Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Und schon wieder gibt es eine neue Runde bei Heuni, diesmal ist das Thema „Kinder- und Jugendbücher„.

Wer mich heute kennt wird denken das ich als Kind ziemlich viel Gelesen habe und auch gerne. Fakt ist, dass ich eher selten gelesen habe. Nicht weil es mir keinen Spaß gemacht hat, sondern weil ich von Bibliotheken erst ziemlich spät erfahren habe und wir uns Bücher nicht wirklich leisten konnten.

Ich hatte aber von meiner Oma ab und an mal ein Buch bekommen. Ein Kinderlexikon, was ich wirklich Klasse fand oder Tierbücher, die ich mir auch immer wieder gerne angeschaut habe. Natürlich waren damals auch die Lustigen Taschenbücher von Walt Disney immer interessant. Ich konnte mir ab und an mal eines kaufen, habe es aber nie geschafft diese voll durchzulesen. Ansonsten gab es natürlich noch so Geschichtssammlungen von denen ich eine ganze Menge hatte. Wie die jetzt im einzelnen hießen weiß ich nicht mehr, es gab aber viele interessant Gedichte und Geschichten darin zu finden. Ein Gedicht war mir sogar noch lange Zeit danach im Gedächtnis, weil ich es immer und immer wieder gelesen, bzw. gesungen habe. Es ging darin um einen Drachen, aber inzwischen ist es dann doch so lange her, dass ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann.

Natürlich waren in diesen Büchern auch Geschichten wie die „Drei Schweinchen“, Dornröschen, Die sieben Zicklein,  Aschenputtel, Schneewittchen und vieles mehr dabei, die wir in der Kindheit oft erzählt bekommen haben und eben so oft auch selber gelesen haben.

Nach dem ich bei der letzten Runde ausgesetzt habe ist es jetzt mal wieder an der Reihe in meine Kindheit zurück zu reisen und das Kind in mir frei zu lassen. Thema ist diesmal „Urlaub mit der Familie“ .

Es gab zwar nicht wirklich viele Urlaubsreisen in meiner Kindheit, aber die ein oder andere war da schon. Die erste an die ich mich Erinnern kann ging damals nach Oberhof. Es war Sommer und dort war es eigentlich langweilig. Wir waren oft im Wald unterwegs oder haben Eis gegessen, die meiste Zeit waren wir aber im Hotel, jedenfalls habe ich das so in Erinnerung.
Dann waren wir auch öfter in Plauen bzw. irgendwo im Vogtland, weil dort mein Stiefvater herkam. Hier haben wir in Bungalows gewohnt. Auch hier waren wir viel im Wald unterwegs, dort haben wir sehr Blaubeeren gesammelt und aus dieser Marmelade gemacht. Natürlich war auch hier wieder Sommer, so dass wir auch Baden waren.
Eine weitere Reise ging nach Österreich. Damals gab es noch Schilling und ich fand das sehr aufregend. Auch hier waren wir viel Wandern -> Wandern gleich Wald 😉 . Aber auch im Schwimmbad und in der Stadt unterwegs. (Kneipen und Biergärten waren übrigens auch immer ein sehr beliebtes Ziel)

Ich könnte das jetzt wahrscheinlich noch weiter machen, wir waren nämlich auch noch in Zwiesel, dass liegt irgendwo in Bayern. Auch hier waren wir Wandern und in Biergärten und was weiß ich.

Was ich damit sagen will, unsere Familienreisen waren nicht wirklich spannend und es gibt auch nicht wirklich viele Erinnerungen daran. Selbst Fotos sind Mangelware, sonst hätte ich euch die gerne gezeigt.

Es ist Zeit für den dritten Teil von „Das Kind in dir“. Diesmal geht es um Abenteuer draußen und ich habe da nicht so wirklich eine Idee was ich dazu schreiben soll, denn ich war mehr ein Stubenhocker 😉

Aber es gab schon ein paar Abenteuer die man bei uns erleben konnte. Wir hatten z.B. einen Wassergraben in unserer Wohnsiedlung und hier war ein Abenteuer immer über die schmale Wasserrinne zu springen ohne nasse Füße zu bekommen. Heute würde ich es wahrscheinlich locker mit einen großen Schritt schaffen, damals war es ein riesengroßer Abstand den man überwinden musste.

Hinzu kam noch ein dickes Rohr welches über diesen Wassergraben verlaufen ist. Wenn wir mal keine Lust hatten darüber zu springen, sind wir darüber balanciert. War natürlich nicht so einfach, deswegen hat man es auch nicht all zu oft gemacht und ich war da eh immer ein wenig Feige, weswegen ich es wahrscheinlich auch nur 3 – 4 mal versucht habe und auch nur einmal dann wirklich rüber gegangen bin und es auch geschafft habe.

Am selben Wassergraben gab es auch noch so was ähnliches wie eine Brücke, ein Foto von dieser habe ich hier schon einmal gezeigt, aber da es natürlich hier im Internet ist, könnt ihr es hier und jetzt noch einmal sehen:

Da sind wir auch immer rüber. Als Kind fanden wir die Abstände zwischen den einzelnen Balken schon ziemlich groß, heute würde ich darüber nur noch lachen, aber als Kind kommt einen ja doch alles ein wenig größer vor.

