Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Hier eine Kurzgeschichte die im Unterricht, während einer langweiligen Stunde, entstanden ist. Allerdings bisher nur der erste Teil, der Rest muss noch geschrieben werden ;-)Wer übrigens keine Lust hat zu lesen, kann sich das ganze auch gerne von mir vorlesen lassen. Und zwar hier :

Kapitel 1 – König Much-More

Es war einmal vor langer Zeit, da gab es ein Stückchen Land zwischen zwei Königreichen. In diesem Land gab es kein Geld, niemand wollte mehr, als das was er zum Leben braucht und jeder half mit seinen eigenen Fähigkeiten den Bedarf zu decken. Der Bauer pflegte seine Felder und seine Tiere und sorgte damit für genügend Getreide und Fleisch. Der Metzger schlachtete die Tiere und verarbeitete sie zu Wurst und Filet, zu Keulen und Rippen, zu allem halt, was man aus Fleisch machen kann. Der Bierbrauer braute das Bier, der Winzer machte den Wein. Alle halfen dabei den Tisch zu füllen, damit jeder genügend zu Essen hat. Der Tischler stellte den Tisch her von welchem gegessen wurde, der Schriftsteller schrieb die Bücher für die Abendunterhaltung und der Musiker machte die Musik zum Feiern. Es machte also wirklich jeder das was er am besten konnte und trug damit zum Erhalt der Gesellschaft bei.

Es gab natürlich auch Menschen die nichts machen konnten. Die Kinder zum Beispiel, oder die Alten. Aber auch sie hatten ihren festen Platz in dieser Gesellschaft und die anderen freuten sich sogar darüber, dass sie diesen Menschen helfen konnten.

Das ganze funktionierte nun schon seit tausenden von Jahren. Keiner war neidisch auf den anderen, niemand wollte mehr als der andere, jeder war zufrieden.

Eines Tages kam nun der König Much-More aus einen der angrenzenden Königreiche. Er war auf der Reise in das andere Königreich, um dort mit den König zu feiern. Als seine Reise nun durch dieses Land führte, war er überrascht von der Schönheit der Natur. Und als er in die Stadt kam, war er überrascht von der Schönheit der Häuser und von den sauberen Straßen. Und als er dann die Menschen dieser Stadt aus diesem Land, welches zwischen diesen beiden Königreichen lag, kennen lernte, war er erstaunt über die Zufriedenheit dieser Menschen. Solch zufriedene Menschen kannte er bisher nicht, denn in seinem Königreich waren die Menschen nicht so zufrieden. Er entschloss sich in dieser Stadt eine kurze Pause einzulegen um die Menschen besser kennen zu lernen.

Er ging ins Gasthaus der Stadt, setzte sich zu einigen anderen Menschen an den Tisch, da diese ihn dazu ermunterten.

Als er nun die Karte bekam war er verwundert darüber das nirgends Preise zu finden waren. Und als er den Wirt fragte warum dies so sei, antwortete dieser, dass er, der König, später so viel dafür geben sollte, wie er der Meinung war, dass es Wert ist.

Dazu sei erwähnt, dass der Wirt natürlich Erfahrung hatte mit Menschen, die nicht aus seiner Stadt kamen, welche im Land zwischen den beiden Königreichen, lag. Er wusste das diese Menschen ihre Waren gegen Geld tauschten und er wusste natürlich auch was Geld ist. Das wusste natürlich nicht nur der Wirt, sondern es wussten alle Bewohner dieses Landes.

Der König Much-More, welcher mit Vornamen Iwill heißt, bestellte sich einen Schweinebraten mit viel Sauerkraut und mit leckeren Knödeln. Er freute sich über die große Portion und war von dem Geschmack sehr angetan. Als er nun fertig war mit Essen und mit den Unterhaltungen, gab er dem Wirt ein paar Taler und brach wieder auf, um die Reise ins andere Königreich fortzusetzen.

Verlassen wir nun erst einmal dieses Land zwischen den beiden Königreichen und verfolgen den König Much-More auf seiner Reise, damit wir seinen Gedanken zuhören können.

