dem BIG25 war dann auch mein Laufjahr eigentlich gelaufen. Danach wurde ich immer wieder von irgendwelchen Krankheiten heimgesucht und, wie schon erwähnt, diese raupten mir auch ein wenig die Motivation zum Laufen. Jedes Mal musste ich danach wieder meine Form suchen, und nachdem ich sie dann wieder gefunden hatte, kam die nächste Krankheit, die mich wieder zurückwarf. Nervig und das, nachdem das Laufjahr 2011 schon so negativ war.

Fazit

 

Ich glaube, man kann oben herauslesen, dass ich ziemlich enttäuscht bin vom Laufjahr 2012. 2013 kann eigentlich nur besser werden und deswegen übernehme ich auch einfach die Ziele, die ich im Jahr 2012 nicht erreicht habe, für das Jahr 2013. Die nächsten Wochen werde ich zwar noch dazu benötigen, um meinen Schweinehund wieder schrumpfen zu lassen, aber dann geht es hoffentlich wieder steil bergauf. Nach 2011 und 2012 muss ich das Tal einfach erreicht haben, noch tiefer geht es nur, wenn ich ein Loch grabe und dort reinfalle ;-).