Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

[Trigami-Review]

Ich liebe Spiele, die mit Fußball zu tun haben. Das war schon zu Zeiten so, als ich noch meinen Amiga hatte, und wurde nicht besser, als ich dann meinen ersten PC bekommen habe. Auf dem Amiga waren es damals nur Manager-Spiele, wobei mein liebstes damals Hattrick war, weil es die meisten Optionen hatte. Es kam dann noch eines auf dem Markt, welches noch besser war, das war aber mit meinem Amiga 2000 nicht kompatibel. Manager-Spiele sind auch die, die ich auf dem PC am meisten liebe, aber ab und an möchte ich auch selber Spieler sein, möchte versuchen gegen andere Gegner selbst Tore zu schießen und möchte für meine Niederlage selbst verantwortlich sein und nicht irgendein Zufallsgenerator über Sieg und Niederlage entscheiden lassen.

Das fing damals aber gar nicht mit einem Fußball-Spiel an, nein mit einem Eishockey-Spiel von EA Sports hat dieses Fieber begonnen. Das erste Mal Fußball habe ich dann mit Fifa 97 gespielt und ich war beeindruckt von der Grafik, auch wenn ich mit der Steuerung überhaupt nicht klarkam.

Inzwischen schreiben wir das Jahr 2010 und Fifa hat seine Spiele immer weiter entwickelt. Und so kommt es, dass ich nach Jahren der Abstinenz jetzt einmal das Fifa 11-Spiel getestet habe und ich muss sagen, es hat mich gleich wieder angesteckt, auch wenn ich dem Computergegner immer noch hinterher laufe.

Das Spiel


Und ich bin begeistert. Die Stimmung, die Grafik, alles stimmt. Ich weiß noch, damals, 97, als ich das erste Mal gespielt habe. Hier hing die Grafik mal, dort war der Ball eins mit dem Fuß des Spielers. Oder der Torjubel ging schon los, bevor man eigentlich den Schuss gesehen hat. Damals waren die Rechner noch langsamer und die Grafikkarten noch nicht so mit RAM bestückt, wie sie es heute sind.

Heute aber, in Fifa 11, habe ich diese Fehler nicht gesehen. Der Ball war dort, wo er hingehört, der Schuss und der Treffer erfolgen, bevor der Torjubel losgeht und die Atmosphäre ist einfach Klasse. Dabei bin ich immer wieder erstaunt, wie viele Details die Programmierer im Spiel mit einbauen, Details die für das Spiel selbst eigentlich zweitrangig wären, die das Endprodukt aber total aufwerten. Kurz gesagt, die Grafik, wie auch die Menüführung überzeugt. Ein Freundschaftsspiel kann man innerhalb von einer Minute starten, nicht so wie damals, wo es schon fünf Minuten gedauert hat, um überhaupt mal im Stadion zu landen.

Die Steuerung



Bei der Steuerung hatte ich erst einen kleinen Schock. Damals konnte man die Tastatur noch kurz vor dem Spiel einstellen, diesmal wurde hier nur der Joystick angeboten, den ich aber zum Spielen nicht benutze und deshalb gar nicht verwende. Im Spiel funktionierte aber die Tastatur, die Belegung war in etwa noch dieselbe wie damals, 97, und so konnte ich das Freundschaftsspiel erst einmal beenden, ohne das Spiel neu zu starten.

Das Ich die Tastatur aber nicht einstellen konnte hat mich dann doch etwas gewurmt, weswegen ich dann alle Einstellungsoptionen durchgegangen bin, bis ich irgendwann die Tastatur Einstellung gefunden hatte. Diese befindet sich nicht, wie früher, im Spielmenü selbst, sondern ist kurz vor dem eigentlichen Spielstart zu finden, aber hierfür habe ich euch ein kleines Bildschirmvideo aufgenommen, um euch zu zeigen, wo diese Einstellungen zu finden sind.

Die Grafik und vieles mehr …



Die Grafik ist wirklich Klasse, wie oben schon erwähnt. Die Spieler reagieren alle individuell, sie laufen also auch mal mit rückwärts, geben Gesten von sich, kurz gesagt, jeder Spieler hat seine eigene Persönlichkeit, verhält sich wie ein lebendiges Wesen. Hinzu kommen Spieleigenschaften, welche man vorher nur von Spielkonsolen gewöhnt war. Hier werden von EA Sport zwar Begriffe verwendet, die mir nicht viel sagen, die man im Spiel aber fühlen kann. Durch die Next Generation Fussball-Engine wird es zum Beispiel möglich, die Spieler wirklich frei auf dem Fußballplatz zu bewegen. Die Spielzüge, die Gestiken der Spieler und die Interaktionen der Spieler untereinander werden realistischer. Etwas, was man nicht unbedingt sieht, aber was man fühlt, wenn man spielt. Auch das Next Generation Gameplay verbessert die Spieleigenschaften. Für diese Technologie wurde EA Sports auch schon mehrfach ausgezeichnet, also muss da auch etwas dran sein.

Ich könnte jetzt noch auf viele Punkte eingehen, aber dann wird der Bericht hier einfach viel zu lang (was er jetzt eigentlich schon ist).

Wichtig ist mir noch, dass auch wieder die Möglichkeit besteht, einfach nur Teammanager zu werden. Das gab es 97 schon und das hätte mir gefehlt, wenn es in der Fifa 11 Version nicht mehr möglich gewesen wäre.

FIFA 11 für den PC ist die authentische Fussballsimulation des Jahres. So empfinde ich es zumindest. Hier sollte aber jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Wer sich über seine Erfahrungen austauschen möchte, kann dies auf der Facebook-Seite machen.

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