Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Der Schreibtischstaub hat zum Krieg aufgerufen,
den Feind musste man gar nicht lang suchen.
Es ist der Lappen, der täglich erscheint,
der Lappen ist der richtige Feind.

Täglich erlitt man schwere Verluste,
ohne das man den Grund hierfür wusste.
Doch jetzt holt man aus zum Gegenschlag,
weil der Schreibtischstaub nicht mehr sterben mag.

So beschloss man dann freudig, einen düsteren Plan,
und zwar das jeder jetzt jeden befruchten kann.
Und so hatte man dann den ganzen Tag Spaß,
worüber man ganz den Lappen vergaß.

Als es Dunkel war kam der Lappen dann an,
holte schnell sich wieder Staubfrau und Staubmann.
Denn zur Gegenwehr fehlte die nötige Kraft,
weil man Tagsüber zu viel gevögelt hat.

Gibt es eine Moral in diesem Gedicht?
Nein, eine Moral die gibt es nicht.
Lebe einfach dein Leben, egal ob Tag oder Nacht,
der Tod kommt am Ende, mit aller macht.

Wenn man nachts Büros und Toiletten reinigen muss, kommt man ab und an auf sehr seltsame Ideen. So entstand auch dieses Gedicht! Ich glaube ich werde jetzt die Phase der Reinigungsgedichte damit starten, mal schauen, wie viele es werden. 😉

Dein Entschluss kam unerwartet,
lange hattest du gewartet.
Auf die Chance das du dich jetzt,
einfach mal im Klo versteckst.

Hofftest das die Reinigungsfrau,
dann nicht putzt so ganz genau.
Doch sie fand dich ziemlich schnell,
du warst Dunkel, das Klo war hell.

Hattest keine Chance zu bleiben,
musstest durch den Lappen leiden.
Dieser sagte grad heraus,
Schamhaar mit dir ist es aus.

Ich habe mich gestern für eine Mail-Telefon und Brieffreundin aus Amerika ein Gedicht übersetzt, was ich vor Jahren schon mal in Englisch ins Netz gestellt hatte, was ich aber nicht mehr gefunden habe. Deswegen stelle ich es jetzt noch einmal hier ins Net. Wenn von euch jemand eine Idee hat wie man es besser übersetzen könnte, wäre ich sehr dankbar 😉

Who am I ?

A human without feelings,
an animal or nothing?
A breath of air, mild and cool?

Am i water in a big ocean?
Or sand, in the desert of night?
Am i less, am i more?
Am i only though for being?

Shall i crying the whole day?
Or laughing deep in the night?
Shall i be quietly, if i say something?
Or talk until it make me quietly?

Ich weiß, der Herbst ist schon vorbei, aber ich bin doch zufällig über ein Gedicht gestolpert, welches ich mal an der Abendschule schreiben sollte, so ein kleiner einstieg. Rausgekommen ist dabei ein vierzeiliges, fünfzeiliges Herbstgedicht :

Du färbst die Haare aller Bäume,
du öffnest Türen für die Träume.
Du färbst auch bunt was vorher grau war;

Herbst du warst schön, bis ich aufs Thermometer sah.

Zum Glück müssen sich Gedichte nicht immer reimen und alle Gedichtkritiker sollten hier jetzt einfach nicht lesen 😉

Heut hatten wir, man glaubt es kaum,
nen wirklich schönen Mathetraum.
So leicht wie heut die Stunde wahr,
wird es nicht mehr in Hundert Jahr.

Wir lernten wie man es angeht
und eine Funktion so verdreht.
Das dann am Ende der Aktion,
steht unsere Umkehrfunktion.

Man tauscht die Variablen aus,
schmeißt x und y aus dem Haus.
Tut dann wieder durch Termumformung,
erreichen die f(x) = Normung.

In Deutsch war’s dann so richtig Nett,
lernten wir doch was vom Sonett.
Die Form ist wunderschön und steif
und Gryphius hieß eigentlich Greif.

So ein Sonett, dass hat vier Strophen,
das wussten schon die Philosophen.
Die ersten zwei nennt man Quartette,
die letzten beide sind Terzette.

So ging der Dienstag auch ins Land,
manche Idee lief gegen die Wand.
Manch Ansatz war total daneben,
die Lösung wirds am Mittwoch geben.