Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Vor einiger Zeit hatte ich euch ja schon einmal davon berichtet das ich das Sprachlernportal Dalango.de testen darf. Heute geht nun der Monat zu Ende , den ich leider nicht ganz so Intensiv nutzen konnte wie ich wollte, aber der mir doch zeigen konnte was Dalango kann und was nicht.

Was ist Dalango?

Auf Dalango.de kannst du Sprachen lernen. Zur Zeit findest du neben dem ganz normalen Englisch noch Buisness Englisch und Spanisch. Lernen tut man, indem man sich Videos von maximal 3 Minuten länge anschaut. In diesem Video, meist ist es eine längere Reihe, also mehrere Videos, bekommt ihr verschiedene Gesprächssituationen vorgestellt. Mal ist es Small-Talk, mal  in einen Restaurant und vieles mehr. Auch eine Kurzgeschichte ist dabei, die ich mir jetzt gleich noch bis zum Ende anschauen werde, soviel Zeit muss sein 😉 . Nach dem ihr das Video geschaut habt bekommt ihr unter dem Video Fragen gestellt und zwar in drei Verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Insgesamt sind es unter dem Video neun verschiedene Aufgabenstellungen, drei aus jedem Anforderungsbereich, in welchen ihr entweder Lückentexte ausfüllen, Fragen beantworten, richtige Formen finden, Wörter ausschließen müsst und vieles mehr. Es ist also wirklich Abwechslungsreich gestaltet.

In euren Profil könnt ihr euren Lernfortschritt verfolgen. Ihr seht welche Videos ihr als letztes geschaut habt, ihr könnt euch Statistiken anschauen über die Anzahl der richtig beantworteten Fragen und ihr findet dort auch eine Vokabelliste der Vokabeln, die ihr beim Video schauen nicht gewusst habt. Die Vokabeln kommen übrigens sehr einfach in diese Liste. Unter jedem Video sind nämlich Untertitel in welchen ihr auf jedes einzelne Wort klicken könnt das ihr nicht kennt und welches euch dann neben dem Video gleich übersetzt wird. Einen Nachteil hat diese Vokabelliste allerdings, dass habe ich letztens ja schon erwähnt, man kann sie leider nicht ausdrucken, was aber eigentlich vom Vorteil wäre.

Mein Fazit

Ich habe Dalango.de wirklich gerne getestet. Es macht Spaß sich die Videos anzuschauen, die Dialoge sind klar verständlich und durch die Untertitel und die Möglichkeit sich die Wörter, welche man nicht kennt, übersetzen zu lassen, sind eigentlich alle Videos leicht zu verstehen. Hinzu kommt, dass die Abwechslungsreichen Aufgaben unter dem Video auch Spaß machen und man so auch zum lernen animiert wird. Insgesamt ist es also wirklich sehr gelungen und kann beim lernen helfen. Was mir allerdings noch fehlt ist die Möglichkeit mit anderen Usern des Portals in Verbindung zu treten und sich mit diesen auszutauschen. Aber auch die Möglichkeit selbst aktiv zu werden und zu sprechen fehlt, vielleicht gibt es ja hier irgendeine Möglichkeit das zu verändern. Denn zum Sprachen lernen gehört ja nicht nur das verstehen und das lesen und schreiben, sondern eben auch das Sprechen. Und das Sprechen der Sprache ist hier in Deutschland ja immer der Knackpunkt. Man lernt etwas, nutzt es aber nicht und kann es deswegen später auch nicht wirklich. Eine Möglichkeit die Aussprache zu trainieren sollte also noch eingebaut werden.

Preis

Natürlich ist das ganze nicht kostenlos. Die Schauspieler, welche die Videos drehen wollen bezahlt werden und auch die Redakteure und Mitarbeiter die hinter dem Portal stehen. Wählen kann man zwischen vier Modellen. Das günstigste dabei ist das Jahrespaket für welches man 95,40 Euro bezahlt, welche in einer Rate vom Konto abgebucht werden. Das teuerste Modell ist das Monatspaket, hier  zahlt man 14,95 Euro. Dann gibt es noch ein 3-Monats-Paket für 38,85 Euro und ein 6-Monats-Paket für 59,70 Euro, jeweils zu zahlen in einer Rate.

Übrigens ist dalango.de auch für Unternehmen interessant in welchen die Mitarbeiter ihr Englisch verbessern sollen, aber auch hier fehlt noch die Möglichkeit die Sprache aktiv zu Sprechen.





9 Comments

  1. rundumkiel (26 comments)
    13:42 on Januar 31st, 2010

    Das schaue ich mir die Tage mal an… ich muss was für mein Englisch tun…

  2. Katha (5 comments)
    14:49 on Januar 31st, 2010

    Danke für den gelungenen Bericht.
    Für mich ist das dann aber wohl eher nichts. Zum einen zu teuer und zum anderen, fehlt mir eher das (freie) Sprechen…was man damit wohl nicht verbessern kann 🙂

  3. Halle Franz (1 comments)
    19:14 on Januar 31st, 2010

    Klasse Tipp ich werd mir das die Tage ansehen!

  4. Mr. Restaurant (2 comments)
    15:01 on September 24th, 2010

    Die Idee ist nicht verkehrt aber ob man dadurch wirklich die Hürde des Sprechens einer Fremdsprache abbaut ist fraglich. In meinem Reataurant habe ich internationales Publikum und muss dort häufig englisch sprechen. Sehr geholfen hat mir das Chatten mit Freunden aus den USA. Neben dem Chat-Fenster hatte ich immer ein Dictionary geöffnet :-).

  5. Johanna Schmidt (6 comments)
    04:10 on Oktober 4th, 2010

    Hört sich interessant an. Ob ich es dann in der Praxis durchsetzen kann, weiss ich noch nicht, aber wir werden es sehen. Ich möchte es auf jeden Fall versuchen. Weitere Erfahrungsberichte wären toll.

  6. Klugscheißer (1 comments)
    17:26 on Oktober 9th, 2010

    Es heißt aber im Englischen nicht „proof for“ sondern „proof of“.

  7. Teufel100 (673 comments)
    22:35 on Oktober 10th, 2010

    Ich weiß nicht mal worüber du gerade Philosophierst, aber ich glaube dir, dass diese Information richtig ist 😉

  8. Marco Hilan (1 comments)
    19:31 on Januar 23rd, 2011

    Bin noch auf der Suche nach einem Online-Sprachkurs – hat hier schon jemand erste Erfahrungen damit gemacht?

    Gruß
    M. Hilan
    Marco Hilan´s letzter blog post ..HILAN!

  9. Alexander (3 comments)
    16:31 on Februar 12th, 2011

    Hallo Leute,

    hab schon gewisse Grundkenntnisse im Englischen mitgebracht, aber was mir zum absoluten Durchbruch geholfen hat waren Chats, Blods und Facebook alles auf Englisch. Wenn ich was nicht wusste bin ich kurz googeln gegangen hab es übersetzt und dann geschrieben. Als ich dann soweit war habe ich auch geskyped und sowas. Das hilft auf jeden Fall

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