Dann hatten wir natürlich auch noch einiges an Phantasie. Wir haben uns ab und an vorgestellt von einen anderen Planeten zu kommen und auf dieser Erde sind um einiges an schlimmen Dingen zu verhindern. Wir waren bei diesen Abenteuern zwar auch meistens an der frischen Luft, aber das Abenteuer selbst hat sich wohl eher im Kopf abgespielt.

Ich habe mal ein wenig umgeräumt und so ein Ding gefunden womit ich früher gerne mal gespielt habe. Ich habe euch davon mal ein Video aufgenommen, wer den Namen kennt kann ihn gerne hier nennen 😉

Ach ich fand das am Kind irgendwie schon immer langweilig und doch war da immer diese Herausforderung es ohne Fehlversuche in einen zu schaffen. Was wird dadurch eigentlich trainiert? Ich meine, viele solcher Spiele wurden ja konzipiert um irgendeine Kompetenz zu trainieren, welche Kompetenz wurde dadurch trainiert?

Heute geht es in die zweite Runde vom Projekt „Das Kind in Dir“ . Diesmal ist das Thema Trickserien und da ist mir doch gleich als erstes Kimba in die Erinnerung gekommen. Kimba das war ein kleiner weißer Löwe der viele Abenteuer überstanden hat und zwar zusammen mit seinen Freunden. Aber das war natürlich nicht die einzige Trickserie die ich gerne geschaut habe. Spontan fällt mir erst mal Dragonball ein. Ich habe diese Serie wirklich gerne gesehen und so spontan fällt mir die Serie auch nur ein, weil sie noch gar nicht so lange her ist.

Dann waren dort noch die ganzen DDR Trickserien die ich mir gerne angeschaut habe. Der Hase und der Wolf zum Beispiel, oder die beiden Jungen, ein Dünner und ein Dicker die immer Sport getrieben haben oder anderen Unsinn gemacht haben, mir fällt nur der Name nicht mehr ein. Natürlich gehören auch die Schlümpfe zu den Trickfilmen die ich immer geschaut habe, die Chipmunks, Tom und Jerry und natürlich auch der kleine Maulwurf der sich auf sein großes Abenteuer durch die große Stadt begeben hat, nachdem sein Wald abgeholzt wurde. Und viele, viele mehr, wie die Rettungstruppe und andere Trickfilme von Walt Disney.

Aber Trickfilme haben mich nicht nur durch meine Kindheit begleitet, nein auch heute schaue ich noch ziemlich oft Trickfilme und finde die auch Klasse. Kim Possible zum Beispiel, der blaue Fiesling gefällt mir am besten, oder die Simpson, wie viele andere hier wahrscheinlich auch 😉

Vor ein paar Wochen bin ich im Gesichtet-Blog auf eine Aktion aufmerksam geworden, die mich sehr interessiert hat. Heute nun sehe ich, auch beim Gesichtet-Blog, das diese nun gestartet ist und ich will da auf jeden Fall mitmachen.

Worum gehts?

Aufgabe ist es, sich ein wenig an seine Kindheit zu erinnern und dann, passend zur Aufgabe die dazu gestellt wird, diese Erinnerungen zusammenzufassen. Das erste Thema ist Spielzeug und als ich das gelesen habe, ist mir auch spontan etwas dazu eingefallen.

Mein Lieblingsspielzeug

Als ich eben das Thema gelesen habe, sind mir spontan zwei Dinge eingefallen, die dazu passen. Zum einen war da mein Feuerwehrauto, mit welchen ich Wasser verspritzen konnte und was nebenbei auch noch eine ganze Menge Krach gemacht hat. Ich habe das von meinen Vater irgendwann mal zum Geburtstag geschenkt bekommen und es war der Renner. An die anderen Sachen kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, an dieses rote Feuerwehrauto aber schon. Ich muss damals noch ziemlich jung gewesen sein, denn mir kam dieses Feuerwehrauto riesig vor, zwar nicht so groß, wie ich damals schon war, aber doch halb so groß, mindestens ;-). Es hatte eine ausfahrbare Leiter an der ein Schlauch befestigt war und aus diesem Schlauch konnte man Wasser spritzen, was ich natürlich auch häufig gemacht habe, um damit den ein oder anderen zu Ärgern.

Die zweite Sache, die mir dazu gleich einfiel, war mein Kinderwergzeugkasten. Enthalten waren eine Laubsäge, ein paar Schraubenzieher, ein Handbohrer, eine Zange war glaube ich auch dabei und viele Sägeblätter für die Laubsäge. Auch das war ein schönes Geschenk, aber ich war damals eher Unkreativ und so sind keine Kunstwerke entstanden. Nur das ein oder andere Brett war ein wenig angesägt, ob es meine Mutter nun toll fand oder nicht, ich fand es gut 😉 .

Natürlich habe ich damals auch mit Autos gespielt, es gab da ja immer diese riesigen Kisten wo 30 und mehr drin waren, aber das war mit der Zeit sehr, sehr langweilig. Auch eine Modellbahn hatte ich, die aber andere Leute mehr benutzt haben als ich und die mir von meinem kleineren Bruder auch immer Kaputt gemacht wurde. Leider konnte ich mich dafür nie rächen, obwohl er auch irgendwann mal eine Modellbahn hatte.

So, das sind meine Erinnerungen zum Spielzeug. Wie sieht es bei euch aus? Macht doch einfach bei der Aktion mit und erzählt ein wenig was.