Januar 24 2011

Durch die Zettelwirtschaft am Rande des Wahnsinns ;-)

Seit ich selbstständig bin, sammeln sich auf meinen beiden Arbeitsplätzen immer mehr Zettel an, auf welchen Zahlen, Tastenkombinationen und andere Dinge stehen. Diese brauche ich regelmäßig, um zum Beispiel meine Buchungen zu machen. Denn einige Kontennummern kenne ich nicht aus dem Kopf, sodass ich immer nach diesen Zetteln suchen muss, damit ich nicht den Kontorahmen heraussuchen muss. Wie das aussieht, kann sich sicher jeder vorstellen, der selbst mit diesem Zettelmanagement hantiert. Ab und zu geht dann auch mal ein Zettel verloren, und schon muss man wieder anfangen, die Informationen zu suchen und sich wieder irgendwo hinzuschreiben. Das nervt natürlich mit der Zeit und man überlegt sich, wie man diese Dinge besser organisieren kann.

Ein Weg wäre, sich eine Datei im Computer anzulegen. Da gibt es ja auch diese virtuellen Notizzettel, auf die man diese Sachen raufschreiben könnte. Allerdings ist das auch nicht optimal, denn wenn ich gerade in einem Programm arbeite, möchte ich nicht immer wieder zu einem anderen Programm wechseln, um mir eine Tastenkombination zu suchen oder eine Kontonummer.

Dann bin ich auf eine Seite gestoßen, auf welcher man sich sein eigenes Mousepad gestalten kann. So ein Mousepad wäre natürlich die Lösung meiner Probleme. Ich könnte die Zettel alle zusammenfassen, in eine vernünftige Ordnung bringen und sie dann auf das Mousepad drucken lassen. Dadurch würden die Zettel endlich verschwinden, aber die Daten hätte ich immer noch direkt vor mir.

Problem ist natürlich, dass auf so einem Mousepad auch nur bedingt Platz ist und man sich natürlich entscheiden muss, welche Daten denn nun die wichtigsten sind, welche Tastenkombinationen man am häufigsten verwendet und welche Kontennummern man sich für die Buchhaltung am wenigsten merken kann, weil man sie zu selten benutzt. Aber generell finde ich, dass dies eine schöne Idee ist.

Was meint ihr dazu? Ist so ein Mousepad der richtige Ort, um seine Zettelwirtschaft zumindest ein wenig einzudämmen? Oder habt ihr eine bessere Idee, wie bringt ihr eure Zettel in ein vernünftiges Chaos?


Schlagwörter: ,
Copyright 2018. All rights reserved.

Veröffentlicht24. Januar 2011 von Sven in Kategorie "Dies und Das

3 COMMENTS :

  1. By Caromite (1 comments) on

    Problem ist natürlich, dass man einem Mauspad keine weiteren Infos mehr hinzufügen kann. Ich persönlich lebe mit meiner Zettelwirtschaft ganz gut, aber die Zahl der Zettel hält sich auch in Grenzen.
    Was vielleicht eine Option für dich wäre, ist so ein Whiteboard, da kannst du alles immer ändern, genug Platz ist auch vorhanden und du hast alles im Blick. An dem Institut, an dem ich arbeite, hat jeder Mitarbeiter so eine Tafel hinter seinem Schreibtisch.

    PS: Hier sieht´s ja fast aus wie „Zuhause“^^

  2. By Teufel100 (672 comments) (Beitrag Autor) on

    Stimmt, da fühlt man sich gleich wie daheim 😉 .

    Bei der Idee mit dem Mousepad geht es ja eher um die Dinge, die sich nicht mehr änder, welche man aber ständig braucht. Das würde den Zettelhaushalt schon mal entlasten, dass er dadurch überflüssig wird, würde ich auch nicht behaupten wollen.

  3. By Ghost (35 comments) on

    Naja, mit der Datei auf dem PC wäre ich echt vorsichtig. Was ist wenn ein Virus genau nach solchen Dateien sucht… gerade wenn es um Kontonummern oder Passwörter geht.

    Ich habe einen kleinen Hefter mit den passenden Zetteln, habe mir da das Alphabet heraus geschnitten und da alle Daten rein gepinselt. So habe ich alles schnell griffbereit, wenn ich es brauche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, können ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert werden. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.

Des Weiteren behalten wir uns vor, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO, die Angaben der Nutzer zwecks Spamerkennung zu verarbeiten.

Die im Rahmen der Kommentare und Beiträge angegebenen Daten, werden von uns bis zum Widerspruch der Nutzer dauerhaft gespeichert.

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.