Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Ich schaue ja immer gern mal die Suchwörter an die bei Google eingegeben werden und welche mir Besucher bringen. Heute war dort die Frage nach der Geschwindigkeit eines Objektes nach 14 Metern freier Fall. Ich bin ja nicht so und werde nun auch mal die passende Antwort hier bekannt geben, gehört ja eh ein wenig mit zur Physikvorbereitung 😉 .

Als erstes brauchen wir mal die Formel zur Berechnung der Fallgeschwindigkeit. Bevor wir da aber hin kommen, schauen wir uns einmal an wie man die Geschwindigkeit einer beschleunigten Bewegung berechnet. v= s x t ist es nicht, dass ist die Formel für eine gleichmäßige Bewegung. Aber v= a x t ist die Formel die wir suchen.  Das „a“ ist die Beschleunigung die ein Gegenstand erfährt, t ist die Zeit in welcher diese Beschleunigung herrscht. Wird ein Auto mit 20 m/s² für 10 Sekunden beschleunigt, so hat dieses am Ende eine Geschwindigkeit von 200 m/s ( ein wenig schnell, aber auch nicht falsch 😉 ).

Beim Fall findet auch eine Beschleunigung statt und zwar die Beschleunigung, welche durch die Erdanziehung ausgelöst wird. Sie beträgt ungefähr 9,81 m/s² und trägt die Bezeichnung g. Hinter dem g versteckt sich die Fallbeschleunigung. Wenn wir nun in der Formel v= a x t das a durch das g austauschen, haben wir die Formel für die Fallgeschwindigkeit. „g“ ist eine Konstante, den Wert dafür habe ich oben schon angegeben, also fehlt noch t in unserer Formel. Die Zeit für 14 Meter freien Fall bekommen wir raus, wenn wir die Formel s = 1/2 x g x t² nach t umstellen. Das geschieht indem wir durch 1/2 und durch g dividieren. dann kommen wir auf die Formel t²= s : (1/2 x g). Um auf t zu kommen müssen wir nun noch die Wurzel ziehen.  t ist also die Wurzel aus s:(1/2 x g). Das können wir nun in die obige Formel einsetzen und kommen dann auf die Formel.

v= g x Wurzel aus s:(1/2 x g)

v = 9,81 x Wurzel aus 14: 4,905

v= 16,57 (rund)

Einheiten Probe könnt ihr auch machen und kommt am Ende auf m/s.

So ich hoffe das ist richtig, wer was dagegen einzuwenden hat, melde sich bitte oder schweige für immer 😉




Verwandte Artikel:


6 Comments

  1. Arven (23 comments)
    09:37 on August 21st, 2009

    Es macht mich immer wieder sprachlos wie Leute so etwas wie Physik oder auch Mathematik kapieren…
    Respekt wirklich. Ich glaube ich bin für so Dinge wirklich schlicht und einfach zu doof… *gg*

  2. Teufel100 (673 comments)
    20:47 on August 21st, 2009

    Ach was, bei Mathe und auch Physik (wie auch Biologie und Chemie) kommt es auf den Lehrer oder die Lehrerin an wie sie ihren Unterricht gestaltet. Wenn sie es gut macht dann versteht es auch jeder, wenn nicht, dann verstehen es nur die guten 😉 . Man muss natürlich auch den Fleiß aufbringen und härter lernen als die anderen.

    Ich habe sowohl einen super Physiklehrer wie auch eine super Mathelehrerin und damit kann ich echt zufrieden sein.

  3. Manfred (1 comments)
    09:03 on August 25th, 2009

    Auch von mir anbei allen gebührtigen Respekt für die Darlegung der Berechnung des freien Falles. 🙂

    Evtl. würde es sich aber auch anbieten, der Gemeinde einen Artikel über deine – im ersten Artikel angegebene – Rechercheart zur Beitragsgenerierung bei Google zum Zwecke der Trafficsteigerung zu offerieren.

    😉

    Beste Grüße
    M.

  4. Teufel100 (673 comments)
    09:53 on August 25th, 2009

    Du willst also meine Inspirationsquelle kennen lernen, ich verstehe 😉

  5. […] […]

  6. JdMolay (1 comments)
    10:08 on August 13th, 2013

    Das ganze kann man auch idealisiert mit v = Wurzel aus (2*g*h) beschreiben wobei g die besagten 9.81 und h = Höhe in m ist. Dann kommt m/s raus

    VG
    JdMolay

CommentLuv badge

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.