Svens kleiner Blog

Nicht wegen Geld, nicht wegen Ruhm, nicht wegen Aufmerksamkeit sondern einfach nur so ;-)

Heut war ich in einen Vortrag über Unmöglichkeiten rund um die Mathematik und was das im alltäglichen so bedeutet. Einführend wurden einfache Dinge erwähnt, wie die Unmöglichkeit Kreise zu quadrieren. Dann ging es in die aktuelleren Themen, wie die Optimierung von Online-Prozessen, also Prozessen wo eine Entscheidung sofort dann nötig ist, wenn eine Information eintrifft. Hier wurde gezeigt, dass es unmöglich ist einen Prozess so zu optimieren, wie er es wäre, wenn man z.b. erst den ganzen Tag über die Daten sammeln würde und diese dann Auswertet und eine optimale Planung vornimmt.

Ein Beispiel wäre hier, wie auch im Vortrag erwähnt, der ADAC. Der Einsatzwagen des ADAC steht an einer bestimmten Stelle B. Nun kommt es an Stelle C zu einen Schaden an einem Auto, der Besitzer ruft den ADAC an, welche den Einsatzwagen von der Stelle B zur Stelle C befördern. Nun hat ein weiterer Autofahrer an stelle A einen schaden, wobei die Stelle A weniger weit von Stelle B entfernt ist wie Stelle C. Die Leitstelle entscheidet sich nun, den Einsatzwagen erst zur Stelle A zu schicken, da diese immer noch weniger weit entfernt ist, wie Stelle C. In diesen Fall hat aber der Einsatzwagen schon eine bestimmte Strecke auf den Weg zur Stelle C zurück gelegt und muss diese natürlich nun auch wieder auf den Weg zu A zusätzlich zur Strecke die Stelle A von Stelle B entfernt ist, zurücklegen.

Die Optimale Lösung hätte man natürlich gehabt, wenn man die Daten erst gesammelt hätte und den Fahrer dann sofort von Stelle B zur Stelle A geschickt hätte. Das ist allerdings nicht möglich, da dann für die Kunden eine Wartezeit eintreten würde, die wohl nicht mehr zu vertreten wäre. Darum versucht man diese Online-Prozesse zu optimieren, wobei es unmöglich ist, dass optimalste Ergebnis zu erreichen. Um das so auszudrücken, wenn Optimal die Nummer 1 wäre und die 0,1 je zehn Prozent betragen, dann könnte man nur ein maximal optimiertes Ergebnis von 1,54 erreichen. Man ist also immer schlechter als das Optimum, allerdings erst mal nur auf dieses oben genannte Beispiel bezogen.

Für weitere Betrachtungen die ich aus dem Vortrag mitnehmen konnte, brauche ich jetzt erst mal ein wenig Zeit um es nachzuvollziehen, da es doch schon ein etwas komplizierter Vortrag war, für jemanden der weder Mathe noch Physiklehrer oder Student oder Professor ist. Oder halt sich tiefer mit dieser Materie beschäftigt hat.





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