Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Vor einiger Zeit folgte mir auf Twitter ein Account mit dem Namen „AppJobber“. Da ich immer sehr neugierig bin, klickte ich auch hier auf die URL, welche im Profil hinterlegt war, und stoß auf die Seite von AppJobber. Hier war irgendwie die Rede von Geldverdienen mit dem Smartphone, was mich doch aufhören ließ, da ich ja doch immer Geld brauche, und ein Smartphone habe ich ja auch. Also registrierte ich mich auf der Seite, lud mir die App aufs Smartphone, und was dabei herauskam, davon möchte ich jetzt hier einmal berichten.

Die Funktionsweise

 

Die Funktionsweise von AppJobber ist schnell erklärt. Nachdem ihr euch bei AppJobber registriert habt, könnt ihr euch mit der App in euren Account einloggen. Per GPS ermittelt die App dann euren derzeitigen Standort und gibt euch dann auf einer Landkarte die verfügbaren Jobs in eurer Umgebung aus. Diese Jobs erledigt ihr natürlich nicht kostenlos, dann wäre die App ja vollkommen uninteressant, sondern ihr bekommt pro Job immer einen Euro auf euer Konto gutgeschrieben.
Sind Aufträge in eurer Umgebung verfügbar, könnt ihr durch einen kurzen Klick auf das Symbol eine kurze Beschreibung des Auftrages aufrufen, und dann entscheiden, ob ihr den Job annehmt oder nicht. Nachdem ihr den Job angenommen habt, ist er für zwei Stunden für euch reserviert, ihr könnt also mehrere Jobs gleichzeitig annehmen, und diese dann nacheinander abarbeiten.
Ist der Job erfüllt, werden die Ergebnisse hochgeladen und dann von AppJobber geprüft, was bis zu 4 Wochen dauern kann – in letzter Zeit ist die Prüfung aber meist nach einer Woche erledigt. Wenn alles gut ist, wird euch euer Verdienst gutgeschrieben, wenn nicht, wird der Auftrag storniert, wobei die Möglichkeit des Widerspruches besteht.
Bleibt noch zu erwähnen, dass während ihr den Job erledigt, eure GPS-Daten aufgezeichnet werden, welche später, zusammen mit den Fotos und Antworten, auf den Server hochgeladen werden.

Was ist konkret zu tun, welche Jobs werden angeboten?

 

Wie oben schon erwähnt, müsst ihr für die Aufträge Fotos machen und Fragen beantworten. Bei vielen Aufträgen kommt auch noch hinzu, dass eine bestimmte Strecke abgelaufen werden muss, welches per GPS überwacht wird.
Derzeit bestehen die meisten Aufträge darin, Verkehrsregeln zu überprüfen. So kann es sein, dass an einer Kreuzung die Abbiegeregelungen dokumentiert werden sollen, oder das die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen abgefragt werden. Dies geschieht, indem man von den Verkehrsschildern und von der Umgebung Fotos macht und am ende auch noch einige Fragen beantwortet.
Vom Zeitaufwand her braucht man maximal 5 Minuten, um den Auftrag zu erledigen. Allerdings wird man nicht reich werden davon, vielmehr ist es eine Möglichkeit, Freiräume optimal zu nutzen. Gemeint sind Zeiten, die sonst ungenutzt bleiben würden, weil man keine anderen Aufgaben erledigen kann. Zum Beispiel Zeiten zwischen zwei Terminen, in welchen man nicht mehr nach Hause oder ins Büro kann, oder Freistunden in der Schule. Hier öffnet man einfach kurz die App und schaut, ob gerade Aufträge in der Nähe sind, die man bearbeiten kann. Dadurch wird man zwar nicht reich, aber ein kleiner Zuverdienst ist es immerhin.

Die Auszahlung und meine Erfahrungen

 

Bevor ich diesen Bericht hier geschrieben habe, habe ich die App natürlich ausprobiert. Von acht Aufträgen, welche ich bearbeitet habe, wurden sieben Aufträge angenommen und einer abgelehnt, was an fehlenden Fotos lag. Die Prüfung der ersten vier Aufträge hat tatsächlich die 4 Wochen benötigt, bei den restlichen vier Aufträgen ging die Prüfung dann aber innerhalb von einer Woche. Nachdem die 7 Euro dann in meinem Account gutgeschrieben waren, habe ich die Auszahlung beantragt, welche ebenfalls ziemlich schnell bearbeitet wurde. Schon am nächsten Tag war das Geld auf meinem Konto, was mich positiv überrascht hat.
Insgesamt finde ich die App sehr gelungen und auch die Idee gefällt mir. Deswegen werde ich die App auch weiterhin nutzen, wenn ich Zeit dazu habe.




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6 Comments

  1. […] Ich kam bisher leider noch nicht dazu, die App selbst zu testen, aber Sven hat einen Artikel dazu geschrieben: AppJobber – Mit dem Smartphone Geldverdienen. […]

  2. BloGuru (1 comments)
    05:31 on März 22nd, 2012

    Ich weiß nicht was ich davon halten soll bzw. bin ich gerade dabei mir selbst ein Bild davon zu machen, habe mich mal angemeldet und bin sehr gespannt. Der Jobber mit den meisten Jobs hat 372 auf dem Konto und die größte Auszahlung war 112 € hört sich ja schonmal bewundernswert an.

  3. Teufel100 (673 comments)
    07:33 on März 22nd, 2012

    Ich finde es bisher klasse. Was ich natürlich nicht weiß, wie es in eher ländlichen Regionen aussieht. Wahrscheinlich ist diese App in Großstädten wie Berlin, München und Hamburg wohl am effektivsten.

  4. anni (29 comments)
    11:46 on März 22nd, 2012

    cooler beitrag, sven. kannte die app bisher auch nicht und die idee ist echt interessant. kannst du noch über andere beispiele von jobs berichten oder hast du bisher nur diese verkehrsgeschichten gemacht?
    grüße.

  5. Teufel100 (673 comments)
    12:24 on März 22nd, 2012

    Derzeit gibt es nur diese Verkehrsgeschichten. Es sollen wohl noch andere Jobs irgendwann dazu kommen, aber derzeit gibt es halt wirklich nur das.

  6. Franz (2 comments)
    16:39 on März 22nd, 2012

    Hi,

    hört sich ja insgesamt sehr interessant an. Werd ich auch mal testen und dann darüber berichten.
    Franz´s letzter blog post ..iPhone Dockingstationen im Test

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