Svens kleiner Blog

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Gestern habe ich mich mal wieder geärgert. Ich wollte meinen Rechner mit der On-Board-Grafikkarte zum laufen bringen, konnte aber eine bestimmte Einstellung nicht vornehmen. Und zwar wollte ich die Farbtiefe verstellen, weil die On-Board-Grafikkarte keine 32-Bit zulässt. Sie musste also auf 16 Bit gesenkt werden, die Frage war nur, wie?
OpenSuse 11.4 bringt keine Einstellungsmöglichkeiten mehr mit, nicht einmal Sax2 funktioniert, sodass man die Config-Datei per Hand bearbeiten muss. Nur muss man diese erst einmal finden!

Nach ein wenig suchen, fand ich die Datei unter „etc/X11/xorg.conf.d/50-screen.conf“. Leider konnte ich hier nicht einfach nur die Einstellungen für die Farbtiefe ergänzen, welche in der Datei nämlich nicht angegeben wurden. Vielmehr musste ich mit einem kleinen Trick arbeiten, um an die Daten für die Bildschirmeinstellungen zu kommen. Ich nahm mir eine Linux-Live-CD, von der ich wusste, dass sie noch mit Sax2 zu konfigurieren ist, und erstellte mir mit dieser eine Konfigurationsdatei, bei welcher die Farbtiefe eingestellt ist, die ich benötige. Dann suchte ich mir die Konfigurationsdatei xorg.conf und suchte dort nach der Zeile „Section „Screen““. Diese Zeile und alles, was danach bis zum nächsten „EndSection“ kam, kopierte ich mir und fügte diesen Code dann komplett in die „50-screen.conf“-Datei ein. Die alten Daten, welche in dieser Datei zu finden sind, müssen natürlich gelöscht werden. Danach speicherte ich die Datei und beim nächsten Neustart standen mir die Änderungen zur Verfügung.

Als Live-CD habe ich Puppy Linux benutzt. Mit dieser Live-CD konnte ich auch ohne Probleme auf die Config-Dateien von meiner Suse-Installation zugreifen.

Sollte in eurer „screen.conf“-Datei übrigens doch ein wenig was drin stehen, dann solltet ihr nach den Eintrag „DefaultDepth“ und Depth suchen und die Zahl dahinter in die Farbtiefe ändern, die ihr benötigt. Also 16,24 oder 32 Bit.

Und nein, ihr werdet hier jetzt nicht weiter mit Linux-Basteleien genervt, aber das musste jetzt einfach einmal raus.




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