Der König war ziemlich irritiert von diesem Land. Er verstand nicht wie es funktionieren konnte ohne Geld zu leben und so zufrieden zu sein. Natürlich überlegte er auch, ob er nicht einen eigenen Nutzen aus diesen Land ziehen konnte, denn in den Produkten, welche diese Menschen schufen, konnte man die Liebe zur Arbeit erkennen. Es waren Meisterwerke die man in seinen Königreich für viel Geld verkaufen konnte und welche man in diesen Land quasi kostenlos bekam. Das müsste er irgendwie unterdrücken um einen viel größeren Vorteil daraus ziehen zu können, denn er wollte nicht nur mehr, er wollte viel mehr. Er verschob seine Überlegungen zu diesem Thema, da er sich nun dem Schloss seines Freundes näherte und er nun lieber an die Feier denken wollte, welche an diesen Abend stattfinden würde.





6 Comments

  1. Teufelchen (1 comments)
    15:08 on April 16th, 2009

    Heisst er wirklich Iwill mit Vornamen, und nicht vielleicht doch ehere Iwant ?

  2. Teufel100 (673 comments)
    15:37 on April 16th, 2009

    hmmm muss ich ihn umtaufen *lach* dann ist Iwill sein Pseudonym und Iwant sein richtiger Name, ist doch auch was 😉

    Man sollte schon ein wenig aufpassen mit dem Englischen, dass mir das nicht aufgefallen ist *mecker*

    I will = Ich werde ….
    I want : Ich möchte…

    Für alle die den gerechtfertigten Einspruch vom Teufelchen nicht verstanden haben 😉

  3. kim cernig (1 comments)
    13:18 on Dezember 11th, 2009

    I will, I want das ist doch egal 😉 Mir gefällt die Geschichte jedenfalls sehr gut, Geschichten mit Botschaften sind immer gut, zumal wenn sie noch so kreativ verpackt sind…

    gruß

    kim

  4. Joachim (2 comments)
    16:04 on Juli 20th, 2010

    Hallo Sven,
    du hast ja eben auf meine Trolle geschaut. eigentlich habe ich Blog-Sommerpause. Aber auf Deine Kurzgeschichten war ich neugierig. Deine märchenhafte kleine Erzählung vom König Much More fängt gut an und wird am Ende wohl zu einer auf die heutige Zeit bezogenen gesellschaftskritischen Aussage führen. Finde ich sehr gut und ist sicherlich nicht leicht. Also weiter in diesem Sinne! Der Text allerdings ist deshalb etwas – na, wie soll ich sagen…schwerfällig, weil Du tatsächlich viel zu viele Wortwiederholungen hast, z. B. Menschen, Menschen, Menschen.. auch beim König und -zusammensetzungen aufpassen. Es bleibt Deinem reichen Sprachschatz und Deiner Fantasie überlassen, das alles durch Synonyme bzw. ähnliche Wörter aufzulockern. Würdest Du das nicht gleich ins Internet schreiben, könntest Du Dir alle Dopplungen und Wiederholungen vorher unterstreichen und verändern. Noch etwas sehr Subjektives: Das Wort „halt“ mag ich im Schriftlichen absolut nicht, und – „zum Erhalt der Gesellschaft“ klingt wissenschaftlich steif. vielleicht „…zum Wohl und Gedeihen“ oder so ähnlich.
    Viel Spaß beim Weiterschreiben!!!
    LG Joachim
    Joachim´s letzter blog post ..Neues Outfit!

  5. Teufel100 (673 comments)
    16:08 on Juli 20th, 2010

    Hi Joachim,

    ich bin gerade dabei mich mit Sprachgebrauch und kreativen Schreiben etwas mehr zu befassen. Ich möchte in nächster Zeit einige Kurse an der Volkshochschule besuchen, welche sich mit diesem Thema beschäftigen und hoffe, dass dadurch das Lesen meiner Kurzgeschichten etwas flüssiger wird.

    Lieben Gruß
    Sven

  6. Joachim (2 comments)
    05:49 on Juli 22nd, 2010

    Hallo Sven,
    solche Kurse können gut sein. Dann mal ran! Aber, vor allem selbst sehr kritisch die eigenen Werke betrachten und verbessern wie beim Malen, bis du zu Dir sagst: „Jetzt reicht’s!!
    LG Joachim
    Joachim´s letzter blog post ..Neues Outfit!

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